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Gute Freunde

…kann niemand trennen…

Erinnert sich jemand noch an diese unsägliche Unsitte, unsere Fußballnationalmannschaft Lieder singen zu lassen, z.B. auch besagtes Lied mit besagter Botschaft?

Puh, war das gruselig…

Dummerweise geistert mir dieses Lied, obwohl seit Jahrzehnten ungehört, gerade aktuell im Kopf herum. Warum auch immer…

Gute Freunde verbinde ich logischerweise mit dem Wort Freundschaft.

Ich pflege eine „freundschaftliche Beziehung“ zu irgendjemandem.

Denn eine Freundschaft ist ja auch erst mal eine bestimmte Form der Beziehung (zueinander).

Da gibt es viele Abstufungen, je nach Alter und gusto („bester Freund“, Liebe usw.).

Es gibt „Sandkasten- und/oder Kindergartenfreundschaften“, die heute noch bestehen, oder auch nicht.

Vielleicht gibt es auch immer mal wieder einen „Kehraus“ im Leben, wenn die gemeinsamen Werte, die gemeinsame Basis sich ändern.

„Wenn die Wege sich trennen.“

Statistisch gesehen geschieht dies häufiger in der Kindheit und Jugend, sodass man gegebenenfalls etwas wichtiges über die eigenen und die Werte der anderen lernen, bzw. erkennen kann.

Persönliche Werte, die aus einem persönlichen Wertesystem entspringen, welches jedes Individuum individuell besitzt (und weiterentwickelt).

Die allgemeine Ausrichtung, oder der „stiftende Gedanke“ dahinter, ist eine Mischung aus übernommenen und „selbst erarbeiteten“ Werten, das bringt die menschliche Sozialisation nun mal so mit sich.

Und wenn man sich als Erwachsener als ebendieser wirklich und wahrhaft als solcher etablieren will, kommt man irgendwie nicht darum herum, irgendwann einmal auch die eigenen Eltern als ebenfalls erwachsene Freunde (es müssen ja nicht gleich die „besten Freunde“ werden 😉 ) und nicht mehr „nur“ als Eltern ansehen zu können, und natürlich auch umgekehrt.

Freundschaft hat weniger mit Nähe, als mit Verbundenheit zu tun. Und die kann ich überall spüren. Sei es im Zimmer nebenan, oder am anderen Ende der Welt.

Wenn Freundschaften (Beziehungen) aber auf Erwartungen aufbauen, wird man in der Regel über kurz oder lang zwangsläufig ent-täuscht.

Schließlich ist das doch ein individueller Mensch, mit dem ich befreundet bin, eine Beziehung (welcher Art auch immer) habe, bzw. führe.

Und dieser individuelle Mensch kann eben auch mal individuell reagieren und auch mal anders als erwartet (geplant…).

Erwartungen können unter Umständen sogar eine Art „Erziehungsmethode“ sein, das funktioniert bei Kinder wie auch Erwachsenen und bei Nichterfüllung folgt die Strafe auf dem Fuß (Aufmerksamkeitsentzug, Wutanfall, Beleidigungen, Ausgrenzung, Herabwürdigung der Meinung/Intelligenz des Anderen, „Hausarrest“ o.ä.).

Als Staatengemeinschaft sind wir als soziale Wesen mal mehr, mal weniger aufeinander angewiesen. Im Großen wie im Kleinen.

Im weitesten Sinne könnte man sogar sagen, der Staat führt mit uns eine wechselseitige Beziehung, beide haben gegenüber dem anderen Erwartungen, da beide auch irgendwie voneinander abhängig sind (ohne Menschen kein Staat, kein Staat ohne Menschen).

Es gilt Gesetze zu befolgen, Steuereinnahmen für den Staat zu generieren (Arbeiten gehen, Auto fahren usw.), Kapital zu investieren („shoppen“, einkaufen, versorgen, Urlaub, Auto, Möbel usw.). Der Staat wiederum „dient“ dem Volk, da die „Volksvertreter“, (Po-litiker) vom Volk selbst gewählt werden. So weit so gut die Erwartungen kurz zusammengefasst.

Das ist für gewöhnlich, um einen fairen Umgang miteinander zu gewährleisten, immer noch nötig. Denn wäre jeder von vorne herein fair gegenüber sich und anderen, bräuchte es keine dies entsprechend regelnden Gesetze mehr. Das wäre dann einfach nur „logisch“, „normal“, dem „gesunden Menschenverstand“ entsprechend. („…das füg‘ auch keinem andern zu.“)

Es ist in der jetzigen Zeit völlig unmöglich zu übersehen, dass der Staat verlernt und/oder vergessen zu haben scheint, dass er dem Volk zu dienen hat. Und zwar dem GESAMTEN Volk.

Aber die meisten Menschen scheinen dies auch vergessen oder verdrängt zu haben und folgen den neuen Erwartungen an den neuen Bürger, der sich weiterhin konform verhält und die Regeln befolgt. Schließlich muss der Staat ja wissen, was er tut, denn der Staat sind ja wir.

Es ist nicht so, dass ich Freunde verloren hätte wegen dieser ganzen irren Geschichte, es ist nur so, dass es erstaunlich ist, wer wie reagiert, obwohl ich diese Menschen teilweise länger kenne, als ich es nicht tue („das hätte ich ja jetzt nicht erwartet…“).

Auch im familiären Bereich hält sich alles überwiegend im Rahmen.

Aber da habe ich wohl Glück gehabt, wie mir scheint…

Es war noch ziemlich kurz nach meinem ganz persönlichen Coronaverlauf, als mir eine gute Freundin davon erzählte, dass eine gute Freundin ihrerseits zuhause ausgegrenzt würde (vom eigenen Ehemann…), „bis sie wieder zur Vernunft kommt“, und auch sonst niemand aus ihrer Familie verstehen könne, warum sie „nicht einfach mitmache“.

Mittlerweile kenne ich mehr solcher oder ähnlicher Geschichten, in denen sich (enge) Verwandte, Freunde abgewendet haben und (s.o.) die Strafe auf den Fuß folgen ließen.

„Wenn du mich wirklich lieben würdest, würdest du gerne Knoblauch essen!“ hieß es in einem Buch des guten, guten Paul Watzlawick.

Ohne Worte…

Und wie manche Arbeitgeber (-nehmer) ohne böse Absicht aber gut sichtbar in 2G und Nicht-2G (ich nenne sowas für gewöhnlich einfach gesund) in Kantinen, Besprechungen, Teamkonstellationen usw. trennen (absondern…), hat schon was groteskes.

Grotesk vor allem, weil dies haargenau mit den selben Mitteln zum Zweck (Propaganda in perfider Perfektion) erreicht worden ist, wie beim „vorherigen Reich des Bösen“ auch, nur unter anderen „rassischen Gesichtspunkten“, die man aber ebenfalls notfalls über das Blut „nachweisen“ kann.

Ich vergleiche kein unsägliches Leid mit nicht Essen oder ins Kino usw. gehen zu dürfen, doch der Stil ist unbestreitbar der selbe:

Ausgrenzung, Freiheitenentzug, „Absonderung“, als wenn ich ein Aussätziger wäre. Fehlt nur noch, dass ich eine Ratsche mit mir führen muss, um andere warnen zu können (rufen könnte ja ansteckend sein, man sieht es mir ja schließlich nicht an…).

Ich esse nun mal Knoblauch und auch dafür werde ich geliebt.

Eigentlich ganz einfach, meine guten Freunde…


P.S.: neulich habe ich irgendwo gelesen, wie jemand die moderne „Cancel-Culture“ in bezug auf Bücher, die plötzlich aus Verlagen und Buchhandlungen genommen werden, als „moderne Bücherverbrennung“ bezeichnet.

