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Quantisch gedacht

Was wäre wenn…

…wir uns hier nur noch an die Gesetze halten würden,
die wirklich sinnvoll sind…?

Es gibt äußerst sinnvolle Gesetze, wie zum Beispiel solche, die unser Hab und Gut und Leib und Leben schützen.

Es gibt sinnvolle Verordnungen, die zum Beispiel das Verhalten im Straßenverkehr regeln, auch wenn sich nicht immer alle daran halten…

Es gibt sinnvolle Regeln im Kindergarten, im Hort, in der Schule und im restlichen Gemeinwesen.

Viele Gesetze (Gebote) sind gut durchdacht und werden auch „ordentlich“ angewendet.

Viele Dinge davon allerdings, sollten sich von selbst verstehen.

Wie zum Beispiel das Gesetz bzw. das Gebot „Du sollst nicht töten“, zu dem mein Neffe mal treffend meinte:

„Ich brauch‘ doch kein Gesetz was mir verbietet jemanden umzubringen. Ich will ja schließlich auch nicht umgebracht werden!“

Genau so, wie es klar sein sollte, dass man nicht in öffentliche Brunnen kackt, nackt in der Öffentlichkeit herumläuft oder andere Menschen begrabscht oder bedrängt oder bedroht oder einfach mal so zum Spaß verkloppt oder schlimmeres.

Mein liebster Satz zu Geboten, Verordnungen und Gesetzen, stammt von Immanuel Kant:

„Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.“

Mehr brauche ich persönlich nicht, um mich so zu verhalten „wie es sich gehört“ und „ein guter Mensch“ zu sein.

Mein Motto hierzu lautet:
„Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem andern zu.“

Jetzt gibt es aber auch eine Menge Gesetze und Verordnungen, die völlig sinnlos sind und/oder an der dahinterliegenden Absicht kilometerweit vorbeizielen…

Ich arbeite ja bekanntlich an einer weiterführenden Schule.

Gerade am Freitag wieder, lief ich auf dem Schulhof herum und, wenn ich Müll sehe, hebe ich den auf und werfe ihn in den Mülleimer und rege mich manchmal absichtlich lautstark darüber auf (quasi „sicht- und hörbare Sozialpädagogik“…). Vor allem, wenn es sich um Tetra Pak oder Kunststoffverpackungen handelt.

Und dann, als ich mich nach einer caprisonnenähnlichen Verpackung bückte, musste ich prompt an bescheuerte Verordnungen bzw. Gesetze denken.

Denn die Strohhalme, die an der Verpackung befestigt sind, sind zwar nicht mehr aus Kunststoff, die Umverpackung, in der er steckt, allerdings schon.

Eigentlich ganz schön bescheuert, gell…!?!

Mindestens genauso bescheuert, wie „Bioobst“ in Plastik zu verpacken…

Oder damals, als das „Dosenpfand“ eingeführt wurde, war der Sinn dahinter, die Menge an Einwegverpackungen, wie zum Beispiel Getränkedosen aus Aluminium und Plastikflaschen, zu verringern.

Eine kleine Geschichte dazu:

Als mir die tägliche Menge an Getränkedosen und -flaschen, die oft in oder auf dem Schulgelände einfach so herumlagen, gehörig auf die Nerven ging, habe ich angefangen, diese zu sammeln, um irgendwann das angesparte Geld für einen guten Zweck zu spenden.

Was soll ich sagen, in ca. 5 Jahren haben sich knapp 300,-€ angesammelt (rechnet ruhig mal aus, wieviel Dosen und Flaschen das ungefähr sind…), wovon ich im April 2023 einen Gutteil den Erdbebenopfern in Syrien, Türkei etc. gespendet habe (wir hatten an der Schule eine Sammelaktion).

So weit, so gut.

Wer schon mal solche Einwegpfandgebinde an einem Automaten in bares Geld verwandelt hat, der kennt dieses krachende Geräusch, wenn die Dinger kleingedrückt werden.

Bei den Dosen geht das mit dem Recyclen ja noch einigermaßen, schließlich ist Aluminium ein Stoff, der viel Energie in der Herstellung verbraucht (für die Herstellung von 1 Kilogramm Aluminium könnte man sich zum Beispiel auch mit einem 1000 Watt Föhn ungefähr 15,7 Stunden am Stück die Haare föhnen…).

Doch bei den Plastikflaschen sieht die Sache schon wieder anders aus. Vor allem, seit die Deckel an den Flaschen befestigt bleiben müssen (wie bei den Getränkekartons („Tetra Pak“) ja auch).

Flasche und Deckel sind zwei verschiedene Kunststoffarten, die erst mühselig voneinander getrennt werden müssen, um sie (wenn überhaupt) sinnvoll recyclen zu können.

Von den Getränkekartons ganz zu schweigen.

Das muss mir mal erst einer erklären können, wieso solche Umverpackungen „nachhaltig“ sein sollen, schließlich sind das sogenannte „Verbundstoffe“, in dem Fall Aluminium (wieder mal), verschiedene Kunststoffe (Deckel und Behälter) und Papier, was nicht so ohne weiteres voneinander getrennt werden kann.

Apropos Recycling („Gelbe Tonne“):

Ein Plastikbecher, wie er zum Beispiel für Joghurt, Schmand usw. benutzt wird, wird meist mit einem Aludeckel verschlossen.

Zieht man den Deckel nicht ganz ab, kann das Produkt nicht richtig recycled werden.

Kaufe ich Käse, Wurst oder ähnliches aus dem Kühlregal im Supermarkt, dann ist der untere Teil der Umverpackung für gewöhnlich ein anderer Kunststoff als der des „Deckels“.

Also auch hier komplett abziehen, damit es gescheit wiederverwertet werden kann.

Die DDR war unserer Konsumgesellschaft da schon damals (gezwungenermaßen) weit voraus. Die hatten für jede Sorte ihrer Kunststoffe für Waren des täglichen Gebrauchs auch unterschiedliche Verpackungsformen.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie gerne ich die, wenn wir in Sachsen bei der Familie zu Besuch waren, gestapelt habe. War fast schon wie spielen damals.

So.

Was wäre denn jetzt, wenn wir einige Gesetze, die in Deutschland gültig sind (deutsche als auch europäische) mal gründlich unter die Lupe nehmen und uns dann entscheiden, wie sinnvoll sie sind?

