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Quantisch gedacht

VII

…über Alle Macht dem Käufer, das HIER und JETZT, über einfache Entscheidungen, einen schönen Flashmob und leere Tanks…

Die Nachfrage bestimmt das Angebot, nicht umgekehrt. Nur dann funktioniert es wirklich.

D.h., ich als Konsument, der ja nunmal in einer kapitalistisch-marktwirtschaftlichen Weltgemeinschaft lebt und in dieser (man nennt das auch „HIER und JETZT“…) interagieren (konsumieren) muss, habe DIREKTEN Einfluss auf z.B. Qualität, Nachhaltigkeit, Transportwege, Umverpackungen, Fairness usw. der Produkte/Dienstleistungen etc., indem ich mich einfach für ein solches Produkt entscheide und eben für kein anderes, auch, wenn mich das dann fairerweise vielleicht ein paar Cent mehr kostet.
Also einfach ohne viel Aufwand oder Verzicht das beste aus der Situation machen, quasi „das System mit seinen eigenen Mitteln schlagen.“

Das hat DIREKTEN Einfluss auf den Markt und so bestimme letztendlich ICH, was auf dem „Markt“ bestand hat.

So. Und wenn das nun plötzlich alle machen, mit allem (je nach [finanziellen] Möglichkeiten) immer und überall?

Oder wie es Deichkind so schön sagt:
„Wir sind keine Einzeltäter, man wir sind die Massen!“

…das wär‘ doch mal ein schöner Flashmob…

Oder man ruft beim Chef an und sagt:
„Nöö, heut‘ kann ich nicht kommen, der Sprit ist zu teuer.“

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