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Quantisch gedacht

Geld = Macht ?

Pinkepinke, Moneten, Cash, Kohle, Mammon, Schotter, Mäuse, Kröten, Zaster, sind aller Anfang Laster…?

Früher hatte ich so meine Probleme mit Geld.

Solche Sprüche wie; „lieber arm und gesund“ oder „Geld ist böse“, „Kapitalismus ist böse“, „Reich kommt von sich bereichern“ (an anderen), „nur den Frommen und Armen, denen ist das Himmelreich“, durchzogen mein Leben und die Auffassung von Reichtum.

Naja, als damals ultralinkem, aber friedvollem und nicht steinewerfendem Bürger, war es mir ein Graus, zu den „Geldsäcken“ zu gehören.

Es hat sich einfach nicht gehört.

Meine Eltern hatten weder Eigentumswohnung noch Haus oder Grundstück, aber immerhin konnten wir uns mit Fleisch, Eiern, Obst und Gemüse recht gut selbst versorgen, der Grundstückspacht sei Dank.

Ich selbst knappste lange am Hungertuch während meines Studiums, was allerdings dazu führte, dass ich mannigfaltige und unterschiedlichste Jobs hatte.

Nachtschichten im Instrumentenbau oder als Nachtwächter, Ferienspiele, Jugendhausbetreuer, Akkordarbeiter, Zeitarbeitsfirmen“sklave“, Auto-CAD-Konstrukteur, Spielothek, LKW-Fahrer in einer Spedition (7,5t), Flughafen (sogar an Sonntagen in Frühschicht), Messebau, Umzugsservice, Montageservice, Küchenein- und Innenausbau, Qualitätsprüfer und und und…

Was wollte man machen, die Kohle musste irgendwie, irgendwo her und für Bafög war ich zu stolz.

Schließlich wollten Miete, Auto, Studiengebühren, Studienmaterial (Bücher, Papier, Druckerpatronen etc.), Essen, Trinken, Klamotten usw. finanziert werden.

Oft genug musste ich mich wochenlang von Toast, Cervelatwurst (die war günstiger als Salami) und Schmelzkäsescheiben darauf ernähren.

Und wenn ich mal Geld übrig hatte, konnte ich mir sogar auch mal Eier und Zwiebeln vom Bauern leisten (in dessen Hinterhaus wir damals unsere WG hatten).

Ein wahrer Hochgenuss das dann war!

Wie oft wurde ich als „Lebenskünstler“ tituliert, und so kam ich mir auch vor.

Denn es war eine wahre Kunst, mit den paar mickrigen Kröten es überhaupt auf die Reihe zu bekommen.

Kaum war etwas Geld da, war es schon wieder weg.

Aber nicht wegen Verschwendungssucht, sondern eher, weil die „Unbillen des Lebens“ mir diese Ausgaben aufzwangen.

Interessanterweise waren einige meiner Anstellungen dann als Sozialpädagoge überwiegend auch nicht wirklich gut besoldet.

Heute könnte ich sagen, ich habe mich damals „unter Wert verkauft“.

Doch irgendwann habe ich meine Einstellung zu Geld geändert.

Weg von dem „bösen“ Geld, hin zu es ist nichts weiter als ein Tauschmittel, es hat keine eigene Macht, nur die, die du ihm selbst gibst.

Ich begann mich nicht mehr auf das Fehlen von Geld zu konzentrieren, sondern auf das Haben und Bekommen.

Eine einfache Änderung der Denkweise, und nach und nach stapelten sich die Möglichkeiten übereinander, die ergriffen werden konnten.

Dennoch musste ich lange „üben“…

Ihr werdet Euch jetzt vielleicht fragen, warum ich dies hier überhaupt schreibe?

Aus dem einfachen Grund, weil unsere Regierung scheinbar absolut nicht mit Geld umgehen kann.

Und das daraus resultierende teilweise echt perfide „melken“ der Steuerzahler kennt ja kaum Grenzen.

Zum Beispiel die Erbschaftssteuer (so sinnvoll sie an manchen Stellen auch sein mag).

Wenn man erbt, zahlt man (ab einer bestimmten Summe) Steuern (bekommt man soetwas geschenkt, übrigens auch).

Man wird sozusagen bestraft dafür, dass die Eltern (o.ä.) Leistung erbracht, sich etwas aufgebaut und dem „Wirtschaftswunder“ die Flügel verliehen, und somit Einnahmen für den Staat generiert haben.

Wenn man Grund erbt, zahlt man Steuern, obwohl dieser Grund bereits (von den Vorfahren) versteuert worden ist.

Beim Verkauf dieses Grundes zahlt der Käufer dann wiederum Steuern. Eine ganz schöne Abzocke, für ein und dasselbe Objekt (Immobilie, Grund etc.) immer wieder bei Eigentümerwechsel zur Kasse gebeten zu werden.

Und wenn man tanken muss, bezahlt man Steuern auf Steuern, denn die Mehrwertsteuer wird nicht nur auf den Sprit/Gas, sondern auch noch auf die Mineralölsteuer (Energiesteuer) und die CO2-Abgabe draufgerechnet.

„Eigentlich“ ein unverschämtes Kassemachen auf Kosten der Menschen die den Souverän darstellen und die dafür sorgen, dass Geld erwirtschaftet wird und überhaupt erst besteuert werden kann!

Ach ja, und ein sogenanntes „Sondervermögen“ mit einer „eigentlich“ schon abgewählten Regierung in letzter Sekunde durchzudrücken, ist am Ende eine undemokratische Unverschämtheit sondergleichen.

Vor allem auch, dass man Schulden einfach so in „Vermögen“ umtituliert, als wären wir Menschen hier alle strunzdumm.