  • Zeitumstellung? Kann weg (sinnvoller wäre es, mal über die Zeitzonen (in Europa) neu zu befinden)
  • Atomausstieg? Bescheuerter geht es kaum. Denn jetzt kaufen wir bei „Dunkelflauten“ (Atom)Energie für teuer Geld aus dem Ausland zu. Und, dass es heute schon längst Anlagen gibt, die den „Atommüll“ sinnvoll aufbereiten und weiter nutzen können, habe ich ja hier auch schon öfter dargelegt
  • Verbrennerverbot? Schwachsinn professionell… Lieber mal endlich über effiziente Motoren- und Filtertechniken nachdenken und auch über „andere Energieformen“ (vgl. Nikola Tesla u.v.a.)
  • Selbstbestimmungsgesetz? So ein Gesetz sollte überhaupt nicht nötig sein müssen, wenn die Menschen einfach sich selbst und andere akzeptieren würden, so wie sie sind (und ich hätte kein Problem mit Umkleiden und Toiletten für diverse Geschlechter. Denn das Prinzip der „Schutzräume“ sollte weiterhin unangetastet bleiben)
  • Wärmepumpenzwang? Wärmepumpen können unter Umständen durchaus sinnvoll sein (vgl. „Solesondenwärmepumpe“, bzw. „Sole-Wärmepumpe“), ansonsten sind sie es nur, wenn man dauerhaft preisgünstigen Strom zur Verfügung hat, egal ob selbstproduziert oder nicht
  • § 188 StGB (der neue „Majestätsbeleidigungsparagraph“)? Der hat schon zu massenhaften Anzeigen geführt (und erquicklichen Nebeneinkünften für die sowieso schon häufig „Besserverdienenden“). Wenn eine Person (egal, ob er ein Amt bekleidet) und dessen Familie an Leib und Leben bedroht wird, dann verstehe ich keinen Spaß. Wenn aber jemand aus diesem Personenkreis beleidigt wird, dann halte ich das wie die Politiker aus der „guten, alten Zeit“: Das muss man aushalten können. Wie ich auf dieser Seite ja auch schon ausgeführt habe, ist jeder Mensch selbst für seine Gefühle verantwortlich. Und wenn ein Mensch einen anderen Menschen (Politiker) als „Schwachkopf Professionell“ bezeichnet, dann sollte man als Politiker (= „Diener des Volkes“) die Größe haben, zumindest darüber nachzudenken, warum dieser Mensch diese MEINUNG haben könnte
  • Phänomenbereich „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“? In der Tat ein Phänomen, denn scheinbar denken die Menschen, die zurzeit politische Ämter bekleiden, SIE SELBST wären der Staat (vgl. Ludwig XIV), was natürlich völliger Blödsinn ist (der MENSCH (Politiker) führt das AMT aus, und wenn er das grottenschlecht macht, dann delegitimiert er eher sich selbst (und den Staat noch mit dazu). Der MENSCH ist austauschbar, das AMT bleibt bestehen)
  • Energetische Sanierung von Häusern? Nur, wenn es Sinn macht und auch nur, wenn ALLE geeigneten Materialien genutzt werden können. Denn auch heute noch kommt kaum etwas diesbezüglich an eine Mischung aus Lehm und Stroh heran
  • Asylrecht? NATÜRLICH! Für Menschen, die tatsächlich in ihrer Heimat um Leib und Leben für sich und ihre Angehörigen fürchten müssen. Und bei „Wirtschaftsflüchtlingen“ wäre es doch wesentlich sinnvoller, gemeinsam als „Weltgemeinschaft“ dafür zu sorgen, dass es vor Ort gar keine Fluchtgründe mehr gibt (oder gar „Fluchtanreize“…)
  • Entwicklungshilfe? Sinnvolle gerne (siehe oben, „Fluchtgründe“), aber eine, die über kurz oder lang unabhängig von der Hilfe macht, also ganz nach dem Motto: „Wenn man einem Hungernden einen Fisch gibt, ist er für einen Tag satt. Lehrt man ihn zu angeln, dann wird er nie mehr Hunger leiden müssen.“
    Ganz wie das wichtigste Credo der Sozialpädagogik:
    HILFE ZUR SELBSTHILFE
  • Elektronische Patientenakte (ePA)? Wer will, dass dann so ziemlich jeder, der über Programmierkenntnisse und ein klein wenig (kriminelle) Energie verfügt, plötzlich sehen kann, dass man mal am Hintern ein Furunkel herausoperiert bekommen hat oder ähnliches, der möge dies tun. Und (wie mir mal jemand etwas fassungslos erzählt hat) wenn dann auch noch ein Arzt zu seinem Patienten sagt, er solle sich nicht allzu oft aufgrund psychischer Belastungen krankschreiben lassen, denn das könne dann später bei einer etwaigen Kreditaufnahme Schwierigkeiten geben, dann wird mir so richtig kalt ums Herz…
  • Automatisch Organspender, wenn kein Widerruf vorliegt? Mein Körper, meine Regeln
  • Bargeldabschaffung? Wenn man kein Problem damit hat, dass plötzlich jeder (wie ePA auch), der es kann, ersehen kann, wofür man sein Geld ausgibt…
  • CO2-„Ablasshandel“? „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegfeuer springt“…
  • Liste beliebig fortführbar…

Ich weiß, auch hier kann man anderer Meinung sein. Das ist normal und auch gut so.

Doch wir Sozialpädagogen werden ja oft in solcherart zitiert:

„Schön, dass wir mal darüber gesprochen haben…“ 😉


Aus aktuellem Anlass, etwas zu den gestrigen Bundestagswahlen:

Ich vergesse immer wieder die Direktmandate.

Ich rechne die Prozente zusammen und komme darauf, dass ziemlich „verrückt“ koaliert werden müsste (Stichwort „Brandmauer“), um eine Mehrheit zustande zu bringen.

Dann schaue ich auf die Sitzverteilung (630, also Mehrheit ab 316) und dann erst fallen mir wieder die Direktmandate ein.

Und durch die Wahlrechtsreform, können sogar einige, die in ihrem Wahlkreis ein Direktmandat erreicht haben, trotzdem NICHT in den Bundestag einziehen.

Schon komisch, was heutzutage so alles an Schindluder mit dem Wählerwillen angestellt werden kann…

Und ich wundere mich immer wieder, wieso ich nur die Wahlbenachrichtigung brauche und mich nicht mehr zusätzlich mit meinem Perso als die Person zu erkennen geben muss, die auch auf dem Zettel steht.

Naja, wenigstens hatten wir zum Wählen unsere eigenen Kugelschreiber dabei, da soll’s ja auch mancherorts Probleme gegeben haben…

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WIR sind mehr…?

…doch WER ist denn eigentlich dieses WIR?

Immer wieder hört man die Aussage, die fast schon wie ein herer Schlachtruf klingt, „WIR SIND MEHR!“.

Ich bin mir nicht wirklich sicher, wer oder was damit gemeint sein soll, etwa…

WIR „anständigen“ Deutschen?

WIR Arbeitnehmer?

WIR Pazifisten?

WIR Steuerzahler?

WIR „Stimmvieh“?

WIR Menschen mit der Schuhgröße 44?

Ja wer denn nun…?

Wenn sich ca. 250.000 Menschen „spontan“ zu einer der zurzeit sehr beliebten „Demos gegen rechts“ treffen, dann ist das – logistisch betrachtet – alles andere als spontan.

Die müssen ja alle auch vorher rechtzeitig aktiviert/informiert und dann auch noch an den Ort des Geschehens bugsiert werden. Und das kostet einen Haufen Geld und Zeit. Das Pinseln der Plakate bestimmt auch.

Also am Arsch spontan.

Für wie doof halten die uns denn?

Wie gesagt, wer immer DIE und wer immer UNS sind…

Und, was hat eine „Demo gegen rechts“ eigentlich mit den Messerjockeln und Blutsventen zu tun, die seit geraumer Zeit immer wieder zuschlagen?

Kommen die etwa alle immer nur von rechts auf ihre Opfer zu, oder bringen das Leid nur „von Rechts wegen“ über die Menschen?

By the way:
Ist Euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass die Fahnen der sogenannten „AntiFa“ Schwarz-Weiß-Rot sind?

Irgendwie erinnern mich diese Farben an etwas „urdeutsches“. Ist doch komisch, gell?!?…

Was ist denn eine Gefahr für „unsere Demokratie“?

Ist „unsere Demokratie“ etwa eine „etwas andere Demokratie“?

Wenn man es genau betrachtet, irgendwie schon…

Oder sind unsere „Volksvertreter“ tatsächlich auch die „Auswahl der Besten“, wie es in einer Demokratie üblich sein muss?

Je nun, hier darf sich jeder selbst ein Urteil dazu bilden…

Aber eines sollte jedem selbstdenkenden Menschen klar sein:

Brandmauern gegenüber gut einem Viertel des „Stimmviehs“ haben nichts mit Demokratie zu tun, sondern garantieren nur den Machterhalt der restlichen „Volksparteien“.

Als dräute am Himmel die Machtergreifung einer neuen „Volksfront von Judäa“, wobei die „Judäische Volksfront“ ja alles „Spalter“ sind.

Apropos Spalter:

WER spaltet denn hier die Menschen in gut und böse, bzw. in „richtige Meinung/falsche Meinung“?

WER behauptet denn sonst immer, dass es keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen geben kann (und verlässt sich plötzlich in einer „Krise“ auf unerforschte und experimentelle Genmanipulation)?

Franz-Josef Strauß hatte mal gesagt:
„Rechts von der CDU/CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben“.

Je nun, hätten diese einstmals konservativen (also werteerhaltenden) Parteien ihren Job gemacht, wäre das auch nie nötig gewesen.

Wie bestellt, so geliefert.

Selbst dran schuld, ihr Nasen.

