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Finstres Elfenbein

…Dunkel dieser Turm ist…

In Türmen leben sie
gehen ein und aus
niemanden verschonen sie
Tag ein, Tag aus

Beschmutzt wurd‘ ihr Denken
von Fehl und von Gier
Ihre Erfolgsamkeit ihr garantes Überlebenselixier

Wider Vernunft und wie von Sinnen
sitzen sie da und spinnen
ihr Netz aus Fehl und Gier
und ignorieren den Menschen auch Jetzt und Hier

So sei es, unser Wille!
schallt es durch die Brille
dieser ach so hehren Wissenschaft
die mit wirklich aller Macht
hier absichtliches Misswissen schafft

Das Netz ist parat
die Wa(h)re Information naht
es sei doch alles richtig hier
wir packten die Hörner an den Stier

Viel Zeit ist verronnen
als es hat begonnen
ihnen dünkt, sie hätten gewonnen
die wissenschaftlichen Wonnen
doch was ist dabei alles zerronnen?

Beschmutzt ist der beinerne Turm, der einst strahlte
auch wenn der ein oder andere darin damals schon prahlte
zu sein im Besitz von Wissen und Macht
dies wird euch verkündet meist abends um Acht

Seit Planck und Einstein, Heisenberg
ist die Wissenschaft nicht mehr als der Zwerg
in der Unbestimmtheit bis hin zum eigenen Entschluss
dass soundso etwas haargenau sein muss

Erklären kann jeder
der versteht
doch Wissen muss erst durch den Katheder
den jeder in sich trägt

Voll Meinung und Glaube
viel zu oft fremdbestimmt
folgen sie „Wissen“
was ein anderer wahr-nimmt

Wissen ist nie absolut
und man sich dabei einen Gefallen tut
wenn man sich denkt was andere denken
ohne sich dabei aus der eigenen Spur rauszulenken

Sonst kann man sich eigenes Denken
tatsächlich voll und ganz schenken

Mit Fußballnetzen vor Nasenmund nach Münzen fischen
und sich dann verwundert die Augen wischen
wenn solch ein Virus
so hämisch-normal wie es nur geht
ganz einfach trotzdem weiter weht

Nur Banausen im Denken
kann man gut lenken

Instrumente waren es
die geschaffen wurden Wissen zu erschaffen
doch nun kam indes
dass „Wahrheiten“ wurden zu Waffen

Gegen den Mensch und die Natur
auf politisch geliefertem Werte-Parcours
standen sie auf und meinten
alles zu wissen und scheinten
zufrieden mit sich und der Welt
und wohl auch wohl dosiertem Geld

Jeder kann denken
die Meinung ist frei
denn im Kopf existiert keine Meinungspolizei

Die ist nur draußen und lauert überall
um dich zu bringen in freien Fall
wenn du abweichst von der vorgegebenen Norm
sonst mutierst du zum Blinddarm
und spürst es enorm

Schaf im Wolfspelz
verwirrt nur die Lämmer
andere erkennen
alsbald das Gehämmer
auf immer gleichen Phrasen
während die Verfassunger zum Gericht
im Kanzleramt aßen

Durchsetzt von Polemik und Narretei
ist es den Mächtigern einerlei
geht die Gesellschaft hierbei entzwei

Kein Lug
und kein Trug
sind zu fein
oder allgemein gemein

Benutzt wird alles
was zur Verfügung steht
gesetzt des Falles
der Wind günstig weht

Angst erzeugen
Menschen beugen
Willen aufzwingen
Büttel verdingen

Zahlenqualen
Wahlenma(h)len
Abschied von der Wählergunst
Vertrauen fast komplett verhunzt

Charakterlose an der Macht
wählen ihre Worte mit Bedacht
äußern sich teils linguistisch toll
Botschaft dahinter:
unser Wohl?

Doch wer bestimmt
denn nun mein Wohl
wer heraus sich dies nimmt frivol
wer untersagt mir Zweifel, Meinung gar?

Die Finstren, scheint mir sonnenklar

Denn nur wer Meinungsbeuger ist
der ist ein aufrechter Faschist
und nur wer diesem Führer folgt
kann nicht folgern
sondern „volkt“

Doch Wissenschaft ist auch wundervoll
denn sehen wir nicht auch wie toll
und wunderhaft dies Universum ist
wo du und ich
welch’ große List
am Ende eines sind und aus allem bestehen
was wir können oder nichtkönnen sehen

Die Zeit davor ist ein Rätsel
so klein-groß
dass die Lösung
und die ist famos
in uns allen steckt
und zwar gut versteckt
nur zu einem Zweck

Zu erkennen
was wir sind
die Hörner
und-oder das Rind
die Vielzahl
oder-und das Eine
versteht ihr, was ich meine?

Wer Wissen schafft
entscheiden viele
doch auch immer
bestimmen diverse Ziele
was man wissen soll
und was nicht

und hiermit endet dies Gedicht.

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Twittergewitter

…das hat doch alles gar nichts mit Meinungsfreiheit zu tun…

Also.

Da will der wohl „mit Abstand reichste Mensch der Welt“ den bekannten „sozialen“ Dienst mit dem zwitschernden Namen kaufen und behauptet, er möchte die Meinungsfreiheit wieder herstellen.

Prompt wird allenthalben massivst befürchtet, dass solcher Art Meinungsfreiheit bedeuten würde, dass nun jeder einfach so seine Meinung (seine „Wahrheit“, seine „Informationen“) kundtun könnte, quasi ein ewiges „das wird man doch wohl noch mal sagen dürfen.“

Ja wo kämen wir denn hin, wenn plötzlich jeder sagen dürfte, was zu diesem und jenen er meint sagen meinen zu müssen?

Das wäre ja sowas von erschütternd für die Demokratie.

Skandalös!

Unerhört!

#Unglaublich…

Eine Meinung aber wertfrei und neutral betrachtet, sagt viel über den meinenden Menschen, seine Bildung und seinen Charakter aus.

Natürlich nicht nur die Aussage an sich, sondern auch wie sie wo zu welcher Gelegenheit (aus welchem Anlass) getroffen bzw. „geposted“ wird.

Und, wenn sie abgegeben wurde und ein Straftatbestand, z.B. Beleidigung, Bedrohung, „Volksverhetzung“ vorliegt, kann gesetzeskonform gehandelt und ggf. auch geahndet werden, sogar ganz ohne das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“.

