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Quantisch gedacht

König Fußball…?

…was war denn das gestern…?!?

Im Leben nicht hätte ich von mir erwartet, dass ich einmal ein Fußballspiel in meinem Blog zum Thema machen würde.

Aber nachdem mich meine Frau überredet hatte (ich hab’s nicht so mit Fußball, bin auch völlig untalentiert dafür, außer Torwandschießen, das kann ich komischerweise ganz gut…), haben wir uns das Endspiel gestern spät abends angesehen, habe ja Ferien, wäre also auch mit Elfmeterschießen nicht so schlimm gewesen.

Jetzt ist es ja so, dass ich wirklich keinen Fußball schaue, aber den Sport an sich und das Können der Athleten durchaus wertschätzen kann.

Schließlich verdienen die ja Millionen mit diesem Job, sollten es also „draufhaben“, die Guten.

Als Kind, mit meinem „Bundestrainer“ (mein Vater, der bei solchen Meisterschaften grundsätzlich zu ebensolchem mutierte) am Fernseher an meiner Seite, fand ich diese „zaubernden“ Brasilianer oder „unseren Bomber“ Müller völlig faszinierend.

Auch unser Weltmeistertitel von 1990 ist mir noch in guter Erinnerung, ich hatte danach Frühschicht…

Manohman, was haben wir gefeiert.

Dann, außer meinem völlig desolaten Meister, den ich auf dem Fahrrad (oh man, wie oft der runtergefallen ist) zur Sanitätstation geschickt hatte, war morgens darauf die ganze Produktionshalle wie leergefegt.

Die Adam Opel AG stand an diesem Tag still (außer mir, der grandiose 80 Teile im Akkord gefertigt hatte, obwohl das Soll bei 800 Stücken lag…).

Wie gesagt, Weltmeisterschaften (und Europameisterschaften) sind so ziemlich die einzigen Situationen wo ich mir Spiele anschaue, vor allem, wenn die Deutsche Nationalmannschaft spielt.

Ist ja „eigentlich“ logisch, soviel Zeit muss sein…

So, jetzt lag ich nun bequem herumlümmelnd auf unserer Couch und was sehe ich?

Judo, Wrestling, Teakwondo, Karate, Kickboxen, die „Weltmeisterschaft im Stumpen, Blutgrätschen, Beinstellen“ oder was?!?

Klar, die Emotionen sind bei allen Beteiligten hoch, aber so ein Kindergarten der Eitelkeiten, und mittendrin auch noch lauter kleine rumlamentierende Spitzenschauspieler.

Echt jetzt?

Vielleicht habe ich viel im Fußballgeschäft nicht mitbekommen, aber das sah weniger wie Fußball, als wie eine Vollkontaktsportart aus.

Das sollen die beiden zurzeit besten Fußballmannschaften der Welt gewesen sein?

Naja, da auch Teamsport durchaus als Spiegel der momentanen Verfasstheit der Menschen angesehen werden kann, wundert es mich nicht, wenn so vieles im Argen liegt.

Sind ja schließlich alles Vorbilder mit entsprechender Funktion, auch wenn ihnen das scheinbar niemand gesagt hat.

Wenn Fairness und Sportlichkeit zu Umsensen und Verhindern um jeden Preis mutiert, dann macht das Zusehen echt keinen Spaß mehr.

Ich frage mich sowieso schon sehr lange, wo da das Maß bleibt.

Wenn ich von Ablösesummen im achtstelligen Bereich für einzelne Spieler denke, wird mir ganz schummerig.

Das ist ja fast wie damals beim Sklavenhandel; der, der am stärksten ist, für den bezahlt man am meisten.

Quasi Menschenhandel vor aller Augen…

Andere Leute putzen wiederum anderen Leuten den Hintern ab und verdienen dafür wie viel Geld nochmal…?

Seltsame Welt mit seltsamer Wertschätzung.

Wenn jemand etwas besonders gut kann, dann soll er natürlich entsprechend be- bzw. entlohnt werden.

Doch diese Summen sind teilweise so absurd, dass man auf die glorreiche Idee kommen könnte, dass es garnicht mehr um den Sport geht in erster Linie.

Den Spaniern sei der Sieg gegönnt, die waren eindeutig die bessere Mannschaft, aber dem lieben Herr Messi, dem hätte ich, bei einem exquisiteren argentinischen Spiel, das auch von Herzen gegönnt.

Die Frage, die ich mir immer bei solchen hochdotierten Spielern stelle, ist:

Wie fühlen die sich dabei?

Wie fühlen die sich dabei, dass sie, wenn sie gut spielen, bejubelt werden, und wenn sie schlecht spielen plötzlich alle und alles voller Häme und Boshaftigkeit ist?

Wenn nur zählt, dass du Leistung bringst, egal, was in Deinem restlichen Leben so los ist.

Auch denen kann mal das Leben unvorhergesehenes präsentieren. Sind ja auch nur Söhne und Geschwister, Ehemänner, Väter, Hunde- und/oder Katzenbesitzer, Freunde usw…

Wo bleibt da das Verständnis und die Wertschätzung, dass das alles „nur“ Menschen sind?

Klar, die verdienen einen großen Haufen Geld, MÜSSEN also „funktionieren“.

Der Mensch dahinter, mit seinen Gedanken und Gefühlen, MUSS außen vor bleiben.

Für mich wäre das nix.

Denn bedenkt bitte:
Auch Gladiatoren hat man einst bejubelt, bis sie (in Ungnade) gefallen sind…

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Quantisch gedacht

Für meinen Freund

…hier sitze ich nun und kann nicht anders…

Es ist Ferienzeit, ich habe Urlaub.