Als ehemaliger SPD und Grünen Wähler schäme ich mich fast schon ein bisschen dafür, dass mir erst seit dieser herbeigezauberten „Pandemie“ quasi ein Licht aufgegangen ist, was das eigentlich für Menschen sind, diese Po-litiker („Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen!“ WER ist hier jetzt der Faschist/“Anti-Demokrat“, mmh?).

Natürlich nicht alle, aber Abstimmungen im Bundestag unter Parteienzwang und noch nicht einmal anonym, sind NICHT demokratisch.

Ein Abgeordneter, egal welcher Partei er angehört, MUSS frei nach seinem Gewissen abstimmen können, sonst ist jede Abstimmung dazu verdammt, zur Farce zu werden.

Mehrheit bedeutet noch lange nicht „richtig“.

Und, aufgrund welcher Informationen stimmen die denn ab?

Denn die Bildung, die macht’s halt wieder mal (wie immer) auch hier aus…

Und, da die „herrschende Klasse“ seit Jahrzehnten durch unser Bildungssystem exzellent dafür sorgt, dass es viel zu viele Menschen gibt, die „staatlich betreutes Denken“ erlernen, anstatt zu erlernen, wie man selbständig denkt, ist das auch kein Wunder.

Der größte Feind des Königs ist nun mal der Narr am Hofe.

Wobei es völlig egal ist, Olaf und ihr lieben „Journalisten“, welche Farbe dessen Haut hat…

Und ich würde den Spruch „WER SCHWEIGT, STIMMT ZU“ etwas abändern, damit er in die heutige Zeit passt:
„WER SCHWEIGT, HAT ANGST.“

Angst, geächtet zu werden, finanziell und sozial ausgeblutet zu werden, Angst, zu einem „Untermenschen“ zu werden…

Gut gemacht, ihr „Demokraten“!

„Was soll ich denn machen, ich bin doch nur ein einzelner Mensch?“

Je nun, ALLE Despoten, ALLE „An- und Ver-Führer“ und sonstige sind „nur“ einzelne Menschen gewesen.

Und, was die alles anrichten, bzw. erreichen konnten, steht in den Geschichtsbüchern (und auch in der Thora, in der Bibel und im Koran).

Gut sichtbar für jeden Menschen zu lesen.

Es gebraucht ja auch nur eines einzelnen Menschen, der sein Altöl im Wasser- bzw. Naturschutzgebiet verklappt, um eine Katastrophe heraufzubeschwören.

Wissen ist Macht, Nicht-Wissen ist Ohnmacht.


P.S.: Die für mich einzige wählbare Partei wird in Wikipedia wie folgt eingeführt:
„[…]Sie wurde am 4. Juli 2020 im Umfeld der Proteste gegen Schutzmaßnahmen zur COVID-19-Pandemie in Deutschland gegründet und gilt als parteipolitischer Arm der „Querdenken“-Bewegung.[…]“

Wow, was für ein schöner „Rahmen“. Da „weiß“ man doch gleich, woran man ist…

Natürlich noch ein paar Vorwürfe von wegen „rechtsextrem“ und „antisemitisch“ und „gesichert“ noch mit dazu, und schwupps, haben wir den Hirnsalat mit perfidestem Dressing angerichtet.

Ein wunderschönes Beispiel von „staatlich betreutem Denken“, denn es kann doch kein vernunftbegabter Mensch daran glauben, dass Wikipedia (zumindest, was Politik angeht) „unabhängig“ ist.

Schade, dass die Partei, die ich meine, in Hessen nicht auf dem Wahlzettel stehen kann.

Und, da ich die AfD dennoch nicht wählen werde, bleibt mir nur die „DEP“, die Deutsch-Emotionale-Partei, mit ihrem einzigartigen Slogan:

„Ein Volk, ein Fühler! Wer’s anders liest ist doof.“


Das habe ich neulich mal geschrieben:

Wir sind mehr

…viel mehr…

Wir waren schon immer mehr.

Die Anderen sind die Wenigen, nicht wir.

Doch sie gaukeln uns vor, dass SIE die Mehrheit sind.

Und ALLE hinter ihnen stehen.

Das ist gelogen.

Erstunken und erlogen.

Sie vermitteln uns, wir seien machtlos und sie nicht.

Das ist gelogen.

Erstunken und erlogen.

Sie verdrehen die Tatsachen, um uns zu blenden, und uns zu erklären, was wir denken sollen und was wir nicht wissen.

Doch ihr Denken und ihr Wissen sind vergiftet, grob verzerrt und ihrer Unheit angepasst.

Sie meinten es doch gut, sie liebten doch alle Menschen, sagen sie.

Das ist gelogen.

Erstunken und erlogen.

Sie lieben nur sich und die Ihren und ihre Macht, die gar keine ist.

Denn WIR sind die Massen, die großen und mächtigen Massen.

Wir können lenken, wie und was wir denken, doch die meisten wissen es nicht, oder können nicht glauben, dass es so ist.

Denn der größte Feind des Königs ist der Narr und der größte Feind von ihnen ist der selbstdenkende Mensch.

Nun entscheidet selbst, wer „DIE ANDEREN“ sind und wer „WIR“ sein möchten.

Ich freue mich sehr auf Euer persönliches „Erweckungserlebnis“.

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Die Qualität der Zeit

So viele Sekunden und so wenig Zeit…

Ein normales Sonnenjahr hat 365 Tage, denn ca. 365 Tage á 24 Stunden braucht die Erde, um sich einmal komplett um die Sonne zu drehen.

Das sind gerade einmal 8.760 Stunden,

das wiederum sind 525.600 Minuten,

und das sind 31.536.000 Sekunden.

Klingt nach viel Zeit.

Doch ist das wirklich so?

Jetzt schläft ein Mensch ja durchschnittlich 8 Stunden pro Tag (mal mehr, mal weniger),

das wären dann 2.920 Stunden im Jahr.

Und auf der Arbeit und drumherum (aufstehen, ggf. frühstücken, fertig machen, hinkommen, arbeiten, heimkommen) verbraucht er ca. noch mal 10 Stunden (bei einer sogenannten vollen Stelle von durchschnittlich 40 Std/Woche).

Das sind, bei annähernd 220 Arbeitstagen im Jahr, 2.200 Stunden.

8.760 – 2.920 – 2.200 = 3.640 Stunden.

Das sind 218.400 Minuten,

also 13.104.000 Sekunden, die mir nun rechnerisch insgesamt für das komplette Jahr zur Verfügung stehen.

Freilich, reine freie Zeit ist auch das nicht, man muss ja auch noch einkaufen, Wäsche waschen, kochen, essen, aufräumen, putzen, sich ggf. um die Kinder und/oder Eltern kümmern usw.

Ziehen wir also nochmals insgesamt 2 Stunden pro Tag ab (wenn das überhaupt langt…).

Das sind 730 Stunden.

3.640 – 730 = 2.910 Stunden.

Das sind 174.600 Minuten,

das sind 10.476.000 Sekunden.

Wie wollt ihr diese kostbaren Minuten (rechnerisch knapp 480 Minuten am Tag) und Sekunden (rechnerisch knapp 28.701 Sekunden am Tag), die Euch persönlich und mehr oder weniger frei zur Verfügung stehen und so schnell vergehen, verbringen?

Sinnlos und selbstzerstörerisch, wie zum Beispiel in Hass, Angst, Neid, Trübsal, Zorn oder Wut?

Oder lieber doch in Liebe, Freude, Wertschätzung, Achtung und Respekt (für euch selbst und alles andere)?

Es liegt ganz an Euch.

Wie immer…


P.S.: „Eigentlich“ ganz einfach.

Aber nicht immer leicht…

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Sag mir wo die Werte sind…

…wo sind sie geblieben?


Sag mir wo die Werte sind,
Wo sind sie geblieben
Sag mir wo die Werte sind,
Was ist gescheh’n?

Sag mir wo die Werte sind,
Menschen pflückten sie geschwind

Wann wird man je versteh’n,
Wann wird man je versteh’n?

Sag mir wo die Werte sind,
Wo sind sie geblieben?

Sag mir wo die Werte sind,
Was ist gescheh’n?

Sag mir wo die Werte sind,
Menschen nahmen sie geschwind

Wann wird man je versteh’n?
Wann wird man je versteh’n?

Sag mir wo die Menschen sind
Wo sind sie geblieben?

