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Quantisch gedacht

IV

…über Teppichfransen, Weihnacht und Geburtstage, leises Silvester und echte Besinnlichkeit…

Als Kind, also etwas später, als ich wusste, dass es den Weihnachtsmann in dieser Form nicht gibt, habe ich gerne das elterliche Wohnzimmer hergerichtet. Dabei habe ich sogar die Fransen unseres Teppiches glattgebürstet und mir auch sonst sehr viel Mühe gemacht mit allem. Den väterlichen Schwibbogen, fast so alt wie ich selbst, besitze ich heute noch.

Sozusagen stand „klassisch“ ein Besuch der Kirche an, dann warten „bis der Weihnachtsmann kommt“ (ich habe mitgespielt…) und dann Bescherung mit Singen, Auspacken, Freuen (meistens…), Essen usw.

Und da meine Mutter am 1. Weihnachtsfeiertag auch noch Geburtstag hatte (wie mein späterer Schwiegervater auch…), waren die Tage verplant, denn am 2. Feiertag ging es zu der „Freund-Verwandtschaft“.

Heute ist alles anders. Keine Eltern mehr da, kein Schwiegervater, keine Fransen am Teppich mehr.

Selbst das untereinander Besuchen ist aktuell schwierig und von der ganz leisen Jahresbeginnfeier reden wir lieber erst garnicht.

Naja, wenigstens mal „echte Besinnlichkeit“, solange man noch bei Sinnen ist in diesen interessanten Zeiten…

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