Etwas krass ausgedrückt, aber passt irgendwie…

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Der Sand der unbegrenzten Möglichkeiten

…Kopf reinstecken, nie mehr Unsicherheit…

Neulich las ich irgendwo einen sehr, sehr guten Spruch (ich hab’s zwar nicht mit dem Wort „Schuld“ – schließlich ist das ja nur was für Katholiken… 😉 ):

„Information ist eine Holschuld“.

Uff!

Das ist, in einer einzigen Aussage zusammengefasst, alles, was man wissen muss zum Thema Wissen.

Gemeint sind hier nicht die Informationen, die für z.B. einen Arbeits- oder Produktionsprozess u.ä. nötig sind, die müssen „natürlich“ ungefragt von „Oben nach Unten fließen“, damit alles funktioniert (hat sich aber wohl noch nicht zur Gänze herumgesprochen…).

Es geht hier vielmehr um die Informationen „privater Natur“, die einen selbst betreffen. Restlos.

Also zum Beispiel, „wer bin ich?“, „wer sind die Anderen?“, „wie soll ich mich entscheiden?“, oder situationsbedingt schlicht und ergreifend:

„Was ist denn hier los?“

So.

Nun habe ich ja die Möglichkeit, mich zu informieren.

Vielleicht, indem ich einfach jemanden frage, dem ich die Antwort „zutraue“, oder in der Zeitung, Büchern und ähnlichem nachlese.

Oder im Fernsehen oder auch im Internet schaue, was es zu der Frage/Thema (denn vielleicht betrifft das ja nicht nur mich) so alles gibt.

Rein rechnerisch könnte ich ca. 8 Milliarden „Jemande“ fragen, ich könnte in unzähligen Zeitungen und Gazetten o.ä. blättern, mich durch die Programme zappen, oder mich im schier unermesslichen Raum des Internets „orientieren“.

Logisch, dass ich da eine Vorauswahl brauche, sonst komme ich ja nie ans Ziel.

Diese Vorauswahl aber, ist geprägt von meiner persönlichen Sozialisation.

Das ist wie beim Geschmack: Coke oder Pepsi…?, nur unendlich vervielfältigt.

Das nächste Problem, das sich hierbei stellt, ist, wer bietet mir die Informationen an?, wer IST das, der da schreibt (mit all‘ seiner Sozialisation, mit all‘ seiner Bildung, mit all‘ seinen Beweggründen)?

Ich dachte z.B. als Kind und Jugendlicher immer, wir wären Prolls, da wir zuhause die Bildzeitung hatten.

Aber immerhin Tagesschau und nicht Heute (obwohl das ursprünglich auch mit unserem spärlichen Fernsehempfang zu tun haben könnte…).

Und Funk Uhr und nicht Hörzu.

Als ich dann meine Klassenkameraden in der 7. (!) Klasse über die FAZ und wasweißich habe reden hören, kam ich mir damals ganz schön klein und dumm vor.

Apropos Schule…

Wenn die „wichtigen“ Informationen eine „Holschuld“ sind, dann ist das gesamte Bildungssystem unseres Landes einfach nur für den Allerwertesten, denn hier wird, wie seit annähernd 150 Jahren (oder so) vorgelebt und gelehrt, dass man Informationen (Wissen) nur von anderen vermittelt bekommen kann.

Man wird also quasi, was Information, Wissen und schlussendlich Bildung angeht, abhängig davon gemacht, dass es einem präsentiert (ungefragt vorgesetzt) wird und wird zum Konsument anstatt zum Sender (von „Informationslust“, „Wissensdurst“ – nicht zu verwechseln mit „pathologischer“ Neugier) erzogen.

Das erschwert natürlich ungemein in späteren Zeiten das eigenständige und (selbst)kritische Denken.

Hinzu kommt, dass Menschen von jeher „wohlmeinend kleiner“ erzogen werden, als sie es tatsächlich sind; „nimm‘ dich mal nicht so wichtig“, der Esel nennt sich immer zuerst“, „das Denken überlass‘ mal den Pferden, die haben einen größeren Kopf“ usw.

Und was soll schon grundlegend falsch sein daran, es ähnlich der Eltern zu tun?, so ganz Unrecht können die ja gar nicht haben, scheint ja irgendwie zu funktionieren.

Es wäre überhaupt kein Problem, Dinge/Meinungen/Ansichten u.ä. von Eltern und anderen prägenden Personen zu übernehmen, wenn man sie als gut und stimmig für sich selbst befindet (erlebt), doch nur, wenn man dies BEWUSST selbst reflektieren und auch – wenn nötig – revidieren kann.

Schließlich ist man, da kann man machen, was man will, „Kind seiner Eltern“. Aber auch „Kind seiner Zeit“ (das ist man übrigens immer, nur eben erwachsen…).

Je komplexer aber die Fragestellungen mit zunehmender Reife (Erwachsenwerden, Erwachsensein) werden, desto wichtiger ist es, „den Überblick zu bewahren, aber die Details nicht aus den Augen zu verlieren.“

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt: Meinungen kann man haben, Meinungen können aber auch gemacht werden.

Im „Hier und Jetzt“ geht seit geraumer Zeit ja sozusagen der Punk ab, muss man schon sagen.

Menschen (Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen, Familie…) überbieten sich darin, sich gegenseitig nieder zu machen und sich dabei selbst zu erhöhen über andere zu Tugend-, Moral-, Wahrheits- und Gesundheitswächtern „im Namen des Volkes“.

Schön berieselt und zutiefst missbraucht von einer Dauerbesch(w)allung grandios-perfiden Ausmaßes, sodass Herr G. seine wahre Freude an seinen „geistigen Kindern“ hätte. Aber die „Gegenseite“ tut sich da leider auch manchmal keinen Abbruch…

Unglaublich und unheilig pervertiert wird der solidarische (humane) Gedanke, das Gemeinwohl gespalten in „Gläubige“ und „Ungläubige“ (die es natürlich auszugrenzen gilt), heilsbringende Botschaften nahezu religiöser Ereiferung durchziehen alle „Bildungsschichten“, denn wenn es um die (eigene) Gesundheit geht, versteht man nun mal keinen Spaß…

Und der Sand der unbegrenzten Möglichkeiten ist eben genau der Ort, an dem alle Wünsche nach Sicherheit, Gesundheit, Geborgenheit und Wahrheit wahr werden können,
denn dort stecken sie alle freiwillig kopfüber drin,
quasi als „nützlicher Volkssturm für Volk und Vaterland“,
ganz nach Saurons Geschmack.


P.S.: außer dem Sand in den Augen, den Ohren und „im Getriebe“, hat man zuallererst aber ein ganz anderes Problem:

Denn wenn man, ganz wie der Vogel Strauß, irgendwann mal dann doch seinen Kopf wieder aus dem Sand zieht und sich umschaut, sieht man erst mal überall nur Ärsche…

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Menschlichkeit

…ist gebildetes Sein.

Denn an der Intelligenz alleine kann es nicht liegen.

Es gibt einen großen Haufen Menschen in der Geschichte, die einen großen Haufen Mist (und das ist eher noch äußerst milde ausgedrückt) gebaut und fabriziert haben. Nicht nur für sich allein, sondern teilweise sogar mehr oder weniger die gesamte Menschheit betreffend.

Und diese Menschen waren durchaus intelligent.

Und ein anderer großer Haufen Menschen in der Geschichte, hat nicht nur sich selbst, sondern mitunter auch die gesamte Menschheit an sich vorangebracht.

Und auch diese Menschen waren intelligent.

Sind die dann etwa intelligenter?

Nicht zwangsläufig. Es kommt eben immer auch darauf an, wie man seine Intelligenz einsetzt, und wie es um die eigene Bildung und den stiftenden Gedanken hierin bestellt ist.