Sag mir wo die Menschen sind,
Was ist gescheh’n?

Sag mir wo die Menschen sind,
Zogen fort, der Hass beginnt

Wann wird man je versteh’n?
Wann wird man je versteh’n?

Sag mir wo die Lieben sind,
Wo sind sie geblieben?

Sag mir wo die Lieben sind,
Was ist gescheh’n?

Sag mir wo die Lieben sind,
Über Gräbe(r)n weht der Wind

Wann wird man je versteh’n?
Wann wird man je versteh’n?

Sag mir wo die Gräber sind,
Wo sind sie geblieben?

Sag mir wo die Gräber sind,
Was ist gescheh’n?

Sag mir wo die Gräber sind,
Blumen weh’n nie im toten Wind

Wann wird man je versteh’n?
Wann wird man je versteh’n?

Sag mir wo die Blumen sind,
Wo sind sie geblieben?

Sag mir wo die Blumen sind,
Was ist gescheh’n?

Sag mir wo die Blumen sind,
Menschen pflückten sie geschwind

Wann wird man je versteh’n?
Wann wird man je versteh’n?

Max Colpet, Peter Seeger und Marlene Dietrich mögen mir verzeihen…

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Advent, Advent…

…die Welt, die pennt…

Ich habe ja schon lange nichts mehr von mir hören (und sehen) lassen hier.

Das liegt daran, dass ich „eigentlich“ schon alles gesagt habe, was es zu sagen gibt.

Und das mehrfach.

Doch heute, am ersten Advent, dem Beginn der „Lichterzeit“, dem Beginn der Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn (egal, was man glaubt oder darüber denkt), ist Besinnlichkeit gefragt.

Sich besinnen auf das, was wirklich wichtig ist.

Sich besinnen auf das, was man in seinem Leben (und auf der Welt) haben möchte, und nicht auf das, was man nicht will.

Seit ich ein Kind war, liebe ich diese Zeit.

Die Lichter in den Fenstern, die beleuchteten Sterne oder Girlanden, über den Straßen aufgehängt, gut sichtbar und für jeden Menschen ein erhellender Moment in der winterlichen Finsternis.

Traditionell ist die Zeit des späten Herbstes und des Winters, also die Zeit, in der die Dunkelheit zunimmt und die Tage trüber und kälter werden, auch eine Zeit des ruhiger Werdens, des in sich Kehrens, um das vergehende Jahr zu reflektieren und sich auf das kommende Jahr vorzubereiten.

Das gelingt mir, ehrlich gesagt, von Jahr zu Jahr schlechter.

Irgendwie scheint in der heutigen Zeit die Freude und das Licht abhanden gekommen zu sein, beziehungsweise, man findet diese nicht mehr so leicht.

In einer Zeit, in der es angesagt ist, jeden bitterböse zu maßregeln und auszugrenzen, der eine andere Meinung hat.

In einer Zeit, in der es wieder en vogue zu sein scheint, mit dem Finger auf andere Menschen zu zeigen.

In einer Zeit, in der angeblich eine Kriegspartei das absolute Böse verkörpert und die andere Kriegspartei das absolut Gute.

In einer Zeit, in der Menschen sich wiedereinmal die Köpfe einschlagen, weil sie zwar an den selben Gott glauben, aber dieser den „falschen“ Namen hat.

In einer Zeit, in der „Aktivisten“ voller Aktivität kilometerweit am Ziel vorbeikleben bzw. vorbeidemonstrieren, ohne es zu bemerken.

In einer Zeit, in der manchen es peinlich zu sein scheint, dass ein Weihnachtsmarkt schlicht und ergreifend auch so genannt wird.

In einer Zeit, in der in manchen Kindergärten „aus Rücksicht“ keine Weihnachtslieder mehr gesungen und/oder Weihnachtsplätzchen gebacken werden, von dem Ärger, den man bekommen kann, wenn man ungefragt einen Weihnachtsbaum aufstellt, ganz zu schweigen.

In einer Zeit, in der die Börsenstadt Frankfurt es fertig bringt, Weihnachtsmarkttassen herstellen zu lassen, die für heiße Getränke nicht tauglich sind.

In einer Zeit, in der manche Menschen und/oder Gemeinden darauf verzichten, Weihnachtsbeleuchtungen aufzuhängen, weil man mit „gutem Beispiel vorangehen will in der Energiekrise“.

In einer Zeit, in der die meisten Menschen jeden Mist glauben und ihm brav folgen, den die Medien, die Politik, oder „die“ Wissenschaft vorgeben.

In einer Zeit, in der freies Denken als unmoralisch verteufelt wird, wenn es nicht massentauglich ist.

Der freie Wille ist übrigens des Schöpfers Geschenk an ALLE Menschen. Nur mal so nebenbei…

In einer Zeit, in der konservative Werte und Traditionen vernichtet werden sollen, ganz in der Tradition religiöser Kreuzzüge.

Nur das diesmal der Gott, der angebetet wird, „Klima“ und „Diversity“ genannt wird.

Denn Familie ist schließlich DER Ort der eigenen Wurzeln, der eigenen Werte, der Stabilität und des Wachsens, oder sollte es zumindest sein, egal welche Geschlechter sich als Eltern definieren.

Die Vergangenheit und das, was wir daraus machen, definiert uns im Hier und Jetzt.

Deshalb können wir uns in jedem Moment unseres Lebens neu entscheiden, wie wir mit was umgehen wollen.

Die Erde braucht uns nicht, wir aber umso mehr sie.

Das ist richtig.

Auch richtig ist, dass wir auf das Klima KEINEN BEWUSSTEN EINFLUSS NEHMEN KÖNNEN, aber auf unsere Umwelt schon (wie gesagt, ich wiederhole mich…).

Die Erde ist der Planet auf dem wir leben.

Die Welt aber ist das, was wir daraus machen.

Und machen kann man nur, wenn man wach ist (und nicht nur „woke“…).

Lasst uns also wieder auf das besinnen, was wir möchten:

  • Krieg oder Frieden?
  • Mühsal oder Leichtigkeit?
  • Verbundenheit oder Getrenntsein?
  • Liebe (Freundschaft) oder Hass?
  • Manipulation oder freier Wille?
  • Angst oder Freude?
  • Politisch motivierte Umerziehung oder Freiheit im Denken und Handeln?

JEDER MENSCH hat die Freiheit so zu sein und zu leben, wie er es möchte, es sei denn, er beschneidet die Freiheit eines anderen Menschen (so zu sein und zu leben, wie dieser es möchte).

Freier Wille eben…

DAS sollte damit gemeint sein, wenn man das Miteinander jeden Tag neu definieren muss.

Ach ja, und es sollte ja absolut logisch sein, dass man sich als Gast oder „Zugereister“ an die örtlichen Gepflogenheiten, Sitten und Gebräuche hält bzw. diese achtet und wertschätzt.

Denn wo kämen wir denn hin, wenn das nicht so wäre?

Ins „gelobte Land“ sicherlich nicht…

So.

Ich für meinen Teil gehe nachher noch hoch, und hole die Weihnachtssachen.

An dem alten Schwibbogen, einem sächsischen Erbe meines Vaters, ist mir besonders gelegen.

Denn ein einziges Licht hat die Macht, die Dunkelheit zu vertreiben.

Schaut doch nur mal in den Sternenhimmel, dann wisst ihr was ich meine.

In Liebe und Verbundenheit,
Euer Ralf A.M. „Brudernumpsi“ Brehmer.


P.S.: Und wem das Ganze zu schwülstig ist, dem empfehle ich einen Ausflug in die eigene Kindheit und schließe mit einem Spruch meines Kumpels Jesus:

„Werdet (wieder) wie die Kinder,
denn ihnen ist das Himmelreich.“


P.P.S.: Ein Schüler hatte mich mal folgendes gefragt:

Er: „Gell Herr Brehmer, Sie mögen Religionen nicht?

Ich: „Das ist falsch. Ich mag nur nicht, was die Menschen manchmal daraus machen.“

Er (Muslim) war hochzufrieden mit dieser ihn sehr erhellenden Antwort.