Das Problem aber sind ja eher die vielen „Liker“, „Sharer“ von üblen Meinungen, oder ihr „reelles Pendant“, die Gaffer und Filmer.

Die kann man nicht so einfach belangen.

Bleiben schön im Hintergrund, kann ja nix passieren…

Das bedeutet aber ebenfalls, dass auch dieses indirekte Meinungszeigen ein eindeutiges „bildungscharakterliches“ Zeichen für eben jene Menschen ist.

Denn – ich sage es mal etwas drastisch – selbst, wenn ich „Mein Kampf“ lesen würde, hängt es doch von mir persönlich ab, welche Meinung ich mir dabei bilde.

Haargenau so, wie bei der Tagesschau oder sonstwo auch. Es macht einfach keinen Unterschied.

Ich selbst bin doch der, der die Informationen dann in Meinungen (Wissen…?) umsetzt, egal, ob ich sie gezielt suche oder „sie mich finden“.

Also „selbstbestimmtes Meinen“.

Manipuliert werden von einer (Fehl)Information, einer Nachricht, einer Überschrift (übrigens: wer nur Überschriften liest, bleibt doof…) kann sowieso nur derjenige, dessen eigene Werte unvollständig sind.

Dem es an charakterlicher Bildung fehlt, denn das ist ganz einfach das ganze Problem und nicht nur die Intelligenz, wie fast allerortens postuliert.

Nicht die Meinungsfreiheit an sich, sondern – wie immer – die persönliche Bildung (also, was man daraus macht) ist ausschlaggebend.

Wäre die in Ordnung, hätten wir nämlich keine Probleme mit der Meinung und auch nicht mit der Freiheit.

Denn spätestens jetzt nämlich ist die Falle, die sich der Staat vor langer Zeit selbst gestellt hat, zugeschnappt:

Elitenförderung (im gewinnorientiert-marktwirtschaftlichen Sinne „funktionieren“ lernen) und „partielle Volksverdummung“ nach Plan durch unflexible Bildungsvorgaben und unindividuelle Umsetzung in viel zu großen Klassenverbänden.

Der Staat hat sich durch seine starre Bildungspolitik selbst ans Bein gepinkelt und es versäumt, seine Bürgerinnen und Bürger so individuell zu fördern und zu bilden, dass er weiter funktionieren kann und anpassungsfähig, also zukunftsfähig bleibt.

Misstrauen, Hass und Hetze sind schlicht und ergreifend Wirkungen der Sozialisationseffekte dieser Gesellschaft, und die bilden wir nun mal alle gemeinsam.

„Mündige Bürger“ brauchen keinen Hass,
weil sie keine Angst haben.

Echt blöd gewesen, die ganze Zeit auf „funktionelle Uniformität“ anstatt auf Individualität zu setzen (und gerade deshalb auf Widerstand zu stoßen), und sich dabei ganz nebenbei auch noch dazu die ganzen „menschlichen Ressourcen“ entgehen zu lassen („Fachkräftemangel für Dummies“…).

Denn jetzt haben wir den Salat und keine Seite traut der anderen mehr über den Weg, geschweige denn zu, sich eine „richtige“ Meinung bilden zu können.

Und wenn dann auch noch die Meinung die Information bestimmt
und nicht umgekehrt,
dann führen beide Parteien wieder nur weiter Krieg miteinander,

den Krieg der Informationen…

…muss ich Euch jetzt schon wieder an John Lennon erinnern…?

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§ 1631 BGB

„(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung.
Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

So steht es seit dem Jahr 2000 im Bürgerlichen Gesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland.

Vorher war es zwar nicht immer und überall gang und gäbe, seinen Kindern derartig „erzieherisch“ ihre Grenzen (oder die eigene „Macht“) aufzuzeigen, aber bis dahin nicht gesetzlich strafbar.

Trotz aller antiautoritärer Erziehungsströmungen der 60iger und 70iger Jahre des letzten Jahrhunderts, erst 2000 in einem bundesdeutschen Gesetz verankert, obwohl die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen bereits 1989-90 verabschiedet und inkraft getreten war.

Immerhin.

In manch anderen (demokratischen) Ländern steht so etwas immer noch nicht in eigenen Gesetzen.

Seit 2000 ist es hierzulande also ein strafbarer Akt, Gewalt und ähnliches in der Erziehung anzuwenden.

Was tun?, sprach Zeus.

Menschen, die vielleicht selbst unter einer „gewaltigen“ Erziehung gelitten hatten, wollten, sollten, mussten es nun anders machen.

Es gab ja sogar noch „alte“ Erziehungsdenkweisen, wie zum Beispiel: „den Willen der Kinder muss man brechen.“

Bestimmt nicht lustig, wenn man solchen Sozialisationsstrategien ausgesetzt ist.

Doch wie soll denn das nun anders gehen?

War doch der Klaps, der Kochlöffel, der Gürtel oder schlimmeres ein sehr deutliches Zeichen von Missfallen, was man nicht so schnell vergaß.

Also Erziehung durch Angst vor Strafe, Erziehung durch überbordende Machtverhältnisse.

Das Gegenteil davon also ausprobieren, die antiautoritäre Erziehung?

Funktioniert auch nicht, denn Grenzen MÜSSEN aufgezeigt werden, sonst werden aus den süßen Kleinen irgendwann einmal „Menschen vom Stamme Nimm“, die denken, dass sich alles nur um sie selbst dreht und kein Auge, kein Gespür für sich selbst, andere und „das Außen“ entwickeln können.

Kein Wunder also, wenn die Gesellschaft heute so ist, wie sie ist.

Übrigens, wenn ich so einen Blödsinn höre, wie „ich wurde als Kind auch geschlagen und es hat mir nicht geschadet“, dann wundere ich mich erst recht nicht mehr.

Mein überaus geschätzter Professor hatte damals sinngemäß in etwa gesagt: „erst wenn man sich neue Verhaltensmöglichkeiten erschlossen hat, wird man seinen Kindern keine Gewalt antun, vor allem, wenn man selbst geschlagen worden ist.“

Was nun also tun, um nicht „die Sünden der Väter“ immer und immer wieder nur zu wiederholen und dadurch von Generation zu Generation weiterzugeben?