Wie gesagt (aber bisher noch nicht hier geschrieben), wenn sich ein Mensch die Schuhe zubinden kann und weiß, dass man zuerst das Brot hinlegt, um dann erst die Butter draufzuschmieren, dann ist er handfertig (er kann etwas „begreifen“) und auch intelligent genug, um das Prinzip Ursache und Wirkung zu verstehen.

Also eines der existenziellsten Prinzipien des Universums.

Quasi eine kausale WENN-DANN-VERKNÜPFUNG.

Das ist wie in der Erziehung:

„Wenn du nicht xyz machst/bleiben lässt/sofort damit aufhörst, dann…“

Ungünstig, wenn das Dann dann nicht eintritt, oder zumindest nicht so, wie es angekündigt wurde.

Eine Konsequenz von etwas ist keine Strafe („das hat Konsequenzen!“), sondern ist lediglich ein darauffolgendes Ereignis, eine „Re-Aktion“ („kleine Sünden straft Gott sofort“…) auf etwas.

Wenn ich die Schuhe nicht zubinde, dann falle ich irgendwann mal auf die Fresse (die Wahrscheinlichkeit wächst mit Anzahl und Dauer).

Wenn ich das Glas loslasse, dann fällt es Richtung Boden und geht kaputt, schließlich wirkt hier die Gravitation bzw. Schwerkraft (und auch hier wächst die Wahrscheinlichkeit mit der Dauer und Anzahl).

Sind aber zu viele Wenn-Dann-Verknüpfungen im realen Erleben nicht stimmig (Stichwort Erziehung/Bildung und anderweitige Sozialisation), dann manifestiert sich ein Zweifel, der mitunter auch die „größeren“ Wenn-Dann’s (Ursache-Wirkung) betreffen kann.

Und damit kommen natürlich auch die Selbstzweifel, denn wenn ein Weltbild wankt, wankt man selbst mit, da man sich ja auch selbst in diesem Bild befindet.

Und wenn etwas wankt, dann braucht man eine stabile Basis, auf der man „stehen“ kann und/oder etwas, woran man sich „festhalten“ kann.

Man braucht einen Bezugspunkt, Verlässlichkeiten.

Gravitation ist übrigens die einzige der „großen Vier“ Naturkräfte, die nicht abschirmbar ist. Das heißt, sie wirkt immer und überall, sobald Massen (Materie) im Spiel sind.

Denn obwohl wir mit atemberaubenden Geschwindigkeiten durch das Weltall rasen (z.B. mit ca. 1.600 km/h um uns selbst drehend, mit ca. 107.000 km/h (!) um die Sonne und mit kaum vorstellbaren etwa 790.000 km/h um das Zentrum der Milchstraße) und es auch Menschen gibt, die „verkehrt herum“ leben (von uns aus betrachtet also z.B. Australier, „die auf dem Kopf stehen“…), fliegt nicht mal einer so leicht von der Erde davon.

Denn glücklicherweise gibt es ja die Schwerkraft, auf die wir uns immer verlassen können. Zwar immer abhängig von unserem aktuellen Aufenthaltsort, aber immer vorhanden und berechenbar.

Und woran wir uns festhalten können, da wir ja ALLE eine gemeinsame Basis haben, auf der wir sicher existieren können (s.o.), ist der Umstand, dass ALLE Menschen schlicht und ergreifend Menschen sind und deshalb auch zwangsläufig „soziale Wesen“, ob sie es wollen oder nicht.

Du, ich, wir alle.

So einfach ist das.

Wäre da nur nicht der gemeinsame Umgang miteinander…

Glücklicherweise gibt es aber etwas sehr, sehr praktisches und absolut einfaches im Umgang miteinander.

Da wir ja alle Menschen sind, ist die einzig logische Konsequenz, dass wir menschlich miteinander umgehen, denn zu etwas anderem sind wir ja sowieso nicht fähig.

Denn „natürlich“ ist erst einmal alles, was ein Mensch macht („Macht kommt von machen“), per Definitionem „menschlich“, denn er ist ja schließlich ein Mensch und auch das „unmenschlichste“ ist schlussendlich menschlich, da menschengemacht.

So.

Jetzt kommen wir endlich zur Auflösung dieses Dilemmas und einfach wieder zur Eingangsaussage zurück und zu der Frage, wie man mit seiner persönlichen Intelligenz (also mit seiner „individuellen Menschlichkeit“) umgeht und wie man sie einsetzt:

Miteinander oder gegeneinander?

Will man die Basis, auf der man existieren kann (man kann als Mensch – zumindest im Augenblick – nur auf der Erde existieren), erhalten, dann gibt es für diese Frage nur eine einzige Antwort:

MITEINANDER.

Alles andere macht absolut keinen Sinn, ist viel zu klein gedacht („nationalistisch“) und eher ein „Anti-Sinn“, wenn es sowas überhaupt gibt…

Da Bildung Erziehung ist, und Erziehung Bildung, und da Bildung sowieso das ist, was übrig bleibt, wenn alles Erlernte vergessen ist, ist der rote Faden wieder einmal bei meinem Lieblingsthema angekommen, da es das ist, was zählt:

„Menschliche“ Bildung,
denn nur das ist intelligent.


P.S.: auch wenn dann vielleicht „viele mitmachen“ bei irgendetwas, es ist erst einmal immer nur ein einzelner Mensch, der Dinge ins Rollen bringt (z.B. auch Klopapier horten…), etwas erfindet, etwas erkennt, was andere vielleicht nicht erkennen.

Aber es genügt auch schon ein einziger Mensch, der sein Altöl im Wasserschutzgebiet ablässt, um eine Katastrophe auszulösen.

…ein einziger Mensch, der ungeschickt bremst.

…ein einziger Mensch, der kurz unaufmerksam ist.

…ein einziger Mensch, der schief parkt.

…ein einziger Mensch, der links abbiegt und nicht rechts.

…ein einziger Mensch, der so viel Einfluss auf andere Menschen hat, ohne es zu ahnen oder zu bemerken.

…und beinahe 8 Milliarden Möglichkeiten hier auf diesem Planeten, die alle die selbe Basis haben und sich alle überall und aneinander festhalten können, wenn sie es denn nur erkennen wollen…

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Generation Lost

…oder: die Kinder die nicht lesen…

Kinder, die heutzutage in dem Alter sind, in dem sie als Teenager gelten, nenne ich (etwas traurig) die Generation Lost.

Geboren und erzogen von Eltern, die zu ihrer eigenen (Kinder)Zeit mit etwas völlig neuem konfrontiert worden sind, nämlich dem allumfassend transportablen Internet, mit all‘ seinen Verzückungen.

In Form von Smartphones, Tablets und Co.

Vorbei die Zeit der furzenden Klingeltöne, jetzt war echter Spaß und Freiheit pur angesagt. Heutzutage sogar „echter als die Wirklichkeit“…

Diese Eltern waren völlig unvorbereitet, ja die Gesellschaft war völlig unvorbereitet (also auch die Eltern dieser Eltern) und überrumpelt davon, was das plötzlich für die individuelle Zeiteinteilung eines jeden einzelnen Menschen bedeuten würde, diese allumfassende und „ganzheitliche“ Erreichbarkeit und „Mobilisierbarkeit“.

Abgelenkt von diesen digitalen Sensationen, verlernten sie unter Umständen selbst das Maßhalten und das vorbildhafte Benehmen (in diesem Fall der bewusste Umgang mit diesem neuen Medium), welches in Erziehungssituationen unabdingbar ist.

Das begann dann (aus kindlicher Sicht) im ungünstigsten Fall bereits damit, dass die Eltern z.B. beim Kinderwagen schieben eher in diesen eckigen Kasten glotzten und sich scheinbar lieber mit diesem beschäftigten, als ihr eigenes Kind anzusehen, und mit ihm „zu sprechen“, also mit ihm zu interagieren (kein Wunder, dass heute allen immer so schnell langweilig wird…).