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Verlässlich vergesslich

…dann wird’s oft sehr grässlich…

Der Mensch ist oft so vergesslich
das wird sehr häufig dann hässlich
aber wenigstens dabei stets verlässlich

Im Größenwahn Kriege angezettelt
um Lügen für sich laut gebettelt
und sich ständig dabei selbst verzettelt

Daraus gelernt wurde nicht
sind weiterhin anderer Leute Wicht
erkennen nicht der Zeiten Gicht
die sie alsbald wegwischt

Aus der Vergangenheit sollte man lernen
das erkennt man schon an den Sternen
die hell strahlen ihr altes Licht
um zu erleuchten
die universelle Geschicht‘

Bürokratie
da und hie
verzeiht fast nie
zwingt dich in die Knie
egal ob Mensch oder Vieh

Wahlen nach Zahlen
münden stets in neu-alten Qualen
denn die Mühlen mahlen
kein Korn sondern Zorn

Genetische Brühe reingepumpt
die Menschlichkeit ist abgestumpft
wurde haltungsweisend übertrumpft
der Verstand im Wahne ganz versumpft

Die Finger zeigen wieder
auf andere Menschenglieder
wollen ringen sie darnieder
sind weiter Untertanen bieder

Alte Werte sind nicht mehr schick
aus diesem Weg führt kein Zurück
wer sich nicht besinnen kann
auf Menschlichkeit hier-jetzt sodann

Marschieren gegen Osten
der liegt ja schließlich rechts
gefangen in ihren Posten
ist Falsches niemals Echt’s

Mitmarschierer sind gar viele
auch gibt’s viele Grenzdebile
folgen anderer Leute Triebe
und verteilen dabei gerne Hiebe

Nennen dies gerecht
dabei wird’s einem schlecht
sind sie doch nicht echt
sondern klitzekleine Seelen
die garant sind
für andrer Leute Spesen

Merken keine Indoktrination
gendern toll in lautem Ton
folgen der eigens berauschten Sinne
so geht dies Land dahinne

Finden die Heimat zum Brechen
was sich wird zwangsläufig rächen
denn leben sie nunmal darin
da stellt sich die Frage
wo ist da der Sinn?

Merkeln nichts
was sie da tun
zerstören alles
ohne zu ruhen
ergötzen sich dabei
geht die Menschheit dahin und entzwei

Doch gesetzt des Falles
sie verstünden es
geht der Kopf in den Sand
und sie vergessen es

Denn auf verlässlich vergesslich
sind die Folgen oft hässlich und grässlich

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Metadenunziation

…und wie das alles zustande kommt…

Neulich, ich kann es kaum in Worte fassen, ist mir sozusagen ein Licht aufgegangen.

Diesmal ein Licht bezüglich der Frage, „warum die Leut‘ heut‘ so sind wie sie sind.“

Was meine ich damit?

Der Mensch ist was er denkt.

Danach lebt und handelt er dann.

So weit, so klar, so gut.

Doch wie kommt ein Mensch dazu, etwas bestimmtes zu denken?

Zum Einen ist ja die Fähigkeit zu denken eines der größten Rätsel überhaupt.

Die Fähigkeit, eigene Schlüsse zu ziehen, „sich einen Reim auf etwas machen können.“

Zum Anderen ist das Denken von vorneherein und an sich ja schon so eine Sache.

Denn es geht mir an dieser Stelle nämlich um die Informationsauswahl, die man beim Denken trifft.

Worüber denke ich wie und worauf setze ich (bewusst oder unbewusst) den Fokus bei meiner Auswahl („Wahrheit“)?

So.

Spätestens jetzt kommen, neben den „üblichen Verdächtigen“ (Sozialisation, Bildung, aktuelles Gemeinwesen usw.), die „medialen äußeren Einflüsse“ verstärkend hinzu.

Ausgewählte Infos aus diversen Themenbereichen, die den User (PC’s, Smartphone, Internetkäufe, Surfverhalten, Konsum, Nachrichten etc.) lichtschnell erreichen.

Und dann noch der Austausch über die „sozialen Medien“.

Die Welt ist ein Dorf.

Allerdings mit allem Klatsch und Tratsch, den es in Dörfern, wo vermeintlich jeder jeden kennt, nun mal so gibt.

Skandälchen, „Geheimnisse“, (halbe) Unwahrheiten, Übertreibungen, Unterstellungen usw., direkt aus „vertraulicher Quelle“.

Schlichtweg Meinungen, die sich dann daraus bilden (glaube ich das?, kann das sein?, das hätte ich nie gedacht!…).

Geboren aus den „Informationen“ die man in dem Augenblick zur Verfügung hat und den eigenen Einstellungen dazu.

Gar gepaart mit einer Absicht des Absenders?

Zur Zeit der Hexenverfolgungen haben ja auch schon Gerüchte genügt, um in Teufels Küche zu kommen…

Kommen wir nun zurück zum Hier und Jetzt und der Frage; wieso sind die Menschen nur so „leichten Glaubens?“

Wie bei „richtigen“ Religionen sind sie oft so willfährig, fast jeden Mist zu glauben, zu liken, zu teilen und zu kommentieren.

Geht ihnen nicht auf, dass sie dabei wieder und wieder manipuliert werden?

Schon wieder…?

Ihnen etwa vorgesetzt wird (= subjektive Information), was ihnen als Objektivität verkauft wird?

Woher WEIß denn der Leser (Empfänger, „Konsument“), was an der Meldung/Information „dran ist“?

Und irgendwie kommt mir dieses anschließende „Teilen“ sowieso fast wie Petzen vor (außer natürlich Katzenvideos…), und manchmal ist es das ja sogar.

Da wird etwas „geposted“ und „geshared“ und „geliked“ und später stellt es sich als Schwachsinn oder halbwahr oder wie auch immer falsch heraus, aber in den Köpfen ist die „erste Meinung“ weiterhin präsent.

Manchmal sogar unauslöschlich (und prägt somit den weiteren Fokus auf „Wahrheiten“).

Meinung ergibt Meinung ergibt Meinung ergibt Meinung.

Wenn man Pech hat, ist man dann irgendwann einmal in seinem eigenen Meinungsgefängnis gefangen.

Ein ähnlicher Zusammenhang wirkt beim Denunzieren.

Die Hemmschwelle hierfür ist nämlich durch diesen ganzen (größtenteils anonymen) Moloch genannt Internet noch weiter gesenkt worden, in teils niveaulose Tiefen.

Und nun ist das Denunzieren, mit diesen ganzen „Meldestellen gegen/für…“, noch einfacher geworden.

Einfach mal jemanden verraten, irgendetwas vor- oder nachplappern, weiterverbreiten, größtenteils ohne wissen zu wollen, ob das überhaupt den Tatsachen entspricht, bzw. gerechtfertigt ist.

Mit welcher Absicht des Absenders?

Welche „Macht“ man damit plötzlich hat…

Allerdings auch nur Klatsch und Tratsch, aber heutzutage quasi auf „Weltniveau“.

Einfach mal drauflos glauben (oder bewusst manipulieren), ist ja alles so schön einfach.

Kein Wunder, dass es bei der Nutzung des Internets nur Nullen und Einsen gibt…

Dass damit unter Umständen wieder einmal formidable Hexenjagden zustande kommen, interessiert die Adressaten und (Weiter)Sender dann aber nicht mehr.

Oder es ist ihnen sogar recht, denn „wenn das so und so ist, dann hat er das verdient!“

Kläger und Richter in einer Person.

Doch es kommt noch ungünstiger für das eigene Seelenheil.

Denn neben dieser „leichten Gläubigkeit“, gesellt sich noch eine ungesunde Obrigkeitshörigkeit hinzu, die an marionettenhafte Untertanen erinnert.

Gehorchend und schön alles glaubend, alles meldend und an „demokratischen“ Fäden baumelnd, ziehen sie dann wie gewünscht in den „richtigen“ Demonstrationen hin zum geplanten Endziel (…sieg darf man ja nicht mehr schreiben…).

Selbstbestimmtes Denken
versus fremdbestimmtes Denken.