Wie praktisch, wenn man an einer Schule arbeitet.

Da wir ja umziehen werden, sitze ich hier in meinem Büro und die Umzugskisten stapeln sich so langsam und die Arbeit, die noch vor mir (uns) liegt, scheint kaum weniger zu werden, obwohl man es schon gut sehen kann, was wir hier so leisten (meine Frau rödelt hier seit Monaten…).

Ein bisschen Wehmut weht ins Fenster hinein und auch ein bisschen Traurigkeit.

Trauer darüber, dass ich so viele Menschen bald räumlich verlassen werde, auch wenn ich sie weiterhin in meinem Herzen trage.

Ich weiß nicht, ob ich es noch schaffe, alle meine Lieben davor nocheinmal zu sehen, denn so ein Umzug in 700km Ferne ist nicht ganz ohne…

Und es gibt auch Freunde und Beziehungen, die nicht mehr eng sind, so wie sie es früher einmal waren.

Das gehört dazu, so ist das Leben, denn Leben bedeutet permanente Veränderung, aber auch dieser Abschied schmerzt.

Vor allem, wenn etwas zwischen mir und diesen Menschen steht, was – ihr könnt es ahnen – seinen Anfang nahm, als ein klitzekleines Virus dabei war, uns Menschen innerlich und äußerlich zu spalten.

Zuvorderst bei einem sehr guten Freund, mit dem ich zusammen studiert habe und mit dem ich allerlei wilde Dinge in einer wilden Ära erlebt habe, tut es besonders weh.

Kein Kontakt mehr, auch vor diesem ganzen Schlamassel kaum noch, aber seit dieser Zeit gar nicht mehr.

Es ist mehr als schade, es schmerzt mich sehr und ich weiß nicht, ob er meine damaligen und jetzigen Beweggründe verstehen kann, bzw. ob er es überhaupt will.

Doch, lieber Freund, auch wenn es wie aus einem schlechten Drehbuch heraus klingt, ich fühle mich immer mit Dir verbunden.

Ich möchte unsere gemeinsame Zeit nicht missen und ich wünsche Dir (Euch) weiterhin alles Liebe und Gute auf dieser Welt und darüber hinaus!

Es ist immer wieder erstaunlich, wie individuelle Menschen auf Informationen reagieren und was sie daraus machen.

Obwohl wir in ein und demselben Kurs im Hauptstudium waren, das selbe gehört haben und das selbe uns erarbeiten mussten, haben wir mit der Zeit etwas völlig anderes daraus gemacht.

NATÜRLICH geht es hierbei immer auch um die jeweilig individuelle Sozialisation und was man daraus „mitgenommen“ hat.

Ich zum Beispiel musste – manchesmal mit aller Härte der Existenz – erfahren, dass „Befehle“ (mein Vater, Schule, Bundeswehr usw.) nicht immer nur stur befolgt werden dürfen, weshalb ich heutzutage ein äußerst kritischer und hinterfragender Mensch bin.

Natürlich „glaube ich denen die Uhrzeit“, aber beim Rest erlaube ich mir, mich selbst hintergründig und ergebnisoffen zu informieren.

Deswegen bin ich noch lange kein „xyz-Leugner“ oder ein „Putin-Versteher“ oder ein „AfD-Symphatisant“ oder was auch immer…

Ich erlaube mir nur, vollumfänglich und alternativlos selbständig zu denken, mich zu informieren und dann danach zu handeln.

Das ist der ganze Unterschied.

Mehr nicht.

Und ich bin auch nicht „das Gelbe vom Ei“, was ja übrigens auch nur ein Fünftel dieses Wunders aus einem Lebewesen heraus darstellt (Schale, Luftblase, Haut, Eiklar und Eidotter).

Klar, manchmal, vor allem in der Kommunikation und im Gebrauch von Worten, kann ich ein richtiger „Korinthenkacker“ sein.

Denn nur die eindeutigsten Worte – im Kontext gesehen – (vgl. Vier Seiten einer Nachricht) können Missverständnisse vermeiden, obwohl die Worte, die uns in unserer Sprache zur Verfügung stehen, die unklarste Art der Kommunikation darstellen.

Modifizierte Ribonukleinsäure (modRNA) ist eben KEINE Impfung, egal was „Dr. WHO“ (übrigens seit einiger Zeit erst, dreimal dürft Ihr raten, seit wann) so sagt…

Ob den Menschen WIRKLICH klar ist, dass nur ein „Desoxy“ vorne drangestellt werden muss, damit man bei unserem Erbgut, also bei unserer „Doppelhelix“ (=DNA, bzw. DNS) landet?

Aber auch das darf jeder so wahrnehmen, wie er das möchte.

Ich verurteile nicht, ich denke nur nach.

Ich verzeihe gerne, aber ich vergesse nicht (Herr Spahn…).

Früher war ich ein echter Be- und Verurteiler, ein „Werter vor dem Herrn“, was mir auch oft genug in unserem Hauptstudium gespiegelt wurde.

Damals habe ich das nicht verstanden, heute schon (vgl. „Projektion“, bzw. „Übertragung“ und „Gegenübertragung“).

FREUNDSCHAFT misst man nicht in Entfernungen oder in Besuchsintervallen, sondern an den Gefühlen, die man füreinander hegt.

Denn Gefühle sind wie die Gravitationskraft, man kann sie nicht abschirmen und sie wirken unendlich…

In diesem Sinne:
Ich liebe Euch ALLE!
Egal, was Ihr von mir denken und halten mögt.

Und – immer wieder:
LEBE DEIN LEBEN ODER ES LEBT DICH!