Denn Mimik ist so ziemlich das erste, was Kinder als „Kommunikation“ erkennen können. Sie reagieren darauf, ahmen nach und lernen daraus. Und ihnen macht das sicht- und hörbar wohl ziemlich viel spaß.

Unschwer zu vermuten, was dies wohl heute bedeutet, noch zusätzlich erschwert durch mit Masken verhüllte Mienen…

Wenn die eigene „Elternzeit“ schon von dem Ding sie zu knechten beherrscht wird, was soll der Nachwuchs dann dabei denken und daraus machen?
Und wenn dann auch noch so ein praktisches Ding dafür sorgt, dass ich als Elternteil auch mal Ruhe habe vor den eigenen Kindern, dann ist mir doch erst einmal geholfen, oder etwa nicht?

Den medialen Werteverlust durch digitale Inkontinenz habe ich ja ebenda beklagt, doch was ich jetzt erst richtig verstanden habe, ist ein fast noch größeres Dilemma.

Die Kinder lesen kaum noch!

„Leseratte“ klingt heute wohl mehr den je nach Schimpfwort.

Ich persönlich finde das furchtbar und so ganz nebenbei für ALLE sehr, sehr doof (schließlich werden aus diesen Kindern auch irgendwann einmal Erwachsene, die nicht lesen…), denn:

Lesen bildet.

Lesen macht aus „ganz normalen“ Menschen gebildete Menschen, unabhängig von ihrer persönlichen Intelligenz.

Oder anders ausgedrückt:
„Lesen macht aus Muggeln Zauberer.“

Da drängt sich mir doch die Frage auf:
Wird das noch vorgelebt, wird den Kleinen denn noch vor dem Zubett gehen zuhause (Märchen) vorgelesen, ihnen die Möglichkeit gegeben, ihre Phantasie und ihren Gerechtigkeitssinn so anzuregen und auszubilden, wie es nur Worte und selbsterdachte Bilder können, noch dazu aus einem „vertrauensvollen Mund“?
Ist das noch so, oder wird der Nachwuchs mit „Handyzeit“ für „gutes Benehmen“ belohnt?
Wenn man das Prinzip „die Menge macht das Gift“ berücksichtigt und ansonsten diesbezüglich „medial maßhält“, als „Ritual“ dennoch durchaus sinnvoll.
Es kommt aber auch auf die Tageszeit an und ist natürlich kein Ersatz für Vorlesen, oder gar für z.B. eine Großmutter, die viele schöne Märchen erzählen kann.
Schließlich sind Märchen doch ungemein wichtig für „Gut und Böse“, für Tapferkeit, Mut, Geschick, Phantasie, Schläue, Zusammenhalt, Intrige, Verrat, Verlust, Geburt, Tod, Werden und Vergehen, Rätsel, Prüfungen, und so ziemlich alles „was das Herz begehrt“.

Spielen die Eltern noch Brett- und/oder Kartenspiele mit den Kindern, gehen sie „Abenteuer erleben“ (ein Zelt im Garten genügt für’s erste), erklären sie ihnen die Welt (so gut sie es können)?

Und wenn ich an meinen Kumpel denke, der seit annähernd 20 Jahren in einem integrativen Kindergarten arbeitet:
„Du Ralf, da kommen die Leut‘ ihre Kinder abholen, glotzen nur auf ihre Handys und begrüßen das Kind noch nicht mal richtig. Ich wundere mich immer, dass die überhaupt das richtige Kind mitnehmen…“

Die Kinder dieser Generation sind sozusagen Lost in Non-Translation, da sie sich selbst kaum spüren gelernt haben, kaum Vertrauen haben (können) in ihre Gefühlswelt, die beständiger (medialer) Ablenkungen unterliegt.

Wie „misst“ man sich mit Millionen und findet dabei heraus, was wichtig ist und wer man ist und wer man sein möchte…?

Kommunikation wird etwas anonymes, da indirektes, quasi verpixeltes Sein, welches den Nutzern einen Nutzen vorgaukelt den es nicht gibt, da die Schnelligkeit die Echtheit der Interaktion geopfert hat.

Wie anders als Ich-bezogen („ich komme zu kurz!“) können diese Kinder in Konfliktsituationen (mit sich selbst und der Umwelt) sein?

Kaum gelernt zu verlieren und wieder aufzustehen.
(Dabei lernt man seine eigenen Grenzen, aber auch die der anderen kennen)

Kaum gelernt zu lernen.
(Lernen bedeutet, wissen/können zu wollen. Manchmal ist es dabei nötig, es zu müssen, z.B. in der Schule, beim Laufen, für den Führerschein, beim Fahrradfahren, Jonglieren, Schwimmen usw.)

Kaum gelernt mit allem zu kommunizieren was zur Verfügung steht.
(Wir leben in einer dreidimensionalen Welt, also lernen wir auch in einer dreidimensionalen Welt. „Sehen und gesehen werden“ birgt viel mehr Information als augenscheinlich, vor allem, wenn noch die „vierte Dimension“ hinzu kommt)

Kaum gelernt zu verstehen, dass das Gegenüber, der Moment, immer ein Spiegel der eigenen Befindlichkeit ist.
(Es ist mir als Mensch völlig unmöglich zu wissen, „wie ich bin“, ohne dass es mir jemand sagt, zeigt bzw. spiegelt. Also letztendlich, welche Reaktionen ich beim Gegenüber auslöse (und es bei mir). Der Mensch kann nur als soziales Wesen (un)sozial sein, alleine geht das nicht. Und da man immer nur im jeweiligen Moment in den Spiegel schaut, weiß man auch immer nur, „wie“ man im Moment „ist“. Das gilt natürlich in umgekehrter Richtung ebenso)

Miteinander reden ist in dieser Ich-Bezogenheit auch nicht mehr so einfach möglich, da die Interpunktionsfähigkeit beim Gegenüber faktisch nicht mehr vorhanden ist und sich auch eine Verschränkung von eigener hin zu fremder Deutung vollzieht, denn das Individuelle ging verloren.

Verunsichert bis ins Mark, agieren sie quasi im Teamspeak, da „unteilbares“ Wissen nicht mehr vorhanden ist.

Doch somit bilden sie doch nur die heutige Gesellschaft nach, die an den Rand der kommunikativen Unfähigkeit getreten ist.

Zwar unbewusst, aber dennoch äußerst freiwillig.

Quasi non-literiert und 2D-isoliert.

Doch „Fürchtet Euch nicht!“, denn der Weg zurück ist wirklich echt (und) einfach:

  • Sehen (Lesen, „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“, Interessieren, Farben, Strukturen, Formen, Zusammenhänge, „inneres Wesen eines Dinges“ …)
  • „Begreifen“ (Berühren, Umarmen, Spüren, Schreiben, Erbauen, Pflanzen, Bäume, Materie, „mit eigener Hände Arbeit“, …)
  • Hören (Sprache, Nuancen, Betonung, Emotionen, Stil, Klänge, Töne, Geräusche, Stille, …)
  • Wahrnehmen (Mich, mein Gegenüber, mein Gegenüber und mich in der Interaktion, die (Um)Welt, die/das „Andere/n“, …)
  • Verstehen (die Informationen sammeln und umsetzen, Alles hängt mit Allem zusammen, Transferleistungen, „echtes“ Sein, …)

In liebevollstem Sinne:
Die Welt ist unendlich echt, Ihr lieben Nullen und Einsen.