Es geht einfach darum, stets eine angemessene Reaktion auf ein (Fehl)Verhalten entwickeln zu können, die gewaltfrei, nachvollziehbar und möglichst auch reflexiv sein soll.

Ein „jetzt geh in dein Zimmer und denk darüber nach, was du getan hast!“ (oder „warum Mami/Papi jetzt so traurig/böse ist“ usw.), genügen beileibe nicht, es sei unter Umständen denn, es wird von den Eltern spätere Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Auch hier ist die Art und Weise der „vollumfänglichen“ Kommunikation das entscheidende Puzzlestück.

Man muss sich als Verantwortliche/r nicht vor seinen Kindern rechtfertigen (manchmal hilft auch ein liebevolles „ich jetzt Cheffe, du nix“), doch es ist möglich, den Kindern verständlich zu machen, was da gerade aus Sicht der/des Erwachsenen schiefgelaufen sein könnte.

Und immer altersgemäß kommunizieren, denn das Wort Nein kennen Kindergarten- und teilweise auch noch die Grundschulkinder nicht.

Und bitte das Wort „Schuld“ komplett außen vor lassen. Ist nicht einfach, ich weiß.

Trotz des „natürlichen Machtverhältnisses“ zwischen Eltern und Kind ist eine Verständigung auf gemeinsame Verhaltensweisen, die einer Gemeinschaft zuträglich sind, auf kongruente Art und Weise möglich.

So gut es geht, deckungsgleich im Handeln und Sagen zu sein, und so „vorbildlich“ wie möglich zu agieren, denn Kinder schauen sich die Dinge auch gerne mal ab („wenn Papa den Müll nicht runterbringt, warum soll ich das dann machen?“).

Meister fallen nicht vom Himmel, die Übung macht sie.

Den Kindern ein aufrichtiges Danke und Bitte beizubringen, sie zu erkennen lehren, wann jemand/etwas Unterstützung braucht (z.B. beim Aufhalten von Türen, wenn die Person zwei Taschen in den Händen hält), also einfach wahrnehmen, ein klein wenig mitdenken und die anderen und ihre (möglichen) Bedürfnisse erstmal nur akzeptieren, mehr nicht, das würde schon für den Anfang genügen.

Dann sie lehren, dass sie sich selbst entscheiden können, ob und wie sie handeln („man kann sich nicht nicht-verhalten“) und ihnen dabei reflektieren helfen, denn…

Auf Ursache folgt Wirkung, (das hat nichts mit „Schuld“ zu tun)

und…

Auf Wirkung folgt Konsequenz (Lob, Tadel, Schwerkraft = zerbrochener Teller, geschrammtes Knie o.ä., usw.).

Welchen Anteil habe ich woran?, „wie schwer wirkt die Wirkung?“

Niemand macht den Kindern einen Gefallen damit, sie „grenzenlos“ zu erziehen.

„Wer zu wenig gibt, ist ein Dieb, wer zu viel gibt, ist ein Mörder.“
(O-Ton meines hochgeschätzten Professors)

Kein Mensch kann sich frei entwickeln, wenn ständig jemand um ihn herumschwirrt und für ihn „die Kohlen aus dem Feuer holt.“

„Sich kümmern macht kümmerlich.“

Man muss erstmal sozusagen ordentlich auf die Fresse geflogen sein, um selbst wieder aufstehen zu können, damit man weiß, wie das ist.

Oder, wie es eine gute Freundin einmal hierfür besonders treffend ausdrückte:

„In einer Prinz(essinn)enexistenz lernt man nichts.“


P.S.: ich finde ja immer noch, dass in Kindergärten und Schulen am Besten zu sehen ist, wie die Kinder in ihrem jeweiligen Alter erzogen sind, vor allem auf den Toiletten…


P.P.S.: und wenn ich höre, dass eine Gastwirtin sogar so weit gehen musste, Kinder (und zwangsläufig deren Eltern damit auch) bis zu einem gewissen Alter sozusagen Hausverbot zu erteilen, weil die Kinder „sich nicht zu benehmen wussten“ (und die darauf angesprochenen Eltern sehr „giftig“ reagierten – „Shitstorm“ im Internet inklusive), dann ahne ich, was wir noch für Scherereien bekommen werden, wenn nicht endlich mal für ordentliche Bildung gesorgt wird.


…ach so: dass für manche Menschen das Tragen von Masken, Zwangstestungen und Angstmache („Oma und Opa töten“) bei Kindern einem Akt körperlicher Bestrafungen, seelischer Verletzungen und anderer entwürdigenden Maßnahmen gleichkommt, kann ich absolut nachvollziehen.

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Informations Beschaffungs Maßnahmen

…“schau‘ mer moi, dann seh‘ mer scho“…

Ach, was war das sich informieren einfach früher.

Man fand zusammen, passte sich der Umgebung an und lernte mit und durch sie zu (über)leben.

Man jagte, man sammelte, man kam herum und wenn etwas Neues geschah, staunte man, wunderte sich, war neugierig, ehrfürchtig und/oder hatte angst vor dem Unerklärlichen.

Irgendwann sammelten sich auch Kenntnisse über (Heil)Kräuter und deren Nutzen und ähnliches an, sowie Wissen über Zusammenhänge im Innen und Außen.

Dies wurde gebündelt (viel später erst in Schriftform), „menschlich“ verwahrt und weitergegeben.

Der Himmel, der Mond und die Sterne wurden beobachtet und bemerkt, dass bestimmte Konstellationen und Zeitpunkte regelmäßig korrelierten und quasi „vorhergesagt“ werden konnten.

Die Zeit wurde zählbar, planbar.

Unerklärliches zu erklären, es zu deuten, war als Lebensaufgabe geboren.

Schamanen, Medizinmänner-frauen, Heilkundige, Druiden, Sterndeuter, Weise, Seher sahen und trachteten danach zu erkennen und zu verstehen.

Interessant ist, dass in allen Teilen der Welt im Laufe der Zeit gleiche Entwicklungen vonstatten gegangen sind, denn alle Völker hatten und haben ihre Erklärungen und Mythen über die Entstehung der Welt/des Universums und alle hatten ihre Art Schamanen und Deuter.

Im Gegensatz zur Gegenwart war früher aber der Informationsaustausch sehr reichweitenbeschränkt und oft nur in kleineren Gruppen und Wirkungskreisen möglich, Reisewege währten lange und waren oft gefährlich und der Buchdruck musste noch erfunden werden, sodass es viel Zeit brauchte, bis sich Information, also schlussendlich Wissen, großflächig verbreiten konnte.