EWG = Einer Wird Gewinnen

…und vom Evolutionären her, weiß ich zufällig wer…

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Quantisch gedacht

Deutschland…

… „ein ehrenwertes Haus?“

Ich bin wahrlich kein Fan von solcherart Musik, ich mag es eher deftiger, da kann ich mich so richtig schön abreagieren.

Doch seit einiger Zeit schwirrt mir immer wieder das Lied „Ein ehrenwertes Haus“ von Udo Jürgens (der Vollständigkeit halber: Text von Michael Kunze alias Stephan Prager) im Kopf herum.

Vor allem, wenn ich sehe, wie „ehrenwert“ sich die Menschen in „unserem Haus“ (= Deutschland) den lieben langen Tag so verhalten.

Ich war noch recht jung, als Udo mit diesem Hit um die Ecke kam (1975) und ich hatte nicht alles verstanden.

Und die entgegnenden Anspielungen auf die „Wilde Ehe“, die kurz zuvor noch verboten war, natürlich erst recht nicht.

Was ich allerdings verstanden hatte damals, war, dass es dem lieben Udo in dem Lied überhaupt nicht passte, wie bigott (auch wenn ich dieses Wort erst viel später kennengelernt habe) und heuchlerisch sich die Einwohner dieses „ehrenwerten Hauses“ verhielten:

„Die Frau von nebenan, die ihre Lügen nicht für sich behalten kann.“

„Und die vom Erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie einen aus.“

„Auch dieser Kerl, der seine Tochter schlägt, ist nicht (Refrain) für dieses ehrenwerte Haus.“

Von einer korpulenten Dame ist die Rede, die ihren Hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes Kind vergisst.

Und der unvermeidliche alte Griesgram (= Blockwart), der einem ständig erklärt, was in diesem „ehrenwerten Haus“ so alles verboten ist.

Der (mein hochgeschätzter Professor hatte für diesen Schlag Menschen eine wundervolle Bezeichnung: „Geranienfaschisten“) Mieter vom ersten Stock, der die ganze Zeit aus dem Fenster schaut.

Und der „Anzeigenweltmeister“ der alle Falschparker vor dem Haus standepede dem Ordnungsamt meldet.

Und ein alter Schwerenöter („der graue Don Juan“), der die „Wilde (Ehe)Frau“ im Aufzug jedesmal so schamlos anschaut.

„Die Witwe die verhindert hat, dass hier ein Schwarzer einziehen kann.“

Und die lüsterne Frau von oben, die, wenn der Ableser kommt, ihren Schlafrock auszieht.

„Sie alle schämen sich für uns, denn dies ist ja ein ehrenwertes Haus.“

In diesem „ehrenwerten Haus“ ist also so einiges heutzutage „deutsches“ versammelt und auch damals schon haben sie sich für „die Guten“ gehalten und Unterschriften „für das ehrenwerte Haus“ gesammelt.

„Natürlich“ fehlen da noch die nationalsozialistischen, respektive rechtsextremen „Leichen“, die so ziemlich jeder Deutsche seit spätestens dem Tag 1 nach dem 08.05.1945 im Keller hat und das denunziatorische Momentum, dem so viele meiner Mitmenschen so gerne „demokratisch“ und („typisch deutsch“) fleißig frönen.

Mal wieder ohne auch nur ansatzweise zu bemerken, was sie da gerade tun.

Projektion/Übertragung ist doch etwas gar wahrhaftig tolles.

Ein schöner Augenöffner für den letzten Tag im Mai, der ja bekanntlich alles neu macht, und auch ein guter Start ins kommende Wochenende, finde ich…

In diesem Sinne:

DER GRÖßTE FEIND DES KÖNIGS IST DER NARR.

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Quantisch gedacht

Denkschwenk

…vorwärts nimmer, rückwärts immer…

Mein Kopf tut in letzter Zeit häufiger weh als früher.

Möglicherweise liegt es auch daran, dass ich, ob der größtenteils hanebüchenen Aussagen und Aktionen mancher unserer Po-litiker (und anderer „menschenähnlicher“ Geschöpfe), nun häufiger meinen Kopf auf eine Tischplatte hauen möchte, sodass wenigstens etwas anderes weh tut als mein Herz.

Ich bin wahrlich kein Mensch, der schnell verzweifelt, denn sonst könnte ich meinen Job als beratend-begleitender Sozialpädagoge im Sozialisationsgeschehen nicht so professionell ausführen, wie ich es von mir selbst erwarte (und wie es meine Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzte und „Kunden“ ebenfalls können und tun) und auch gewohnt bin.

Doch hätte ich mir in meinen düstersten Träumen nicht ausmalen können, wozu Menschen jeglicher Couleur heutzutage fähig sind.

Machiavelli lässt grüßen…

Im „Kampf gegen rechts“ scheint alles möglich.

Auch die noch so offensichtlich widersprüchlichste Aufforderung findet Anklang und wird standepede umgesetzt (und manchmal ist es sogar der Staat höchstselbst, der zu Demonstrationen aufruft, wie ver-rückt und „demokratisch“ ist denn das…?).

Und auch die noch so bescheuertste Zurechtbiegung von „Tatsachen“ findet Myriaden offener Ohren (und Herzen).

Sie marschieren (wieder) für Sauron und merken es nicht!

Unsere Politiker bauen einen Bockmist nach dem anderen und sind so von sich eingenommen (verblendet?), dass sie doch tatsächlich denken, sie täten es „für das Volk“.

Das erinnert mich immer irgendwie an die Aussagen zu Beginn der Kreuzzüge: „Gott will es!“

Dabei strotzt aus immer mehr gesalbaterten Worten genau das Gegenteil, nämlich: „Ihr seid uns furzegal, wir machen einfach weiter so, komme was da wolle.“

Wählerwille? Mir doch egal, ihr seid doch sowieso alle doof!

Miese Umfragewerte? Das waren bestimmt die Russen!

Umweltschutz? Noch nie gehört!

Frieden? Du xyz-Leugner!

Ich bin ein Menschenfreund und werde es auch bleiben, denn alles hat seinen Platz in der Schöpfung und alles hat auch einen Sinn, auch wenn ich (wir) den nicht immer sehen und verstehen können.

Doch normalerweise verstehe ich ziemlich viel (außer Kisuaheli…), verstehen ist schließlich mein Beruf.

Da werden Politiker der einen Partei grün und blau geschlagen, dies dann angezweifelt und danach auch noch die „Schuld“ bei ihnen selbst gesucht.

Aber kaum erwischt es jemanden von einer etwas genehmeren Partei, geht der mediale Punk ab, „Richtungsverortungen“ nehmen ihren Lauf und Hass und Hetze feiern fröhliche Urstände.

Ich kann Gewalt, in welcher Form und gegen wen oder was, ehrlich gesagt, überhaupt nicht leiden und es ist absolut bizarr und menschenverachtend, dass da überhaupt unterschieden wird.

Genau so, wie es eben keinen „gerechten“ oder „richtigen“ Krieg geben kann (hätten die restlichen Staaten damals „richtig“ und rechtzeitig reagiert, hätten sowohl der erste als auch der zweite Weltkrieg ziemlich opferfrei vermieden werden können, die Zeichen waren im Vorfeld nur allzu deutlich zu erkennen gewesen).

Aber was will man gegen diese ganzen monetären Interessen (= „Macht“) und Glaubenssätze auch machen…?!?

Ist es tatsächlich so, dass „der Deutsche“ endlich auch mal auf „der richtigen Seite der Geschichte“ stehen will und noch nicht einmal ansatzweise erkennen kann, was er da gerade (wieder) tut?

Ist links tatsächlich „besser“ als rechts?

Ist das Eine „die dunkle Seite der Macht“ und das Andere das Gegenteil?

„Niemand hat die Absicht, eine (Brand-)Mauer zu errichten.“

Hahaha…

Neulich habe ich in meinem Büro an der Schule nicht schlecht gestaunt, als mir ein Schüler in einem Gespräch mitteilte, dass er es komisch findet, dass wir dort schon lange keine Prügelei mehr hatten.

„Verstehen sie mich bitte richtig, Herr Brehmer, ich finde Prügeleien nicht gut, aber komisch ist das doch irgendwie schon“, sagte er zur Erklärung.

Es war mir, als würde er Prügeleien als letzte Form der Konflikt“lösung“ und als einzig probates Mittel hierfür anerkennen.