Kleine Anekdote:
Einer meiner Chemieprofessoren damals im Maschinenbaustudium sagte so ziemlich als erstes im vollen Hörsaal zu uns etwa folgendes:

„Ich habe keinen Fernseher und Ihnen rate ich, werfen Sie diesen Verdummungskasten aus dem Fenster, Sie werden es nicht bereuen!“

Das war Anfang-Halbmitte der 90ziger und ich weiß auch überhaupt nicht mehr, wie wir darauf eigentlich kamen, aber ich weiß noch, wie unglaublich bescheuert ich das fand. Fernseher wegwerfen?, bescheuert.

Naja, heute bin ich zwar kein Maschinenbauingenieur, aber weiß umso besser was er meinte, auch wenn ich weder meinen Fernseher, noch mein smartes Phone mal so einfach aus dem Fenster werfen würde…

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1/4

…wir haben irgendwie eine komische Wahl getroffen…

Seit spätestens Sonntag Abend erlebe ich das Leben hierzulande sozusagen in vier Dimensionen, in diesem Fall in vier ähnlich große Teile aufgeteilt.

Seit der „Wahl“ sind da nämlich irgendwie vier „Blöcke“ mit annähernd 25% der „Wählergunst“ für mich zu sehen.
Und das, obwohl +/- 25% gar nicht von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben…

  • Olafson: +/- 25%
  • Arminamen: +/- 25%
  • ChristiAnna (die sich plötzlich ganz doll lieb haben): +/- 25%
  • +/- 25% für den ganzen Rest: „alternativlose Alternativen“ und ganz viel Individualität über die gesamte Palette der demokratisch-dialektischen und kunterbunten (Himmels)Richtungen verteilt

Was ich persönlich von der aktuellen Po-litik so halte, habe ich ja schon mehrfach und hoffentlich einfach und deutlich kundgetan.

Doch gerade heute wurde ich mit einer These von einer guten Freundin bedacht („Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie nicht erlaubt.“), und ich möchte Euch meine Antwort hierauf nicht vorenthalten, auch wenn diese ebenfalls hier im Gästebuch zu finden ist:

Sie ändern ja was.
Aber nur, wenn man wirklich etwas zur Wahl hat, was einem die Gewissheit vermittelt, aktiv mitzuwirken und gestalten zu können im demokratischen Prozess.
Also, ob „die“ dann auch wirklich meine Vorstellungen von sozialem Miteinander, Recht, Demokratie, „fairem Kapitalismus“ und einem gemeinsamen Ziel (wenigstens einigermaßen) mit mir teilen, und was es sonst noch so alles zu bedenken gibt.
Ich will mich verstanden wissen im Sinne von „gehört und gesehen werden“.
Nicht erlaubt ist nur die „freie“ Wahl.
Ich meine hier die Tatsache, dass Menschen in ihren Meinungen auch manipuliert sein können,
z.B. durch einseitige Berichterstattung, Gerüchte, Gruppendruck und -dynamik, geschickte Inszenierungen, Rhetorik usw., sodass ihnen keine wirklich freie Wahl möglich ist, da ihnen schlichtweg die Informationen hierfür fehlen.
Der Wille ist immer frei, doch man kann nur richtig was damit anfangen, wenn man das wirklich weiß.
Und das geht mit Bildung eben einfach am einfachsten.

Um nun nochmal auf das Heute zu schauen:

Wieso gibt es überhaupt die Möglichkeit, eine „mehrheitsfähige Regierung“ zu bilden, ohne den Kandidaten der Partei und die Partei selbst dafür in Betracht zu ziehen, die die Mehrheit der Wähler*stimmen doch zähl- und gut sichtbar für sich gewinnen konnte?, völlig egal wie knapp ein Ergebnis ausgefallen ist.

Was hat denn das noch mit Mehrheitsentscheidung zu tun?

„Mehr Demokratie wagen?“

Ach so…

Also jetzt mal her damit und endlich „Bhudda bei die Fische“ ihr lieben Selbstdarsteller*!

Bildet meinetwegen eine sogenannte Minderheitsregierung und tabuisiert keine Meinung, keinen Standpunkt, nur weil er/sie/es aus der „falschen Ecke kommt“.

Aber so richtig blöd ist ja jetzt doch auch, dass nun alle „eigentlich“ ein sehr heißes Eisen anpacken müss(t)en (3-2-1G vs. Grund- und Menschenrechte etc. pp).

Doch irgendwie hab‘ ich da noch nix drüber gehört.

Nix konkretes.

Nicht wirklich.

Komisch…

Debattiert wieder ausgewogen und menschenfreundlich und macht schnell.

Ach so…, menschenfreundlich bedeutet natürlich auch immer naturfreundlich, denn natürlich sind Menschen in der Natur natürliche Wesen auch im Wortsinn.

Denn wie gesagt, einer guten Idee ist es wirklich sowas von scheißegal wer sie hat.

Probiert es aus, ist äußerst bereichernd.

Ich berate Euch wirklich sehr gerne dabei.

Echt jetzt, ohne Scheiß.


P.S.: wieso bekommt denn ein bayrischer „freier Wähler“ eventuell Ärger, weil er in seiner Euphorie am Sonntag Prognosen veröffentlicht hat, und dem Sender, dem Tage vorher ebendasselbe „Missgeschick“ passiert ist, nicht?

…und uns Armin und sinn Fruu auch nicht für diese „huch!-falsch-herum-gefaltet-und-gut-für-die-Kamera-zu-sehenden“ Wahlzettel.

Ach ja: was ging denn da ab, zum Donnerwetter, in Berlin?

Das ist doch mindestens zu +/- 25% sehr komisch…

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Der stiftende Gedanke

...also schlussendlich die Frage aller Fragen:

LIEBE oder ANGST?

Zwei sich direkt gegenüberstehende (Bewusstseins)Wahlmöglichkeiten im persönlichen „Lebensspiel“.

Das Gegenteil von Liebe ist nämlich gar nicht Hass, wie vielleicht vermutet.

DENN ES EXISTIERT ÜBERHAUPT KEIN GEGENTEIL VON LIEBE!

Aber es gibt die ABWESENHEIT von Liebe.

Und das ist die Angst.

Angst, nicht geliebt zu werden, nicht liebenswert im Wortsinn zu sein.

Angst, nicht dazu zu gehören, nicht gut genug für irgendetwas oder jemanden zu sein.

Angst, nicht beschützt, behütet, umsorgt zu sein.

Angst, nichts und niemandem (auch mir selbst nicht) vertrauen zu können, nicht zu bekommen, „was einem zusteht.“

Kurzum:
Angst ist für den Arsch, und so ganz nebenbei kann sie auch ziemlich krank machen.
Mitunter sehr heftig sogar.

Übrigens, wenn ich von Liebe spreche, meine ich nicht in erster Linie die romantische, sich auf Beziehungen beziehende, sondern eher die allumfassende, die wunderbare und einzigartige Erfahrung, das Universum, das Leben und den ganzen Rest einfach nur oooobergeil zu finden und sich darüber zu wundern und zu freuen und jedem auch einfach alles davon gönnen zu können.

Ich gebe zu, das gelingt nicht immer, aber es ist ein für mich wesentlich sinnvollerer stiftender Gedanke, der mein Leben und mein Handeln eine für mich „richtige“ Richtung einschlagen lässt. Fühlt sich gut an und „macht ’nen schlanken Fuß“.

Also auch – und wie immer – ist es hier wieder einmal „nur“ die Frage nach der persönlichen Einstellung zu eben dieser einen, existenziellen Frage, die den Lebensweg nachhaltig prägt.

Also wie das Lebensspiel nach den allseits bekannten Regeln für einen selbst funktioniert, da man ja immer die Wahl hat.

Immer die Wahl hat im ewigen HIER und JETZT.