Aufschlussreich hierbei ist, dass es scheinbar stets eine besondere „Kaste“ an Menschen geben muss(te), die Wissen und Informationen „verwaltet“ und zur Verfügung stellt (mehr oder weniger…). Auch heute noch.

Früher waren es eben die Medizinmänner-frauen, Druiden und Weisen, die „Eingeweihten“, dann die Religionen mit ihren „Bildungseinrichtungen“ und heute die…?

  • Wissenschaft?
  • Philosophie?
  • Zeitungen?
  • Der „gesunde Menschenverstand“? (den es übrigens nicht gibt*…)
  • Tagesthemen?
  • „Soziale Medien“?
  • Suchmaschinen?
  • Großkonzerne?
  • Politiker?
  • „Bilderberger“?
  • Energieerzeuger?
  • Das Internet?
  • Der Staat?
  • …?

Das heutige Überangebot an Informationen im „Informationszeitalter“ aber, hat diese zum marktwirtschaftlichen Handelsgut degradiert und zeitgleich einen Selektionsprozess erzwungen, dem der „Informationssuchende“ ständig ausgesetzt ist.

Er muss sich konzentrieren (Stichwort „Reizüberflutung“), um verlässliche Quellen für seine gewünschte Information zu finden.

Und wenn er es „richtig“ machen will, vergleicht er mehrere Quellen miteinander, um sich eine Meinung bilden zu können, je unterschiedlicher bzw. kontroverser, desto sinnfälliger (ich nenne es das „Rapsölsyndrom“. Geht aber auch mit Margarine…).

Aber dazu gehört nun mal Charakter und „Anstrengungsbereitschaft“, die ja bekanntlich eine „soziale Tugend“ ist.

Wohingegen der sich nur informieren Wollende, der Konsument von Information, dann von der Information selbst gefunden wird und nicht er findet sie, den Algorithmen sei Dank.

Ich meine damit, dass es heute erstaunlicherweise dadurch eher schwieriger bzw. anspruchsvoller geworden ist, sich selbst zielführend zu informieren und leichter geworden ist, sich (von anderen) informieren (und dadurch mitunter meinungsmanipulieren) zu lassen.

Man muss nur „vollumfänglich“ mit seinem Smartphone unterwegs sein; eine „Info“ jagt die andere, sei sie auch noch so unwichtig.

Ständig pingeln Push-Up-Nachrichten, Newsflash, Katzenvideos und was weiß ich und ich muss entscheiden, wem oder was ich „folge“.

Doch wer sich nur informieren lässt, überlässt die Quellenauswahl und auch die Nachrichtenauswahl an sich „den Anderen“ (siehe Listenauswahl weiter oben).

Oder, wie es meine Ausbilderin zum Thema Informationen und wo sie herkommen einmal herrlich einfach ausdrückte:

„Es fragt sich dann immer, wer da ins Horn tutet.“

…und wieder einmal ist es der freie Wille, der die Erlösung bringt:

Ich entscheide selbst,
was ich von wem, wann und wie wissen möchte.

Fast genauso einfach wie früher…


*Der „gesunde Menschenverstand“ ist ein unscharfes moralisches Konstrukt, denn es geht von einer falschen Prämisse aus.

Es gibt keinen Konsens.

Wäre der Menschenverstand nämlich gesund, dann würde all dieser menschengemachte Mist in uns und um uns herum überhaupt nicht existieren können.

Außerdem sagt ja vielleicht der gesunde Menschenverstand des „Rebellen“ aus Land A, dass es eine gute Idee sei, dem anderen „Rebellen“ aus Land B die Hände abzuhacken, bevor dieser es möglicherweise ihm selbst antut, und umgekehrt.

Es ist nun mal immer und überall ungemein wichtig zu wissen, woher die Informationen stammen, die unser Denken und Handeln bestimmen.

…denn das war ja schon immer so…

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Gefüllte Mac(a)rons

…nicht nur in Frankreich eine Spezialität…

Normalerweise lasse ich mich für gewöhnlich selten über irgendeine Wahl, die irgendwann irgendwo stattfinden wird, aus.

Und „eigentlich“ sind mir auch die Wahlen, die demnächst in der „Grande Nation“ Frankreich anstehen, recht egal, obwohl ich natürlich weiterhin alles im Blick habe. 😉

Doch mir ist, wie immer bei Wählern und Politikern, aufgefallen, dass manche Kurzzeitgedächtnisse ebendieser Menschen wohl große (demokratische) schwarze Löcher, also teilweise massive Lücken aufzeigen müssen.

Ansonsten ist das alles nicht erklärbar.

Denn noch im Januar dieses Jahres hat der liebe Herr Macron – wohl ganz vom hehren napoleonischen Geiste seiner Erfahrungen im „Young Global Leaders“ -Nachwuchsprogramm des Weltwirtschaftsforums erfüllt – bei einem Interview mit einer großen französischen Zeitung freundlich seinen Landsleuten gegenüber ein „J’ai très envie de les emmerder!“ entsendet.

Er will also sie („Ungeimpfte“) nerven/ärgern, wobei man das letzte Wort auch durchaus etwas derber übersetzen könnte, da steckt nämlich „merde“, also „Scheiße“ drin…

Und so ein junger globaler Führer denkt ernsthaft, er könne die anstehenden Wahlen gewinnen, denn „Marcon setzt auf die Jugend“, wie vor kurzem noch die Tagesschau auf ihrer Website titelte.

Sind wohl alle geimpft, die jungen Franzosen?

Könnte (wieder mal) tatsächlich funktionieren, denn Wähler und Politiker, egal ob jung oder alt, scheinen grundsätzlich einige Erinnerungslücken zu entwickeln, wenn es um die Wurst geht.

Egal ob vor Untersuchungsausschüssen oder nach (Wahl)Versprechen.

Hat ja auch wunderbar unsere letzte Bundestagwahl gezeigt…

Apropos Weltwirtschaftsforum…

Ich halte zwar für gewöhnlich nichts von Verschwörungstheorien (außer, wenn sie sich bewahrheitet haben…), aber die Liste derjenigen, die dieses „Nachwuchsprogramm“ absolviert haben, ist wirklich sehr aufschlussreich.

