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Quantisch gedacht

Der Empörator

…alle Macht geht vom Volke aus…

Mir kommt es manchmal so vor, als würde man sich heutzutage über so ziemlich alles und jeden empören, aufregen und sich darüber öffentlich aufbauschen können.

Es gibt sogar, so schwant mir, eine ganze Gattung von Menschen, die sich höchst „professionell“ und oft genug anonym empören können.

Das sind dann für mich die Empöratoren, denen – den Imperatoren gleich – daran gelegen ist, ihre perfide Terrorsaat geschickt im Volke auszubringen.

Ihren ganz persönlichen Terror der „richtigen Meinung“, der „richtigen Haltung“.

Dabei werden manchmal nicht nur Existenzen bedroht oder gar vernichtet („Cancel-Culture“), und den verbalen Schmutz- und Schmähabsonderungen sind kaum moralisch-ethische Grenzen gesetzt, sondern es wird der wichtigste Faktor bei allem wieder einmal vergessen.

Der freie Wille.

Wenn mir zum Beispiel beim Bäcker in der Auslage ein Fastnachtskreppel mit Motiv irgendwie zu „rassistisch“ wirkt, dann ist das erstmal kein latenter Rassismus in der Gesellschaft, sondern eher Empöratismus der subtilsten Art.

Denn, so munkelt man in Fachkreisen, ob man sich empört oder anders darauf reagiert, ist jedem seine Sache selbst.

So unglaublich es klingt, man muss sich über NICHTS aufregen, empören oder wasauchimmern, es steht jedem absolut und vollumfänglich – quasi alternativlos – frei.

Denn in den meisten Fällen, so unterstelle ich abgrundtief böse, ist keine Kränkung, Herabwürdigung, Entrechtung geplant oder wird gar so gesehen vom Gegenüber.

Und das hat nichts mit Ignoranz zu tun (sondern eher mit Roberto Blanco oder Ernst Neger).

Erst recht nicht, wenn es sich um Verzierungen auf Gebäck handelt und nicht zum Beispiel um die permante, oft latente Russophobie, die einem fast ständig entgegenschallt.

Und deren gute Freundin, die Kriegsgeilheit, erreicht ja hierzulande auch absurd neue Höhen.

Aber sich darüber zu empören ist dann absolut empörenswert.

Ganz schön peinlich.

Ausgerechnet hier, in einem Land voller „entnazifizierter“ Nazi-Enkel, -Urenkel und -Ururenkel (m/w/d)…

Außerdem könnte man doch ganz einfach, bevor man (un)heimlich einen Shitstorm oder anderes entfesselt, mal stinknormal und unempört miteinander reden.

Das haben wir alle mal gelernt.

Denn wer weiß, dass er einen freien Willen hat und diesen bewusst gebrauchen kann, der ist wahrhaft gebildet.

Aber erst wenn dann noch der freie Wille und die getroffenen Entscheidungen daraus nicht nur dem Entscheider selbst, sondern quasi ebenfalls (und sei es nur ein bisschen) der ganzen Menschheit dienen, wird ein Schuh daraus.

Denn nur weil ich der Meinung bin, dass es in der biologischen Säugetierordnung nur maximal zweier Geschlechter bedarf, um sich zu reproduzieren (meine dezidierte Ansicht dazu, siehe Lösungen), spreche ich mich doch nicht automatisch gegen andere Meinungen der menschlichen (gesellschaftlichen) Geschlechtlichkeit aus oder negiere sie gar.

Nur weil ich der Meinung bin, dass es nur EINE menschliche Rasse, nämlich den Homo sapiens sapiens – den vernunftbegabten Mensch – gibt (der Rest ist Anpassung), muss ich doch nicht gleich durchdrehen, wenn jemand etwas anderes behauptet. Und das tun ja bekanntlich sehr viele…

Nicht jeder der sich nicht empört, der ist gleich Rassist.

Nicht jeder der Geschichte nicht vergisst, der ist gleich Faschist.

Nicht jeder der kein Problem mit Mohren und mit Rüben hat, nährt dunkel boshaft Saat.

Nicht jeder, der mit eigenem Willen denkt, will stürzen diesen Staat.

In diesem Sinne:
habt Euch lieb!


Achtung, bitterböse Satire…

Neulich auf dem absurdistaner Fasching:

Malt sich jemand schwarz an,
zieht ein Indianerkostüm über,
geht in die Mohrenapotheke
und holt sich ein Rezept für einen
Negerkuss in der Eskimobäckerei.

Weiter hinten sieht man drei Chinesen mit Dreadlocks und einem Kontrabass auf der Straße sitzen.

In trachtenen Lederhosen!!!


P.S.:

Wieso darf ein Kanzler (eine Präsidentin der Europäischen Kommission), der (die) so oft Erinnerungslücken aufweist wenn es darauf ankommt, überhaupt ein Land (viele Länder) regieren (vergestalten)?

Ist das nicht eine sträfliche Vernachlässigung seines (ihres) Gesundheitszustandes?

Schließlich zählt doch JEDES Leben, hab‘ ich mir sagen lassen…

2 Antworten auf „Der Empörator“

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