…das wollte ich nur mal gesagt haben, oder, ganz sozialpädagogisch:
„schön, dass wir mal drüber gesprochen haben…“

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Freiheit…

…sdurchsetzungsgesetz.

Was die können, kann ich auch…

Ursprünglich klang das ja prinzipiell wie eine gute Idee, dass sich netzwerkende soziale Internetkonzerne dahingehend selbst „qualitätskontrollieren“ sollten, in dem sie zum Beispiel darauf achteten, Hass, Hetze und sonstigen dissozialen Schmonzens wahrzunehmen und ggf. zu kontrollieren und ebenso ggf. mit (kurzfristiger) Sperrung drohen zu können (müssen).

Logischerweise muss sowas dann aber wirklich und wahrhaftig richtig gut durchdacht und mit absolut transparenten und sinnfälligen Methoden geschehen, sonst wären wir ruckzuck bei der Zensur angelangt und die können wir uns heute nicht mehr so gut leisten wie früher, einem Früher, wo doch immer alles sooo viel besser war…

Und um die Meinungsfreiheit, die ja ebenso gesetzlich garantiert ist wie alles andere auch, dennoch bestmöglichst zu schützen, ist das eben eine große Verantwortung, die nun mal auf große Macht zwangsläufig folgt.

Scheint mächtig schiefgegangen zu sein, die letzte Zeit…

So wie das sogenannte „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ ausgelegt und angewandt wird, ist es für den Allerwertesten, oder, wie es einer meiner Großmütter ausgedrückt hätte: schlichtweg für den Pops (das sächselnde „o“ etwas länger betont).

Natürlich ist es sinnvoll, nicht ständig jeden Troll unverblümt seine vielleicht etwas „kranke“ Meinung zu irgendetwas beitragen zu lassen.

Und Kindermist (der pathologische) und anderes dissoziales, inhumanes Zeugs braucht die Menschheit sowieso nicht, um sich fortzuentwickeln.

Das Problem an sich ist aber immer noch – nach meinem Dafürhalten – die Anonymität des Users an sich, der soviel Mist in die „sozialen“ Medien eingebracht hat, dass aus diesem Dünger „wundervolle Stilblüten der Existenz“ das Licht der Welt erblicken konnten.

Als würde jeder sofort und haargenau ebenso mutig seinen Senf zu irgendetwas beitragen, wenn derjenige, um den es geht, direkt neben einem steht.

Seid doch mal ehrlich, ihr Rabauken…

Also Meinungsfreiheit versus Kontrolle und eventuell sogar, egal ob berechtigt oder nicht, Zensur.

Damit sich da nun etwas ändern kann, um „Licht in die Sache zu bringen“, muss tatsächlich mehr Kontrolle her.

Aber nicht die im „üblichen Sinn“, sondern die in Form von Transparenz. Sicht- und Nachvollziehbar für jeden und alles.

Ein Beispiel aus der Schule (des Lebens):

Es gibt sie ja logischerweise immer und über all, und nicht nur im Netz, die Trolle. Vielleicht beim Einkauf, beim Autofahren oder Parken, im Kino, beim Gastwirt, auf dem Klo, am Kopierer, auf dem Chefsessel, usw., usf.

Sogar auf dem Schulhof oder im Klassenzimmer findet man sie.

Die „Flüsterer“, sodass ein „Angeflüsterter“ irgendwann so genervt davon ist, dass er „unangebracht“ reagiert und genau DAS bemerkt die Lehrkraft dann „natürlich“.

Genau das war ja der Plan. Egal wen man anflüstert, Hauptsache Ziel erreicht und ich werd‘ nicht dabei bemerkt.

Aber sobald das auffliegt, die „ich war’s nicht“ Rufe langsam immer leiser werden und Klarheit durch Transparenz (ich habe es/dich und deine Absichten „durchschaut“) entsteht, ist vielleicht sogar bei der Durchsicht die „Einsicht“ eingekehrt…

Oder die „Bücher-aus-der-Hand-Schlager“, die „Mäppchen-vom-Tisch-Feger“, die „Tür-zu-Halter“, die „Sachen-Verstecker“, die „blitzschnell-Klaps-Geber“, die „Stumper-und-Schubser“, „die Bein-Steller-oder Wegzieher“, kurz, all‘ die ganzen (am Ende doch meist liebenswerten) Schüler*, die gerne im Geheimen operieren und nur Erfolg haben, wenn ihnen niemand auf die Schliche kommt, oder gar den anderen „zu gut“ glaubt.

Die „Ärgerer“, die sich darüber freuen, wenn sie andere geärgert/gedisst/geschmäht haben, ohne recht belangt dafür zu werden, bzw. zu können.

MEINUNGSFREIHEIT ist nämlich in erster Linie, überhaupt erst eine freie Wahl zu haben, was ich denke, irgend wobei fühle und also auch glaube bzw. meine.

Meine Meinungsfreiheit wird erst dadurch möglicherweise eingeschränkt, wenn ich diese kundtue.

Denn damit verletze ich unter Umständen die Rechte eines anderen Menschen, der ja die selben Rechte wie ich auch hat.

Nun wird also die Interaktion an sich schon zum Problem, denn man kommuniziert ja selbst und es kommen unter Umständen auch Dinge zur Sprache, gegenüber diesen sich das Gegenüber anders äußern könnte.

Ich persönlich finde Emotionen übrigens prinzipiell immer und überall gut.

Doch es gibt nun mal Zeiten und Orte, wo sie nicht immer im Vordergrund stehen können. Wo einem die „vier Seiten einer Nachricht“ besonders bewusst sein sollten.

Auch hier gilt quasi: „eine Meinung macht noch keinen Sommer“.

D.h., dass das Gegenüber dennoch ein durchaus respektabler Mensch sein kann, der eben nur hier diese andere Meinung vertritt.

Und selbst, wenn er ständig eine andere Meinung einnehmen würde, ist er immerhin noch ein Mensch und immerhin noch immer mit den selben Rechten wie ich ausgestattet.

Wenn eine Interaktion im nichtsozialen (weil digitalen) Raum stattfindet, sollten einfach nur die selben „natürlichen“ Grenzen und Regeln gelten, wie in der echten sozialen Welt.

Eigentlich furchtbar einfach…

Ihr wisst, Macchiavelli kann mir mal den Buckel runterrutschen, aber insofern hatte er nicht ganz unrecht, denn es kommt immer auf die eigene Haltung, die eigene Ethik und Moral an. Also schlussendlich um den stiftenden Gedanken, der hinter dem eigenen Handeln steht („schwelt“). Also in diesem Fall, wie man fähig ist zu interagieren. Egal mit welchem „Stilmittel“.

Seit spätestens „Stuttgart 21“ war mir „Querdenken“ als Begriff ein Begriff, den ich sowieso schon begriffen hatte.

„Die Gedanken sind frei…“, und die können halt auch mal quer, schräg, längs und wie auch immer gehen oder laufen.

Und wenn dies (im öffentlichen bzw. interaktiven Raum) „sittlich“ geschieht, wohl für niemanden ein Problem.

Jetzt scheinen diese Menschen aber seit geraumer Zeit wohl ALLE auch braune Aluhüte zu tragen und sind „urdeutsch-leugnend“, also un- bzw. antidemokratisch unterwegs.

Klarer Grund, um die Meinungsfreiheit für ALLE Plattformen dieser Verqueren einzuschränken.

Glücklicherweise ist aber die Mehrheit der Menschen durchaus (immer noch) dazu fähig, unabhängig vom ganzen Meinungsfreiheitentohuwabohu, in alle Richtungen zu denken und die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, wer auch immer es denn sehen möchte. Für’s erste genügt aber schon, dass es einem selbst klar wird, der Rest kommt in der Interaktion dann von ganz alleine.