Denn nicht nur Herr Macron, sondern unter anderem auch

  • Frau Merkel (physikalische Po-litikerin mit geheimen Handzeichen)
  • Herr Gates (Impfgott)
  • Herr Trudeau (Premierminister Kanada)
  • Frau Arden (Premierministerin Neuseeland)
  • Frau Baerbock (wie einst Joschka, nur halt auf annalenisch)
  • Herr Spahn (rechenbegabter Bankkaufmann),
    waren Absolventen und gehören dieser illustren „schwäbischen“ Runde an.

Und wenn dann auch noch

  • Frau von der Leyen (auf erstaunliche Art und Weise plötzlich damals irgendwie EU-Chefin geworden)
  • Herr Page (der von der berühmten Suchmaschine und dem Videoportal und so)
    und
  • Herr Zuckerberg („das Auge Saurons“) dazukommen,
    ist Denk- und Meinungsfreiheit absolut garantiert.

Alle hochintelligent, sehr gebildet, aber irgendwie höchst unanständig charakterlos.

In diesem Sinne:
Emmerder Macron!

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Ntelligenz

…das I und das Tüpfelchen fehlen…

Ich weiß nicht, wie oft ich schon darauf hingewiesen habe, dass menschliche Intelligenz alleine nicht genügt, um dies alles hier zu erklären.

Und vor den beiden Weltkriegen waren wir hierzulande ja auch nicht gerade unintelligent.

Das i-Tüpfelchen der Intelligenz ist nun mal die Bildung.

Und Bildung ist das was übrig bleibt, wenn alles Erlernte vergessen ist.

Bildung muss also, neben Intelligenz, auch eine zweite, weitaus wichtigere Komponente enthalten.

Den Charakter.
Sonst bleibt man bei aller verfügbaren Intelligenz weiterhin extraordinär dumm.

Also die Frage: wie nutze ich meine Intelligenz/Bildung?

Und die Frage: woher und wie beziehe ich meine Informationen, „wem oder was traue ich?“

Auf die Frage hin, was „Wissen“ ist und wie es sich individuell „bildet“, bin ich schon so oft eingegangen, dass ich es hier dem geneigten Leser überlasse selbst herauszufinden was ich meine.

Die gesamte Zeit über werden Sprache, Zahlen und Bilder genutzt, um Dinge miteinander zu verknüpfen die nicht zusammen gehören, bzw. sie anders erscheinen zu lassen, als sie sind.

Zum Beispiel „(Neu)Infektionen“, bzw. „(Neu)Infizierte“ (wie immer alles leicht aufzufindende Fakten, wie immer auch an offiziellen Stellen).

  1. Da ist erst einmal nur der Test positiv, völlig unabhängig davon, ob zuordenbare Symptome vorliegen.
  2. Der Test zeigt keine Infektion oder Infektiösität an, sondern „erkennt“ nur Corona-Virusbestandteile bzw. -hinterlassenschaften, mehr nicht.
  3. Auf der Schleimhaut gefunden und erst einmal (ohne Symptomatik) völlig aussagelos, ob daraus irgendetwas wird oder gar schon geworden war und ob diese (zu diesem Zeitpunkt) weitergegeben werden können.
  4. Eine symptomlose Erkrankung oder gar Übertragung dieses Virus kann man weder beweisen noch widerlegen (das gab es bei diesen Virenarten bisher auch nicht, warum jetzt auf einmal?).
  5. Wir sind bei einer „Inzidenz“ (da habe ich mich auch schon oft genug darüber ausgelassen) von +-1500, also 1,5%, d.h. 98,5% weiterhin gesund.
  6. Es gab mal eine Zeit, da reichte eine „Inzidenz“ von 50 aus (also 0,05%), um alles lahmzulegen…
  7. Wenn man eine (echte) „Durchseuchung“ erreichen will, müssen die „Inzidenzen“ doch hoch sein.
  8. …und die ewige Frage nach: an oder mit oder im Zusammenhang mit C… gestorben bzw. auf Intensivstation?
  9. NIEMAND stirbt an Corona, sondern wenn, dann an COVID-19 (CoronaVirusDisease), ausgelöst durch Coronaviridae (in dem Fall SARS-CoV-2, auf Deutsch = Schweres-akutes-Atemwegssyndrom-Coronavirus Typ 2).

Eine unreflektierte Übernahme von Informationen ist keine Wissenaneignung, sondern Meinungsaneignung.

Die Meinung der anderen…

…und erst, wenn auch der letzte Journalist den Unterschied zwischen PCR-positiv versus Infektion ff. verstanden hat, wird es keine Kopf-Pandemie mehr geben…

In diesem Falle bin ich dann doch fast (aber nur fast) und völlig un-sozialpädagogisch geneigt dazu, mich der Band KMFDM anzuschließen und am liebsten hinauszurufen in diese Zeit:

„Kein Mitleid für die Mehrheit!“

Ich empfehle stattdessen:
Dietrich Bonhoeffers Theorie der Dummheit.


P.S.: Definitionsgemäß ist Medizin gar keine „echte“ Wissenschaft (Psychologie übrigens auch nicht).

Sie kann nicht immer wieder mit den selben Mitteln das gleiche (erwartbare) Ergebnis erzielen, wie es zum Beispiel in Physik, Mathematik und Chemie der Fall ist.

Beim Einen schlägt ein Medikament/eine Behandlung so an, beim Anderen soundso.

Dem Einen hilft das, beim Anderen dies.

Beim Einen reagiert das Immunsystem so, beim Andern anders.

Und so weiter und so fort.

Wie gesagt:
Angst hat direkten Einfluss auf das Immunsystem
(und auf Krankheiten sowieso).

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Realfaschismus

…sag‘ mir wo die Nazis sind,

wo sind sie geblieben?…

Heutzutage scheint es in diesem unseren Lande „hipp“ und „woke“ zu sein, alles zu nazifizieren, was eine andere Meinung als die vorherrschende ausdrückt. Sogar manche „Linke“ sind jetzt plötzlich „Rechts“.

Als bräuchte man Nazis, um sich sofort davon klar distanzieren zu können.

