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Quantisch gedacht

Für meinen Freund

…hier sitze ich nun und kann nicht anders…

Es ist Ferienzeit, ich habe Urlaub.

Wie praktisch, wenn man an einer Schule arbeitet.

Da wir ja umziehen werden, sitze ich hier in meinem Büro und die Umzugskisten stapeln sich so langsam und die Arbeit, die noch vor mir (uns) liegt, scheint kaum weniger zu werden, obwohl man es schon gut sehen kann, was wir hier so leisten (meine Frau rödelt hier seit Monaten…).

Ein bisschen Wehmut weht ins Fenster hinein und auch ein bisschen Traurigkeit.

Trauer darüber, dass ich so viele Menschen bald räumlich verlassen werde, auch wenn ich sie weiterhin in meinem Herzen trage.

Ich weiß nicht, ob ich es noch schaffe, alle meine Lieben davor nocheinmal zu sehen, denn so ein Umzug in 700km Ferne ist nicht ganz ohne…

Und es gibt auch Freunde und Beziehungen, die nicht mehr eng sind, so wie sie es früher einmal waren.

Das gehört dazu, so ist das Leben, denn Leben bedeutet permanente Veränderung, aber auch dieser Abschied schmerzt.

Vor allem, wenn etwas zwischen mir und diesen Menschen steht, was – ihr könnt es ahnen – seinen Anfang nahm, als ein klitzekleines Virus dabei war, uns Menschen innerlich und äußerlich zu spalten.

Zuvorderst bei einem sehr guten Freund, mit dem ich zusammen studiert habe und mit dem ich allerlei wilde Dinge in einer wilden Ära erlebt habe, tut es besonders weh.

Kein Kontakt mehr, auch vor diesem ganzen Schlamassel kaum noch, aber seit dieser Zeit gar nicht mehr.

Es ist mehr als schade, es schmerzt mich sehr und ich weiß nicht, ob er meine damaligen und jetzigen Beweggründe verstehen kann, bzw. ob er es überhaupt will.

Doch, lieber Freund, auch wenn es wie aus einem schlechten Drehbuch heraus klingt, ich fühle mich immer mit Dir verbunden.

Ich möchte unsere gemeinsame Zeit nicht missen und ich wünsche Dir (Euch) weiterhin alles Liebe und Gute auf dieser Welt und darüber hinaus!

Es ist immer wieder erstaunlich, wie individuelle Menschen auf Informationen reagieren und was sie daraus machen.

Obwohl wir in ein und demselben Kurs im Hauptstudium waren, das selbe gehört haben und das selbe uns erarbeiten mussten, haben wir mit der Zeit etwas völlig anderes daraus gemacht.

NATÜRLICH geht es hierbei immer auch um die jeweilig individuelle Sozialisation und was man daraus „mitgenommen“ hat.

Ich zum Beispiel musste – manchesmal mit aller Härte der Existenz – erfahren, dass „Befehle“ (mein Vater, Schule, Bundeswehr usw.) nicht immer nur stur befolgt werden dürfen, weshalb ich heutzutage ein äußerst kritischer und hinterfragender Mensch bin.

Natürlich „glaube ich denen die Uhrzeit“, aber beim Rest erlaube ich mir, mich selbst hintergründig und ergebnisoffen zu informieren.

Deswegen bin ich noch lange kein „xyz-Leugner“ oder ein „Putin-Versteher“ oder ein „AfD-Symphatisant“ oder was auch immer…

Ich erlaube mir nur, vollumfänglich und alternativlos selbständig zu denken, mich zu informieren und dann danach zu handeln.

Das ist der ganze Unterschied.

Mehr nicht.

Und ich bin auch nicht „das Gelbe vom Ei“, was ja übrigens auch nur ein Fünftel dieses Wunders aus einem Lebewesen heraus darstellt (Schale, Luftblase, Haut, Eiklar und Eidotter).

Klar, manchmal, vor allem in der Kommunikation und im Gebrauch von Worten, kann ich ein richtiger „Korinthenkacker“ sein.

Denn nur die eindeutigsten Worte – im Kontext gesehen – (vgl. Vier Seiten einer Nachricht) können Missverständnisse vermeiden, obwohl die Worte, die uns in unserer Sprache zur Verfügung stehen, die unklarste Art der Kommunikation darstellen.

Modifizierte Ribonukleinsäure (modRNA) ist eben KEINE Impfung, egal was „Dr. WHO“ (übrigens seit einiger Zeit erst, dreimal dürft Ihr raten, seit wann) so sagt…

Ob den Menschen WIRKLICH klar ist, dass nur ein „Desoxy“ vorne drangestellt werden muss, damit man bei unserem Erbgut, also bei unserer „Doppelhelix“ (=DNA, bzw. DNS) landet?

Aber auch das darf jeder so wahrnehmen, wie er das möchte.

Ich verurteile nicht, ich denke nur nach.

Ich verzeihe gerne, aber ich vergesse nicht (Herr Spahn…).

Früher war ich ein echter Be- und Verurteiler, ein „Werter vor dem Herrn“, was mir auch oft genug in unserem Hauptstudium gespiegelt wurde.

Damals habe ich das nicht verstanden, heute schon (vgl. „Projektion“, bzw. „Übertragung“ und „Gegenübertragung“).

FREUNDSCHAFT misst man nicht in Entfernungen oder in Besuchsintervallen, sondern an den Gefühlen, die man füreinander hegt.

Denn Gefühle sind wie die Gravitationskraft, man kann sie nicht abschirmen und sie wirken unendlich…

In diesem Sinne:
Ich liebe Euch ALLE!
Egal, was Ihr von mir denken und halten mögt.

Und – immer wieder:
LEBE DEIN LEBEN ODER ES LEBT DICH!