Zitat aus dem Film Avatar:
„So läuft das doch ständig. Wenn irgendwer auf irgendeiner Scheiße sitzt, die du haben willst, mach ihn zum Feind. Und das rechtfertigt dann, dass du’s dir nimmst.“
(Gefunden auf: www.myzitate.de/avatar/)

Die „Scheiße“ auf der irgendwer jetzt sitzt, ist hier nämlich ausnahmsweise mal nicht eine wichtige Ressource (Land, Wasser, Vorkommen/Quelle von irgendwas, Zugang zu irgendwohin, usw.), sondern die (alleinige) Deutungshoheit und schon längst nicht mehr die Meinungsfreiheit.

Das ist das Problem.


P.S.: …neulich bei der Dienstversammlung wurden offizielle Tabellen mit Prognosen gezeigt, die die zu erwartenden Schüler*zahlen und Auslastungen an den Schulen im Umkreis der nächsten Jahre aufgezeigt haben.

Das wurde sehr schnell emotional, aber da Lehrkräfte es nun mal gewohnt sind, von Zahlen umgeben zu sein und abhängig davon sind, dass „die Zahlen stimmen“, nicht weiter verwunderlich.

Als ich dann aber innerlich den Vergleich zu heutigen Tabellen und Prognosen im „besten Deutschland aller Zeiten“ zog, musste ich schon staunen ob solch selektiver Wahrnehmung einiger gebildeter Menschen.

Ich meine das ernst. Die sind gebildet, das ist unbestreitbar und im Großen und Ganzen sind sie ein absolut mögenswerter Haufen.

Aber eben wohl auch das Ein ums Andere mal „gefangen in ihrem Sein“, dazu „verdammt“ es so und nicht anders sehen zu können.

Der Blick ist immer nur dann eingeschränkt, ist man sich nicht seiner „gebildeten“ Herkunft bewusst.

Zwischen Meinungsfreiheit und Zensur zu entscheiden, stellt eine gesamtgesellschaftliche Konsensfindung dar, die sich dabei eher auf die Kantsche Ethik und Vernunft und nicht nur auf Macchiavelli zu beziehen hat.

Im sozialen und demokratischen Sinne „gebrandtmarkt“:
Mehr GEFÜHL wagen!


P.P.S.: ich bin ja immer noch der Meinung, dass eine der anderen Schulen, die in den Tabellen und Prognosen irgendwie besser dastand, auch deswegen scheinbar soviel Zulauf genießt, da fußläufig sowohl das Krankenhaus, das Jobcenter, die Kfz-Zulassung, die Polizei und das Jugendamt zu erreichen sind.
Sogar das Finanzamt und das Amtsgericht, und, etwas weiter, auch das Arbeitsamt, sowie sportliche Attraktivitäten trocken und nass sind in der näheren Umgebung.
Bei soviel praktischem Nutzen liegt es doch auf der Hand, wofür heutige Eltern sich eher entscheiden würden… 😉

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Quantisch gedacht

…and Sundays for Freedom

…ACHTUNG!, möglicherweise bitterböse Satire…

Da die Freitage ja scheinbar prinzipiell der Zukunft gewidmet sind, denke ich mir, dass die Sonntage (…“und am 7. Tage sollst du ruhen“) dann ja noch für alles mögliche frei sind.

Schließlich liegt ja in der Ruhe die Kraft.

Und frei von ist ja auch immer frei für.

Außerdem ist man dieses sonntägliche Konzept ja sowieso – als überwiegend christlich sozialisierter Mensch – irgendwie gewohnt. Und bei den Muslimen ist schließlich der Freitag der freie Tag. Passt doch…

Mmh…, die Frage nach der ZUKUNFT stellt sich also wohl üblicherweise an Freitagen. Da frage ich mich doch, ob es nicht sinnvoll wäre, einfach in der GEGENWART zu bleiben, und außer an Samstagen geht das ja natürlich auch an jedem anderen Wochentag.

Aber der Sonntag passt halt schon vom Kulturellen her. Und das Bruttosozialprodukt und/oder die Bildung werden auch kaum tangiert, kommt aber auch ein bisschen auf die Uhrzeit an.

Die VERGANGENHEIT ist schließlich nicht mehr manipulierbar, bleiben eben nur noch das HIER und JETZT.

Aber das JETZT, im Englischen „Present“ (übrigens auch ein Wort für „GESCHENK“), und vor allem das HIER, sehen, ehrlich gesagt, richtig scheiße aus. Zumindest von HIER aus betrachtet…

Sorry. Nix mit Freiheit aktuell.

Zumindest nicht für die Gesunden, wenn überhaupt noch jemand weiß, was das ist.

Sondern Freiheit gilt wohl nur noch für all‘ die wohlgefälligen Individuen, die sich entweder angesteckt und es überlebt haben (oh weh!, du arme Gesundheitsindustrie…) und – vor allem – dies beweisen können.

Oder eben für die „Menschen mit Mutationshintergrund“, was diese aber ebenfalls beweisen müssen. Ein Selfie mit Pflaster am Arm genügt da aber nicht.

Das geht sogar online, die jeweilige Abwehrstrategie gegen den Virus (das Virus passt ja sprachlich nicht wirklich bei dieser ganzen Mutiererei) immer und überall, da portabel, zu legitimieren.

Warum jetzt nicht noch das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und gleich eine Partei gründen?, da wäre doch rasch und dauerhaft eine stabile Mehrheit zusammen und man könnte wunderbar nachhaltig in die Politik eingreifen mit solch einer absoluten Mehrheit.

Wie wäre es denn dann zum Beispiel mit der wohlklingenden Bezeichnung „Neue Deutsche Antiserum Partei“, kurz und schmissig NDASP?

Da könnte man dann doch (für das obligatorische Parteibuch) einfach online einen, sagen wir mal, schwarzen Hintergrund nehmen für die „Durch-geimpften“ und dies vielleicht mit einem einprägenden Logo zur hohen Wiedererkennung versehen, zum Beispiel mit der Abkürzung des aufrichtigen Wortes SuperSerum. Meinetwegen auch stilistisch optimiert, diese beiden S’e.

Und genauso einfach und mit hohem Wiedererkennungswert, könnte man doch den „Gene-senen“ zum Beispiel einen braunen Hintergrund gönnen und die Buchstaben (natürlich ebenfalls dezent designed) S und A einsetzen, für SuperAbwehr.

Dann noch mit den üblichen Angaben zur Person (natürlich nur mit einem aktuellen Lichtbild), Umfeld- und Krankendaten, garantiert fälschungssicher gemacht. Und man kann dann später auch nicht einfach mal so drüberpinkeln, um es unleserlich zu machen.

Natürlich können die „Braunen“ zu „Schwarzen“ werden, dass geht ja ganz einfach mit dem im Leben sowieso immer wieder persönlich voranbringenden „Boosterprinzip“, dem Aufsteigen in der Hierarchie. Hierzu existieren mannigfaltig transparente Aufklärungskampagnen, damit wirklich Allen die selben Informationen zur Verfügung stehen können.

Ist doch wesentlich adäquater, als nur zum Beispiel mühselig stoffliche Erkennungszeichen für die „Ungeimpften“ anzufertigen, die diese dann selbstverständlich ständig gut sichtbar zu tragen haben. Natürlich mit einfach anzubringendem, farblich abgestimmtem Clip-System für jeden Anlass (z.B. Kette, Armband, Brosche) und scanbarem Code zur Datenerfassung (s.o.), das sind ja schließlich keine Hunde.

Sind aber eh‘ nicht so viele, das ist überschaubar.

Naja, sie können ja immer noch zu ihrer wahren Bestimmung finden und der Partei beitreten, bringt ja nicht nur den Vorteil der garantierten Gesundheit, sondern besonders auch Kraft durch Verbundenheit und viel Freude.