Was, so frage ich, sagt das denn über den aktuellen Stand der Jugend aus?

Ist das so „normal“ geworden, dass man es vermissen muss, wenn es nicht geschieht?

Wieviel Gewalt leben wir ihnen denn tagein, tagaus vor?

Da gruselt es mich gewaltig…

Logisch, ich wäre ein mieser „Erziehungswissenschaftler“ wenn ich nicht um die Wichtigkeit von Grenzgängen wüsste (vor allem in der Adoleszenz).

Prügeleien sind nichts anderes als Kräftemessen (= Grenzen ausloten, bei mir und beim anderen) in archaichster Form.

Doch gehören sie wirklich immer und überall dazu? Schließlich ist das doch „ein Krieg im Kleinen“.

Da Menschen, vor allem die jungen, vom Nachahmen lernen, schwant mir Schlimmes für unsere Gesellschaft.

Und wenn sich bereits Fünftklässler (mit jüngeren Kids komme ich beruflich nicht in Kontakt) mit übelster Fäkalsprache überziehen, mit verletzenden Worten, die ich erst im späten Jugendalter kennenlernen „durfte“ (trotz meiner „robusten“ Kindheit), wundert mich der Zustand unseres „Gemeinwesens“ gar nicht mehr.

„Menschliche Gewalt“ ist nämlich alles, was sich gegen das individuelle Sein eines Menschen richtet. Egal ob mündlich, „sozialmedialisch“ oder eben persönlich.

Wie gesagt, ich bin in dem Sinne „rechts“, da ich wertekonservativ bin (und gleichzeitig „links“, da ich Kapitalismus in seiner ausbeuterischen Form ablehne, und Menschenhass erst recht).

Ich bevorzuge Menschlichkeit, Toleranz, Wertschätzung, Freundlichkeit, Respekt und Höflichkeit gegenüber mir selbst und anderen (und auch der Umwelt) sehr.

So sehr, dass sie im Laufe der Zeit (ich werde demnächst junge 55 Jahre alt) meine persönlichen Werte geworden sind.

Als ich, noch in sehr jungen Jahren, das erste Mal einen Aufkleber auf einem Auto mit der Aufschrift „Eure Armut kotzt mich an!“ gesehen habe, konnte ich diesen nicht verstehen.

Ich war sogar sehr empört darüber.

Den Aufkleber „Atomkraft? Mein Strom kommt aus der Steckdose!“ übrigens auch nicht.

Doch heute, mit dem Wissen, dass Informationen Holschulden sind, sehe ich glasklar, was damit – übergeordnet – gemeint war und ist:

„Mensch, erkenne dich selbst!“

NIEMAND muss sich als Spielball irgendwelcher obskuren Mächte erkennen, denn er hat im Rahmen seiner aktuellen Möglichkeiten jederzeit den freien Willen, sich neu zu entscheiden.

Wer etwas anderes behauptet (denkt und/oder glaubt), ist nur noch zu indoktriniert und wird klein und machtlos („ohnmächtig“) gehalten, von wem oder was auch immer (Religion, Politik, „Meinung“, „Machtkorrelationen“ oder „Mehrheit“).

Und wie Menschen miteinander umgehen, ist nur ein Hinweis darauf, woran es an dieser Gesellschaft krankt:

An der unbedingten Gewissheit, dass Menschen zu ALLEM fähig sind, denn nichts, was Menschen tun, kann per Definitionem „unmenschlich“ sein.

Denn auch ein „Unmensch“ ist auch „nur“ ein Mensch.

Es ist, wie immer, nur eine Sache der Informationen und der Entscheidungen, die ich daraufhin aufbauend treffe.

„Wer die Informationen reguliert, der reguliert die Macht.“

Denkt mal neu darüber nach und lasst dann dem „Denkschwenk“ seinen freien Lauf, das Universum („der Schöpfer“) dankt es euch…


P.S.: Wenn ich noch einmal etwas vom „menschengemachten“ Klimawandel höre, wird mir übel.

Klima ist etwas, was für gewöhnlich über einen Zeitraum von 30 Jahren („Normalperiode“, siehe Definition z.B. des Deutschen Wetterdienstes) das wiedergibt, was „das Wetter“ und all seine Kapriolen so hergibt und es beschreibt den „mittleren Zustand“ der Atmosphäre.

Es ist eine menschengemachte Definition und hängt von unzähligen, nicht kontrollier- oder gar manipulierbaren Einzelheiten und Faktoren ab.

Den Klimawandel „leugnen“ ist eine neue Disziplin, wozu kein Mensch fähig sein kann, da das Klima sich schon immer im Wandel befindet, sogar lange, bevor es Menschen überhaupt gab.

Diese neudeutsche Leugnerei ist, wie ich schon mehrfach erwähnte, das Konstrukt einer uniformierten und uninformierten Masse, die für sich denken lässt, anstatt selber zu denken.

Aber wenn ich sehe, wie heutzutage immer noch an Schulen per po-litischen Bildungsvorgaben gelehrt werden muss („das sollst du lernen, so hast du es zu machen, das hast du zu wissen“), dann wundert es mich gar nicht, dass junge Menschen nicht selbständig denken können.

Schließlich haben sie es nie gelernt bzw. gelehrt bekommen.

Ich muss dann immer wieder an unseren letzten „Zivi“ (FSJ für sein Fachabitur) denken, dem erst ein Licht in unserer Diskussion aufgegangen ist, als ich ihm in den Kopf warf, dass wir unsere Häufies immer noch mit Trinkwasser hinunterspülen und dies eben eines der Dinge ist, die wir ruckzuck ändern könnten, weil wir auf so etwas direkten Einfluss nehmen können.

Sein fassungsloses Gesicht (an so etwas hatte er noch nie gedacht), wird mir nachhaltig im Gedächtnis bleiben…

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Quantisch gedacht

App End X

…jede(r) App endet mit end iX…

Die Medizin ist ja bekanntlich keine Wissenschaft in dem Sinne.

Denn sie schafft es nicht, stets die gleichen Resultate mit den gleichen Methoden zu erzielen.

Die Resultate sind nur (wenn überhaupt) zum Teil reproduzier- bzw. übertragbar (auf eine andere Person).

Also wird sie mit dem Forschen quasi nie fertig, die medizinische „Wissenschaft“.

Kein Wunder aber auch, denn jeder „Patient“, jeder „kranke“ Mensch ist schließlich individuell, reagiert anders auf Reize, Stimuli, (chirurgische) Eingriffe oder eben Medikamente und Sera/Seren.

Und was wird da gerne herumgeschnippelt.

Mandeln nerven?

Raus damit!

Praeputium?

„Aber Herr Oberförster!“

Blinddarm?

Fort damit, braucht doch kein Mensch…

Dass die Mandeln (Tonsillen) Teil des Immunsystems sind und diverse Erreger, die auf die Mundschleimhaut gelangen konnten, mal so ganz nebenbei platt machen, sodass sie aktiv an unserer Gesunderhaltung beteiligt sind, ist jedem klar, der mal ohne Mandeln eine Angina hatte.

Das ist dann echt was für’s Herz…

Und der Blinddarm, der Appendix Vermiformis, ist eben kein „nicht-existenzielles-(essentielles)-Ding, das weg kann“, noch ist er so ohne weiteres „verzichtbar“, egal ob innerhalb oder außerhalb Madagaskars.

Schließlich ist auch er Teil des Immunsystems und hat mitunter einen Vorrat an freundlichen Helferlein, die uns nach einer erbärmlich-erdärmlichen „braunen Flut“ wieder auf Kurs bringen können.

Das schafft keine Politik.

Versteht mich bitte richtig, wenn ein Blinddarm zu platzen droht, oder die Tonsillen zu sehr den Ton im Hals angeben, dann bleibt meist – wie auch in manch anderen zelligen Fällen – nur das chirurgische Messer, ungefragt.

Der eigene Körper soll ja schließlich ein ganzes Leben lang halten.

Und das eigene Leben soll ja schließlich auch ein ganzes Leben lang halten.

Da ist Maßhalten und Abwägen angesagt.