Und so ziemlich jeder Grund muss herhalten, um Reibach machen zu können, Hauptsache jeder kriegt seinen Krieg (bzw. „Kampf“, z.B. „gegen rechts“) oder seine „Pandemie“ oder eine andere „globale Krise“…

19% Mehrwertsteuer sind schon viel, aber in diesen Zeiten überhaupt darüber nachzudenken, diese auf 22% zu erhöhen, nenne ich Mundraub.

„Die Menschen müssen den Gürtel enger schnallen.“

Jaja, ihr Spezialisten verbockt es nachhaltig und das „Wahlvieh“ soll es wieder einmal richten.

Anstatt sinnvolle Politik zu betreiben, sieht man zu, wie Infrastruktur und Brücken zusammenbrechen, und wundert sich, dass es mit „mehr desselben“ nicht funktioniert.

Albert Einsteins Definition von Dummheit lautet:
„Es ist dumm, immer dasselbe zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten.“

Aber unsere Politiker müssen ihre Politik doch nur „den Menschen besser erklären!“

Mal ehrlich, Ihr Lieben, wir haben das Ganze schon lange verstanden…:

Geht arbeiten, zahlt Steuern, habt angst, haltet den Mund (es ein denn, wir brauchen euch, um gegen etwas zu demonstrieren, von dem WIR wollen, dass IHR dagegen demonstriert), und wählt bloß nur die „richtigen“ Parteien!

Was soll denn daran „rechts“ (was übrigens nur wertekonservativ bedeutet, nichts anderes), oder gar „faschistisch“ bzw. „rassistisch“ oder „voll Nazi“ sein, wenn man meint, es wäre doch durchaus sinnvoller, ersteinmal zu schauen, dass es den Menschen im eigenen Land (und dem Land/der Natur/der Umwelt an sich) gutgeht, anstatt Fahrradwege in Peru oder Hühnerställe in China zu finanzieren? (…ruhig mal selbst recherchieren, wo unser Geld so den lieben langen Tag hinwandert, und die Zweckentfremdung des „Sondervermögens“ im eigenen Land wurde ja erst kürzlich vom Ifo-Institut (Institut für Wirtschaftsforschung) und dem IW (Institut der deutschen Wirtschaft) klar benannt, was „natürlich“ sofort von der Bundesregierung dementiert wurde…)

Das ist wie im echten Leben; wenn man auf einer wackeligen Basis steht, kann man niemandem aufhelfen ohne dabei Gefahr zu laufen, selbst mit hinuntergezogen zu werden.

Und Entwicklungshilfe in anderen Ländern macht eben nur dann wirklich Sinn, wenn sie dazu führt, dass diese Länder im Rahmen ihrer Möglichkeiten eben keine finanzielle Unterstützung mehr brauchen (Knowhow und Sachleistungen – z.B. Maschinen etc. – bleiben natürlich weiter sinnvoll), ganz nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ (was übrigens durch und durch sozialpädagogisch ist):

„Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern.“ (Lao Tze oder Konfuzius)

Oder: „Sich kümmern macht kümmerlich.“, bzw. macht abhängig vom Kümmerer.

Sieht man leider auch heutzutage immer häufiger in der Erziehung durch die es gut meinenden, aber dadurch für das Kind äußerst ungünstig agierenden sogenannten „Helikopter-, Rasenmäher- oder Drohneneltern“.

Alle Hindernisse aus dem Weg räumen, damit das Kind es „leichter“ hat.

Aber wie soll ein Mensch dann auf eigenen Beinen stehen können, wenn er das nie vermittelt bekommt, bzw. die Chance hat, sich und seine Grenzen selbst zu erproben?

Oder, wie es mein hochgeschätzter Professor einmal etwas brachial ausdrückte:

„Wer zu wenig gibt ist ein Dieb, wer zu viel gibt ist ein Mörder.“

Wenn also eine Regierung oder Politiker uns Menschen bevormunden wollen, immer und immer wieder den Wählerwillen negieren, den Menschen ihre Politik „nur besser erklären müssen“, dann entmündigen sie den selbstbestimmten Menschen, degradieren sie ihn zum Kind, dem man sagen muss, was es zu tun oder zu lassen hat, bzw. was „richtig“ und was „falsch“ ist.

Mensch, erkenne dich selbst!
Und da hilft nur eines, und zwar immer und immer wieder, damit es Herz, Hirn und Seele der Menschen erreicht:
„Bildung ist das was übrig bleibt, wenn alles Gelernte vergessen ist.“

So, und jetzt gehe ich mir mal mein Haus, mein Auto und meine Yacht kaufen… 😉


P.S.: Sollte jetzt irgendjemand plötzlich und unerwartet das Bedürfnis haben, mich bei einem dieser Denunziantenportale (neudeutsch „Meldeportale für/gegen…“) zu verpetzen, dann schmettere ich ihm/ihr/Einhorn ein freundlich-liebevolles „April April!“ entgegen…

Denn „der größte Lump im Land ist und bleibt der Denunziant!“ wusste sintemals schon Friedrich Schiller.


P.P.S.: Ihr wisst, eines meiner weiteren Lieblingsthemen ist diese völlig überflüssige und sinnlose Zeitumstellung jedes Jahr wieder (trotz eines eindeutigen Bürgervotums von über 80%).

Eine wunderschöne Idee hierzu, die übrigens bereits am 24. Oktober 2022 veröffentlicht wurde, verlinke ich Euch hier:

Barcelona Deklaration zur Zeitpolitik

Und wie immer gilt:
Habt Euch (selbst und untereinander) lieb!

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