Das nennt man dann wohl richtungsweisende Po-litik

Schauspieler, Musiker, Journalisten, Kulturschaffende, Politiker, der Metzger oder Biohändler des Vertrauens, der Nachbar und Verwandte oder gar Freunde sind plötzlich zu Braunhemden mutiert, die scheinbar alle ihren demokratischen Verstand verloren haben, „der Russe“ sowieso…

Sogar die Schimpfworte sind der Lage angepasst („Coronaleugner“ = Schwimmbadgläubiger, „Querdenker“ = verschwörungstheoretisch-schwurbelnder Demokratiefeind, „Putin-Versteher“ = Mordlegitimierer usw.) und es wird wieder fleißig denunziert, stigmatisiert und ausgegrenzt.

Interessanterweise leuchten zurzeit – quasi im internationalen Vergleich – zwei (demokratische) Länder hierbei besonders beispielhaft heraus.

Und die sind auch noch deutschsprachig.

So ein Zufall…

Faschismus und Nationalsozialismus (so viel Chuzpe muss man erst mal haben, die beiden Worte national und sozial miteinander zu verbinden, und das dann so unheilbringend auszuagieren…) sind beileibe keine österreichisch-deutsche Erfindungen, aber wurden hier zur Perfektion gebracht.

Fast alle waren in Deutschland (Österreich war ja nun auch „Deutsch“) stramm auf Linie, sodass ich herzhaft lachen musste, als Walter Moers sein Kleines Arschloch im Comic Jahrzehnte später während einer vollbesetzten Schultheateraufführung mit Hilfe der Protagonisten Schilder hochhalten ließ, auf denen stand:

„Ich bin ein Nazi-Enkel!“, „Ich auch!“

Ich liebe diesen Humor…

Oder, wie es ein Kumpel mal ausdrückte:

„Jaja, bis Fünfundvierzig 98% in der Partei und 2% im Widerstand, und danach genau anders rum. Jaja…“

Es ist mir heute immer noch ein Rätsel, wo die ganzen Nazis von damals eigentlich alle hin sein sollen.

Die meisten waren ab spätestens dem 08. Mai 1945 irgendwie „moralisch unauffindbar“ (oder in Südamerika).

Die wenigen, die es erwischt hatte und denen man in Nürnberg die Prozesse gemacht hatte, waren zwar medial präsent, präsentierten aber nur sich selbst („Ich habe nur Befehle befolgt.“) und nicht die ganzen Mitläufer und Nutznießer.

Gut. Man merkt es ja schon an dieser „Corona-Zeit“, dass es nicht immer ganz so leicht ist Haltung zu wahren. Die Spritze ist wohl nun – satirisch betrachtet – das neue Parteibuch, und Mitglied zu sein bringt nun mal Privilegien mit sich.

Natürliche Rechte zum Beispiel, wie sie jedes demokratische Land formuliert und zu garantieren hat.

Hat irgendwie irgendwas mit irgendwelchen unveräußerlichen Menschenrechten zu tun.

Russen sind halt auch nur Menschen, auch wenn sie ungeimpft sind.

Das nur so am Rande.

Jetzt denken wir mal zum Spaß scharf nach und bemerken dabei zwangsläufig, dass es fast ausschließlich „entnazifizierte Nazis“ gewesen sein müssen („Ich schwöre dem Nationalsozialismus ab!“), die sich auch nach Kriegsende fortgepflanzt haben.

Und wie wir wissen, pflanzen sich auch damit fast automatisch „die Sünden der Väter“ (un)heimlich mit fort, wenn sie nicht aufgearbeitet werden.

Ich zum Beispiel bin Ende der 60iger als jüngster geboren und wurde also, wenn man so will, von Nazi-Kindern und (Ex)Nazis selbst erzogen (meine Einschulung war 30 Jahre nach Kriegsende, und ich hatte einige alte Lehrer) und habe das erstaunlich gut verkraftet.

Und meine Generation wiederum hat dann sozusagen die Nazi-Urenkel gezeugt und erzogen.

Und wie man an den aktuellen Geschehnissen sehr gut erkennen kann, ist erstaunlich viel von diesem realfaschistischen Gedankengut hängen geblieben im „völkischen Nimbus“ und wurde nicht aufgearbeitet, sonst wäre so ein absurder Wahnsinn wie heute überhaupt gar nicht möglich (ich empfehle das Buch bzw. den Film „Die Welle“. Gerade in diesen Zeiten ein sehr passender Titel).

Und wieder ist die Mehrheit blind und folgt einer (zumindest im längerwährenden Augenblick) faschistoiden Strömung, die man heute Mainstream nennt. Meist sogar, ohne es selbst zu bemerken.

Eine Strömung, die einen nur mitreißen kann, wenn man keinen festen Stand hat in der demokratischen Wesensstruktur und diese als Macht der Mehrheit fehlinterpretiert (quasi „die Mehrheit hat immer recht“), unabhängig davon, wie sich diese Mehrheitsmeinung gebildet hat (so etwas nennt man manchmal auch Propaganda).

Demokratie ist nämlich viel mehr, was man wagen kann und überhaupt ist sie in erster Linie die Auswahl der Besten.

Ich wähle die Besten, um mich bestmöglichst interessensvertreten zu erleben.

Wem sonst als dem/der Besten im jeweiligen Fachgebiet traue ich eine sinnvoll abgewägte, freie, unabhängige und wohlinformierte Entscheidung zu, die dann auch mich (als Mensch in diesem Staat) betrifft?

Genau das meine ich.

Sie lassen sich ja auch nicht von einem Bankkaufmann am offenen Herzen operieren oder in Gesundheitsfragen beraten…

Hinzu kommt, dass die Deutschen seit zwei Weltkriegen, aber allerspätestens seit Mai 1945 (die Österreicher haben sich ja aus der „Kollektivschuld“ mit viel „Wiener Schmäh“ herausgedacht) ein kollektives schlechtes Gewissen haben.

Tief verborgen, aber stets präsent, wenn die Aufarbeitung fehlt.

Die einen wehren sich indem sie negieren, die anderen werden zu Sklaven der (politischen) Korrektheit.

Reflektier:innen kann da sehr, sehr nützlich sein.

Und passend dazu sang Marlene Dietrich in dem „blumigen“ Lied, welches ich schon zu Beginn leicht angepasst zitierte, auch:

Wann wird man je verstehn, wann wird man je verstehn?“

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Know your enemy?

…ich verrate euch nun ein Geheimnis…

Kennst du deinen „wahren Feind“?