Wo lasse ich an mir und meinem Leben herumschnippeln, wo nicht?

Aber die Po-litik schnippelt ja auch kräftig herum.

Mal hier am Grundgesetz, mal dort an den unveräußerlichen Menschenrechten.

Mal an den Finanzen und am „Sondervermögen“ (= neue Schulden), mal an den Renten.

Mal am zwischenmenschlichen Miteinander, mal an der Gesundheit.

Mal an der Gesprächs-, bzw. Friedensbereitschaft oder auch mal an den (eigenen) Erinnerungen…

Wenn man Böcke zu Gärtnern macht, darf man sich nicht wundern, wenn das Gras zu kurz kommt.
(trotz des Aprilscherzes anno 2024)

Und Blumen (= Umwelt) blühen dann auch nicht mehr.

Wird alles schön kurz gehalten.

Hauptsache es passt in das Raster.

Ist ja dann auch sehr übersichtlich…

Doch wo bleiben denn, anstatt dieser Dauergängelung der Menschen inklusive der gesamten Wählerschaft, mal ausnahmsweise die guten Ideen?

Und wo bleibt denn die Mitmenschlichkeit gegenüber den neuen „Untermenschen“, den Blinddärmen (dieser Gesellschaft)?

Denn wenn es tatsächlich „um den Menschen“ und „um die Umwelt“ gehen würde, hätten wir schon längst einen offenen (wissenschaftlichen) Diskurs über Bildung und Informationsfluss (Informationsbeschaffung) an sich, über Krieg(e) und „Krisen“, Selbstheilungskräfte, über Immunsystem, Medizin und Pharma (Medikamente, Dünger, „Unkrautvernichter“, patentiertes Saatgut, Farben, Lacke, Lösungsmittel, Waschmittel usw.).

Wir hätten schon längst auf die Wiederaufbereitung von „Atommüll“ (der sonst noch eine lange und strahlende Zukunft vor sich hätte) gesetzt.
Ist doch wesentlich sinnvoller, als den „Müll“, der gar keiner ist, sinnloserweise irgendwo umweltschädlich verrotten zu lassen.

Wir hätten schon längst sinnvolle Wasserspeicher und entsprechende Reinigungsanlagen in Haushalten und im öffentlichen Raum, um (Regen)Wasser für z.B. das Gießen, die Toilettenspülung und die Waschmaschine zu nutzen (und samstags für’s Autowaschen…).

Wir hätten schon längst auf dezentrale Energieversorgung umgeschwenkt und es wären massig Fördergelder für innovative (Energie)Projekte und Umweltideen in die richtig-richtigen Hände geflossen.

Wir hätten schon längst den Verbrennungsmotor wesentlich effizienter geplant und aufgebaut – den gibt es schließlich schon beinahe 150 Jahre – sowie die Filteranlagen der Schornsteine und eben der Auspüffe, von was auch immer.

Wir hätten schon längst einen umweltverträglichen, zuverlässigen und attraktiven Personennahverkehr entwickelt und gepflegt.

Wir hätten schon längst unsere Fachkräfte da, wo wir sie brauchen.

Wir hätten schon längst dafür gesorgt, dass sich jeder hier lebende Mensch zu unseren (kulturellen) Werten und gesellschaftlichen Gepflogenheiten bekennt und nicht in unsere Brunnen kackt, so wie es überall auf der Welt üblich und „normal“ sein sollte.

Und wir hätten uns schon längst gefragt, wer da überhaupt Krieg(e), Hass und Spaltung will?

Gute Ideen gibt es en masse.

Selbst in der (konventionellen) Landwirtschaft ist Dung (getrocknet ein guter Brenn- und sogar Baustoff) und Wärme der Lebewesen vorhanden, um zusätzlich noch was daraus zu machen.

Oder die ganze Abwärme der Server, Computer, Fernseher, Anlagen usw., die oft ungenutzt entweicht.

„Eigentlich“ verrückt, dass ein Raum- oder Sachenkühler heiß wird…

Oder das ganze Gewicht, was täglich über die Straßen rollt oder geht oder steht, ohne, dass diese Gewichtskraft irgendwie genutzt wird.

Also,
anstatt einander zu beschimpfen oder sich
(mit „Informationen“) zwangszuimpfen,
versucht es mal wieder
mit Gemütlichkeit,
auch der zwischenmenschlichen.

Schätzt mal wieder die Dinge
(ja, auch die Dinge wie „Unkraut“,
Mandeln oder Blinddärme),
die Erde, die Umwelt,
die Menschen
und das Leben an sich wert.

Schätzt mal wieder Begegnungen,
Meinungen und Ideen wert.

Denn nur dann,
wenn man in aller Gemütlichkeit
Ideen austauscht,
werden sie größer.

…und man selbst dabei auch…


Die konventionelle Landwirtschaft und Viehhaltung sind ja nur so in Verruf geraten, da der Konsum von Fleisch und anderem zur Billigware verkommen ist und das Bewusstsein für die Arbeit, die Umstände und Lebewesen (Tiere UND Menschen) dahinter im Nebel des Konsums mit (Über)Angebot, der Werbung und der Verpackungen versunken zu sein scheint.

KEIN Landwirt kommt auf die Idee, seine Lebensgrundlage (Vieh, Acker, Land) auf’s Spiel zu setzen und auf Dauer überzubeanspruchen.

Er muss langfristig denken und ist an den Markt gebunden.

Und; der Landwirt ist der Mensch, der für uns andere Menschen unsere Nahrung erzeugt (wenn man nicht selbst ein bisschen Land „bewirtet“).

So ist es also wieder einmal nur unser eigenes bewusstes Verhalten, was Angebot und Nachfrage regelt.

Denn zu viel produziertes Zeug wegzuwerfen, ist echt erbärmlich.

Vor allem, da es sich um Lebewesen handelt.

Denn auch Pflanzen sind lebendig: Sie entstehen aus Samen/Sporen und „Mutterschoß“, benötigen Raum, Wasser und Nahrung, sie wachsen, „werden groß“, tragen Früchte oder ähnliches und pflanzen sich wiederum fort.

Auch wenn die keinen hörbaren Mucks von sich geben, wenn sie für uns „geschlachtet“ werden.

Diese heroischen, selbstvergessenden Biester aber auch…


P.S.: Bei uns gab es – trotz „landwirtschaftlicher Umstände“ – recht selten Fleisch und es sollte auf jeden Fall „gegessen werden, was auf den Tisch kommt“ und „natürlich“ das Fleisch zuvorderst.

Ansonsten hat meine Mutter davon „Resteessen“ gemacht, was manchmal besser als das Original war.

Und die anderen Mahlzeiten bezeichnete meine Mutter auch nicht vegetarisch oder vegan, sondern die hießen eher Gemüse mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln und Soße (= vegan, mit Eiernudeln vegetarisch), Spiegelei und Spinat (= vegetarisch), Salat, Obst (= vegan), es gab sogar „Nudeln mit Kersche“ (also Kirschen, die mein wohlerzogener Vater, zum Erstaunen aller, mit Messer und Gabel gegessen hat) und was der Boden sonst noch so alles hergibt, egal, wie weit es vom Boden entfernt zu finden ist.

Und auf den Schulbroten war mehr Käs, Paprika, Zwiebeln oder Salatblättche als Worscht, was mir überhaupt nicht geschadet hat.

Was entsorgt wurde, kam „auf die Kaut“ (= Misthaufen + Gartenabfälle) oder „zu de Hinkel“ (Hühner sind Allesfresser, wie unsere Schweine, die auch mal ein Häppchen davon abbekamen. Man will ja nicht unbedingt, dass die sich selber essen müssen…).

Heute habe ich zwar keine Kaut, aber eine Biotonne, und Reste wegwerfen gibt’s bei uns auch nur in den seltensten Notfällen (das ist echt blöd, wenn Vorratsschränke weit nach hinten gehen…), wobei das MINDESThaltbarkeitsdatum bei uns kaum eine Rolle spielt, sondern eher der Geruch, das Aussehen, die Konsistenz (und der Geschmack).

Und genau als solcherart „guter Mensch“ könnte ich deshalb auch einmal ohne schlechtes Gewissen mit dem Auto zum Bäcker fahren…