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Quantisch gedacht

Weltsozialisation

…ist Weltrevolution.

Das Weltall, unendliche Weiten.

Doch da, genau, und (ersteinmal) nur da: die Erde.

Ein wunderschöner Planet, zurzeit und nach aktuellem Kenntnisstand der Wissenschaft (…) der einzige Planet, auf dem die Spezies Mensch existieren kann.

Vielfältig in der Natur, denn das Leben findet ja bekanntlich seinen Weg, existieren auch vielerlei „Natürlichkeiten“, nämlich evolutionär bedingte Anpassungen an die Umwelt.

Nicht der Stärkere überlebt, sondern der am besten Angepassteste (an seine Umwelt) hat die größten Überlebenschancen.

Der Vorteil des Menschen hierbei ist, dass er beim Anpassen sozusagen „nicht immer auf die Evolution warten muss“, er kann sich seine Umwelt ein Stückweit an sich selbst anpassen (Ackerbau, Viehzucht, Kleidung, Strom, Energie, etc.), um seine Überlebenschancen zu erhöhen.

Evolution ist aber nur ein Teil, der den Menschen ausmacht.

Der andere Teil ist die Kultur, oder besser gesagt, die durch Kultur und „Volksmeinungen“ geprägte Sozialisation.

Auch Religionen finden stets nur im jeweilig kulturellen Kontext ihren Platz, selbst Christen sind ja vielfältig schon „uneinig an sich“ und bei den anderen Religionen ist es meist auch nicht anders, da hier auch nur ausgelegt und gedeutet wird, was das Zeug hält.

Dies zeigt die geschichtliche Entwicklung (ALLES passt sich an, es existiert NICHTS statisches im Universum), denn auch Religionen passen sich an, KÖNNEN auf Dauer nicht „starr“ (also statisch) sein.

Natürlich ist dann zum Beispiel ein Bewohner eines Landes an dessen Kultur, Religion und Gesetzgebung gewöhnt, kennt nichts anderes, es ist für ihn „normal“, er ist darin aufgewachsen.

Aber wenn ich in Urlaub fahre, sagen wir mal nach New York, dann nehme ich dort in kauf Ärger zu bekommen, wenn ich in der Öffentlichkeit zum Beispiel Bier trinke, denn Alkohol sichtbar in der Öffentlichkeit zu trinken, ist in den USA verboten (weshalb die dort immer mit „unauffälligen“, braunen Papiertüten herumlaufen), bei uns zuhause ist es das nicht (zumindest größtenteils).

Oder in Singapore sollte man nicht auf die Idee kommen, zum Beispiel einen Kaugummi oder eine Kippe auf den Boden zu spucken/werfen, es sei denn, man möchte die gesamte Urlaubskasse auf einmal loswerden.

In manchen Ländern, in denen die Scharia (die islamische Gesetzgebung, die „eigentlich“ gar nicht soviel mit dem Propheten selbst zu tun hat, sondern erst später entstand) sehr streng ausgelegt wird, nehme ich in Kauf, wenn ich zum Beispiel etwas gestohlen habe, mir die entsprechende Hand abgehackt werden könnte, denn dies ist eine mögliche Strafe hierfür.

Bei uns in Deutschland sieht die Gesetzgebung dies „natürlich“ nicht vor. Wir sind da moderater, geben zweite Chancen, sind sozialer und fairer, könnte man sagen (auch das entwickelt sich, es gab z.B. auch in Deutschland mal die Todesstrafe).

Ich halte mich im Urlaub also an die entsprechend dort gültigen Gesetze, da ich ansonsten in kauf nehme, mich ebendiesen bei einem Fehlverhalten unterwerfen zu müssen. Für mich macht es dabei überhaupt keinen Unterschied, ob dann die zu befürchteten Konsequenzen krass oder weniger krass ausfallen würden.
Das ist auch Respekt gegenüber dem Land und den Leuten, „es gehört sich einfach so“.
Und wenn ich einen längeren Aufenthalt in diesem Land plane, oder sogar dorthin auswandere (bzw. einwandere), bereite ich mich vor und lerne etwas über die Kultur und sehe zu, dass ich ein wenig die dort gesprochenen Sprachen beherrsche.

Es macht ehrlich gesagt überhaupt keinen Unterschied, ob ich freiwillig in ein anderes Land gehe, oder mich die persönlichen Lebensumstände sogar zwingen, mich und meine Familie neu verorten zu müssen (Stichwort Flucht).

Es steht hier außer Frage, dass es „eigentlich nur“ des sinnvollen, sofortigen Handelns bedarf, um die diversen Ursachen der Flucht im jeweiligen Land zu beheben.
Aber das ist eine internationale Angelegenheit und solange die Menschen immer noch so sind wie sie sind… (meine Lösung hierzu: Revolution to go).

Wenn aber jemand dann eine etwas moderatere und fairere Gesetzgebung missachtet („nicht ernst nimmt“), da ihm ja nicht die Hand abgehackt werden kann, dann haben ALLE Menschen ein Problem.

Mir ist es völlig egal, ob, oder welchen „Migrationshintergrund“ jemand hat, der anderen Gewalt antut, JEDER muss sich dem vor Ort gültigen Gesetz und Recht unterordnen. Denn die meisten Menschen kommen ja augenscheinlich sowieso nicht mit dem Anarchiekonzept, also der Abwesenheit von Gesetzgebung zurecht.
Die denken dann nämlich, da könnte man machen, was man will.

Könnte man durchaus, aber OHNE JEMAND ANDEREM ZU SCHADEN (auch nicht „unserem“ Planeten).

Und wenn sich alle da dran halten, klappt das wunderbar.

Aber solange das noch nicht so ist, wäre es durchaus sinnvoll, eine weltweit gleich gültige Gesetzgebung zu installieren, die dazu führt, dass alles gleich-gültig ist.

Dann hat es sich auch erledigt, dass irgendwelche „Autonomen“ aus irgendwelchen Richtungen irgendwelche Sender oder so stürmen, weil dort verkündet wurde, dass die Personen aus Absurdistan waren.

Herrgott, über 80 % der Straftaten in Bayern werden statistisch betrachtet von Katholiken begangen…

Friede sei mit Euch, denn nur dann ist die Freiheit mit Euch.

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