Den wirklich einzig echten, den du jemals hattest?

Der, der dich immer nervt, es immer besser weiß/wusste (und kann/konnte…)?

Der, der dich immer fertig macht?

Der, der dich immer kleiner sein lässt als du bist?

Der, der jeden einzelnen „Fehler“ von dir kennt?

Der, der dich nicht DU sein lässt?

Der, der DICH verhindert?

Ich kann dir sagen, wer das ist:

DU SELBST!

NIEMAND kann so viel Macht über dich ausüben.

Außer DU SELBST.

NIEMAND hat die Erlaubnis oder überhaupt gar die Fähigkeit, dir vorzuschreiben, dass du so und so zu denken und so und so zu leben oder zu sein hast.

Außer DU SELBST.

NIEMAND kann dir sagen, wer du bist,
oder besser:
WER DU SEIN MÖCHTEST.

Außer DU SELBST.

Bedenke:
DU SELBST kannst aber auch dein größter Freund sein.
Das ist nur eine Entscheidung.

Jetzt sind hier aber Abermilliarden DU SELBSTE auf diesem Planeten, und es läuft immer noch nicht rund.

An wem oder was wird das wohl liegen?

Nur an „den Anderen“ oder auch an DIR SELBST?

Entscheide, wie es für dich sein soll.

Denn Macht kommt von machen.

Alles andere ist nur Angst, mehr nicht.

Und Angst ist (außer man nutzt sie sinnvoll für das eigene Überleben) reine Zeitverschwendung.


P.S.: und wer jetzt (wieder mal) ein schlechtes Gewissen hat, weil er seine Möglichkeiten im Rahmen seiner Möglichkeiten immer noch nicht so richtig ausgeschöpft hat, der begegnet hier gerade wieder mal nur seinem „wahren Feind“…

Erlaubt euch so zu sein, wie ihr es im Moment gerade seid.

Kein Moment ist statisch, alle Möglichkeiten sind offen bis zu eurer individuellen Entscheidung, Entscheidung, Entscheidung…

…und die ist immer „richtig“ und das ist gut so!

„Das Leben ist schön,
auch wenn scheinbar faktisch alles dagegen spricht.“

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Quantisch gedacht

Frieden²

…hier sind jede Menge weiße Tauben, und die sind hellwach!

FREIHEIT zu sein, wie man ist.

RESPEKT gegenüber sich selbst, der Umwelt und den Anderen.

INDIVIDUALITÄT leben und Individualität respektieren.

EHRLICHKEIT gegenüber sich selbst, der Umwelt und den Anderen.

DANKBARE DEMUT vor dem Wunder der Existenz.

EMPATHIE für sich, die Umwelt und die Anderen.

NUTZEN für sich selbst, die Umwelt und die Anderen.

…eigentlich ganz einfach.


P.S.: per Definition ist jeder Mensch ein Faschist, der die Werte der Demokratie ablehnt und eine (Meinungs)Diktatur vorzieht (und sei es nur die eigene).

Dabei ist es unerheblich, ob er dies unbewusst tut, weil er vielleicht nur irgendwie (medial) beeinflusst wurde.

Das heißt, irgendwelchen russischen Restaurants nur noch negativ-Bewertungen angedeihen lassen, oder russischen LKW’s die Scheiben einzuschlagen, ist sicherlich kein demokratischer Akt.

Denkt mal drüber nach, wenn ihr nur montags nicht spazieren gehen wollt…

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Quantisch gedacht

Eine Angst wäscht die andere

…die Zeit schien wohl wieder mal reif…

Da Angst erzeugen, Angst schüren, Angst verbreiten und die Angst nachhaltig etablieren auch einen Akt der Wiederholung beinhalten muss, damit Angst an sich dauerhaft in der Gesellschaft verankert werden kann, braucht es zuverlässige „Angstobjekte“, die sich nicht allzu schnell abnutzen dürfen.

Einen „Grund“ für Angst, einen „gemeinsamen Nenner“.

Archaisch und dem ersten Urtrieb, dem Überlebensinstinkt folgend, ist Angst in erster Linie für die eigene Verteidigung da. Denn wenn man Gefahren vermeidet, lebt man länger. Das war auch schon den frühen Menschen bewusst.

Doch mit der Zeit ändern sich die Angstobjekte natürlich. Die Menschen entwickeln sich fort. Dürren werden nicht mehr durch Menschenopfer beendet, Blitz und Donner werden erklärbar, verlieren ihren Schrecken.

Nun ist Angst aber ein nahezu perfektes Mittel und, wenn man sie geschickt einsetzt, ein wunderbares Werkzeug zur Manipulation.

Religionen sind da ein äußerst deutliches Beispiel.

Wieviel Menschen glauben denn heute immer noch daran, dass ihnen die Hölle oder der Himmel blüht?

Hexenjagden, Satan, Fegefeuer, Verdammnis
=
Ablasshandel, Vereinnahmung von Besitz und Gedankengut/Wissen (der getöteten und/oder entmachteten Menschen), alleiniger Machtbesitz durch das „Verkünden der göttlichen Wahrheit“.

Heil durch entsprechendes Verhalten.

In der Politik ebenso leicht zu finden.

Nun muss ich an dieser Stelle etwas dazwischenschieben, was auf den ersten Blick scheinbar nichts mit Angst zu tun hat:

Aus irgendeinem Grund kam man irgendwann einmal in Europa auf die überaus bizarre Idee, man sei den anderen Völkern, die man nach und nach „entdeckte“, irgendwie überlegen.
Dieser Gedanke ist eng mit der „Rassenlehre“ verknüpft, die ja von vorne herein schon absurd ist, denn im menschlichen Stammbaum gibt es keine Rasse, sondern im Augenblick an der Spitze nur den „Homo sapiens sapiens“, den „verstehenden, verständigen“ Menschen.
Und für den ist es völlig belanglos, welche Anpassungen der Körper und der Geist (die Sichtweise auf die Dinge) im Laufe der Zeit durchlaufen hat, um optimal auf sein Lebensumfeld vorbereitet zu sein.

Hautfarbe = egal

Schädel-, Augen-, Nasenform = egal

Körpergröße = egal

Körperhaarmenge = egal

Andere Lebensweise = egal

Andere Denkweise = egal

Andere Schöpfungsgeschichten (Glaube, Religion) = egal

Anpassung hat mit der Umgebung zu tun in der man aufwächst, und „so wie man ist“, ist man nur, weil man haargenau da und dann aufgewachsen ist, wo und wann man aufgewachsen ist.

Wenn, so postuliere ich hier kühn, es jemand nötig hat, sich überlegen zu fühlen, dann hat dieser Mensch einfach nur Selbstzweifel und Angst.

Angst es nicht zu sein.

Ob es indigene Völker, „Ureinwohner“, Glaubensgemeinschaften, Bevölkerungsgruppen, Kommunisten oder was auch immer sind, es ist die Angst und nicht die Überlegenheit, die zu solchen Gräueltaten fähig macht.

Dazu noch die nötige Prise Propaganda, also die Kunst, nur noch die Nachrichten zu verbreiten, die gehört werden sollen und alles andere zu zensieren, im Offenen, wie im Subversiven und Widerstand rigoros einzuschüchtern und diesem „wissenschaftlich“ die Glaubwürdigkeit zu entziehen.

Dass nun schon seit Tagen medial und überhaupt nun das eine Angstobjekt das andere Angstobjekt verdrängt hat, und das in so kurzer Zeit, ist ein gut sichtbares Zeichen dafür, dass die Gesellschaft perfekt auf Angst konditioniert ist, darauf anspringt und entsprechend denkt und handelt.

Wieder eínmal, und nicht das erste Mal in der Geschichte.

Und erneut ist es John Lennon, den ich hier zitiere:

„War is over, if you want it.“

Achtung! nicht weiterlesen, paradigmengefährdend…

So, jetzt wird es etwas kniffelig, denn das könnte nicht ganz so leicht umzusetzen sein für den ein oder anderen hierzulande sozialisierten Menschen…:

  1. Formuliere, was Du willst, und nicht, was Du nicht willst.
  2. Verschwende keinen einzigen Augenblick daran, an etwas zu denken, was Du nicht willst, denn das ist völlig sinnlos vergeudete (Lebens)Zeit.
  3. Wenn Du keinen Krieg willst, denke an Frieden.
  4. Informiere Dich so gut und selbständig Du kannst, und achte auf die Gefühle/Ängste, die sich dabei zeigen.
  5. Schaue genau hin: wo sitzt sie?, was löst sie aus?, denn die Angst ist nur ein Bote. Einfach wie ein Briefträger, der eine Nachricht überbringt.
  6. Jede Konzentration auf etwas, jeder Fokus verstärkt dieses Etwas, es wird immer „realer“, egal was es ist.
  7. Je mehr Menschen etwas glauben (und darüber reden), desto wahrscheinlicher wird es.
  8. Wenn Dein Denken zu Angst führt: DENKE NEU!
  9. ALLES IST GUT (oder für die Vorsichtigen: alles wird gut).

P.S.: was es nützen soll, irgendwelche „russischen“ Waren aus den Regalen zu verdammen (Wodka Gorbatschow hat mit Russland soviel zu tun wie Spanien mit der Grippe), oder Künstler etc. zu dissen, ist mir menschlich betrachtet völlig rätselhaft und eine mehr als seltsame Botschaft, die dabei ausgesendet wird.

Oder im Gedenken dessen die Sinnlosigkeit der Debatte über diese lustige Gaspipeline, die schließlich mit unseren Geldern gebaut wurde, „der Russe“ hatte doch damit gar nichts zu tun.

Aber es scheint wunderbar zu funktionieren, das Ganze, denn heute auf der Internetpräsenz der Hessenschau:

“ Der Krieg macht vielen Hessen Sorgen – Corona nicht mehr.“

Och Joh…


P.P.S.: dass ich jetzt baldigst, nach unnachvollziehbaren „28 days later“ den sogenannten „Genesenenstatus“ erhalte, ist etwas, wo mir tatsächlich mal fast die Worte fehlen.

Wieso gerade 28 Tage, wenn ich mich doch nach bereits 10 Tagen Quarantäne und symptomfrei umherwandelnd bewegen darf, bzw. nach 7 Tagen „freitesten kann“?

Und dann dieses Hin und Her mit der Gültigkeitsdauer.

Gültigkeitsdauer?

Oh man, wie KANN denn irgendwann einmal irgendjemand überhaupt behaupten, dass ich irgendwann einmal NICHT mehr von eben dieser durchgemachten Erkrankung genesen gewesen sein werde?

Das geht doch gar nicht und macht doch definitorisch überhaupt gar keinen Sinn.

Und der Immunität ist es sowieso nach wie vor völlig egal, wo sie herkommt.

Ach ja, interessanterweise erlebe auch ich in meinem privaten und beruflichen Umfeld, dass es die sogenannten „Geboosterten“ heftiger treffen kann als „unsereins“.

Ich werde nicht sagen, es war doch logisch, dass in diesem Fall permanentes de-trainieren des körpereigenen Immunsystems sich irgendwann einmal vielleicht beim Ein oder Anderen als schlechte Idee herausstellen könnte.

Das ist nun mal ein zur Zoonose fähiger Virus, dem es egal ist, wo er wann in wem oder was mutiert, und er taucht nun mal, wie alle anderen Virenstämme dieser Art, saisonal auf und flacht wieder ab.

Der bleibt da wo er ist – zwischen all den Rhino-, Adeno-, Influenza- und sonstig derartiger Viren – mutiert fröhlich vor sich hin und sagt ab und zu mal Hallo.

Den werden wir nicht mehr los, wo soll er denn hin?

Sich gegen so etwas schlüpfriges durch Impfung (ob modifizierte bzw. messenger Ribonukleinsäure [=mRNA], Protein-, Vektor- oder Totimpfstoff) schützen zu wollen, macht für immunkompetente Menschen keinen Sinn, die mutieren dafür viel zu schnell, ganz anders als Tetanus, Polio, Masern u.ä.

Es war doch der Natur der Dinge folgend und am Ende völlig klar, dass die Abstände der Verabreichung genau deshalb immer kürzer werden würden.

Je mehr man einem Virus künstlich auf den Leib rückt, desto mehr mutiert es.

Denkt doch bitte einfach nur mal nach.

„Hättet Ihr mich lieber nicht gefragt, aber nun sag‘ ich’s Euch ganz unverzagt: oh man, ich hab’s Euch doch gesagt!“…(MC RB Fresh)