…und natürlich Freiheit, denn darauf kommt es ja an…


P.S.:
Das Leben ist heilig
Hier und Jetzt
Also auch der gesamte Planet
Hier und Jetzt
Alles was existiert
Hier und Jetzt
Das Sonnensystem
Hier und Jetzt
Das Universum
Hier und Jetzt.

Es existieren nur das ewige Hier und Jetzt.

Macht endlich was daraus, Ihr Lieben!

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Quantisch gedacht

Ein Ding sie zu knechten

…sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.
Im Lande Mordorphone, wo die Schatten droh’n…

Zugegeben, auch ich habe so ein Ding. Auch wenn es ein „smartes Phone“ ist, nenne ich persönlich es immer noch Handy.

Ich benutze es auch überwiegend nur als solches, also zum Telefonieren oder SMS schreiben, eben „oldschool“.
Ich springe auch nicht sofort auf oder beachte es sogleich, wenn es mal brummt. (Lustiges Erlebnis auf einer Feier (nur „Ältere“ anwesend): „Hier!, dein Handy brummt:“ Ich: „na und?, macht es öfters.“)
Vielleicht auch noch zum Kartenspielen.
Noch seltener, aber etwas regelmäßiger als früher, bin ich heute auch damit im Internet unterwegs, seit es die sogenannten Flatrates (also „Internet to go“) gibt.

Aber auch hier: Internet an, gucken, Internet aus. „Unheil angerichtet“.

Äußerst sinnvoll, wenn man sich zum Beispiel irgendwo nicht auskennt und mitten im Wald gelandet ist, vorausgesetzt, man hat Empfang…

Sehr praktisch finde ich so eine Handy (s.o.) allgemein betrachtet „natürlich“ schon. Es kann mir die Zeit anzeigen, das Wetter, notfalls auch die Himmelsrichtungen (z.B. mit einer „App“lication, früher Software genannt), auch die Börsen und Aktienwerte oder Nachrichtenticker usw. sind möglich, je nach persönlichen Neigungen einstell- bzw. „konfigurierbar“.

Ich könnte aber auch, vielleicht sogar mit den „Bordtools“, vieles für die Arbeit erledigen (Mails, Tabellen etc.) und es als Sprachnotiz oder Notizblock nutzen, Bankgeschäfte und/oder Einkäufe tätigen. Rechnen, filmen/fotografieren und Musik und Videos abspielen kann es auch.

Ein Superding das ist. Ein tragbarer Computer im Taschenformat.

Eigentlich doch eine tolle Sache.

Naja, ist Geld ja „eigentlich“ auch mal gewesen. Zumindest die Idee, die mal ursprünglich dahintersteckte

Da ich nun mal im Erziehungsgeschäft tätig bin, komme ich nicht umhin zu bemerken, dass da zwischenzeitlich mächtig was schiefgelaufen ist.

Vor allem, seit es Smartphones zu einigermaßen erschwinglichen Preisen gibt, und nun quasi jeder eins hat, bzw. haben könnte (ich rede hier nicht von der ganzen Welt…).

Und die meisten unserer Schüler* wollen „natürlich“ nur die „echten“, die sich die wenigsten Eltern leicht, und die Schüler* für gewöhnlich schon mal gar nicht, selbst leisten können.

Also nicht nur, dass es hier schon wieder zu einem „Markenbrandingkampf“ kommt, wie bei Schuhen, Jacken usw. früher auch schon (und später im Leben dann mit den Autos, Häusern, Yachten usw. munter weitergeht), sondern und vor allem der schleichende Werteverfall, der die Nutzung von Smartphone scheinbar begleitet. Ganz „märkteorientiert“: Gestern noch up to date, heute schon verranzter Rotz.

Aber auch – und vor allem – der Werteverfall bezüglich z.B. gesellschaftlicher Normen hat schwer gelitten, also das soziale Miteinander überhaupt, weshalb ich innerlich immer wieder den Kopf schüttele ob der arg irreführenden Bezeichnung „soziale Medien“.

Für mich als „Fachmann für Soziales“ und eine entsprechende Definition von sozialem Miteinander gewohnt, ein echt starkes Stück.

Dass digitale Kommunikation nicht „echt“ sein kann und die Menschen irgendwie verkümmern lässt, habe ich ja bereits spätestens mit meinem Beitrag „mediale Inkontinenz“ dargelegt.

Zum Problem der „invasiven“ Handynutzern von Kindern und Jugendlichen gibt es massig Material zu finden, und auch auf die heutigen Eltern, die selbst schon mit Smartphones groß geworden sind, könnten viele diesbezügliche Aussagen durchaus ebenfalls zutreffen.

Was will ich also jetzt noch sagen, wenn doch Alle schon Alles wissen (könnten)?

Je nun, wieder einmal haben mich Eindrücke von der Arbeit (Schule…) mit nach Hause begleitet, und wieder mal ging es um Handys…

Hier nun meine Thesen, warum manche Menschen so oberkrass auf den Verlust ihres Handys reagieren könnten (wer’s glaubt, kann durchaus selig werden…), ungeachtet dessen, was es „gekostet“ hat und am Ende gar wieder auftaucht:

  • Das Handy ist das wichtigste Kommunikationsmittel überhaupt (z.B. Anruf, Chat, Nachricht, Bilder, Adress- und andere persönliche Daten, heutzutage auch QR-Codes für Flug von X nach Y, Impfstatus, Genesenenstatus, Fahrschein, usw. usf.)
  • Das Handy ist mein „Ausweis“, „das bin ICH“, das ist quasi MEINE SEELE (Musikgeschmack, Bilder, Chatverläufe, Nachrichten, Videos, Suchverläufe, Posts, Likes, „Freunde“, etc., etc., etc.)
  • Ist mein Handy weg (meine Informationen, mein „das bin ICH“), dann ist auch MEINE SEELE WEG, MEIN SCHATZzzzzz!
  • Wird das Handy gestohlen, ist das schlimmer, als hätte mir jemand Kohle geklaut oder den Freund* ausgespannt
  • Handyklauer sind die allerschlimmsten, denn die klauen VIEL MEHR als nur mein Handy (die wissen doch GENAU was sie tun…)

Etwas krass formuliert, gebe ich zu. Dennoch scheint es Euch doch wirklich so zu gehen, als würde man Euch Eure Seelen herausreißen, wenn man es wagen sollte, Euch von Euren Handys fernzuhalten.

Das kann man doch schon wunderbar an den „erzieherischen Maßnahmen“ eines „Handyverbotes“ zu Hause oder in der Schule beobachten.

Das hat ja fast schon suchthaften bzw. zwanghaften Charakter, was man dann als Abwehrreaktionen so alles zu sehen und zu hören bekommt.

Wenn es nicht so wirklich und wahrhaftig tieftraurig wäre, eigentlich ein recht lustiges Schauspiel… (im Sinne von „Drama“).

In diesem Fall zitiere ich doch gerne, zwar etwas zweckentfremdet, aber durchaus absolut angemessen, Akte X:

„Die Wahrheit ist irgendwo da draußen“

…und nicht in irgendeinem Smartphone versteckt…


P.S.: „eigentlich“ ist die „Wahrheit“ auch dort nicht wirklich zu finden, aber das führt jetzt wirklich zu weit…

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Quantisch gedacht

Clever dumm

...als ich beim Nachdenken auf etwas nachdenkenswertes gestoßen bin.

Ich „informiere“ mich zuhause meist auf den „üblichen Wegen“. Das heißt, ich – der ich keine Tageszeitungen oder ähnliches abonniere – nutze das Internet.

Richtig „oldschool“ z.B. bei Tages- und Hessenschau (immer schön regional bleiben…) und „alternativ“ dann bei „den etwas anderen Seiten“ (…natürlich vorsichtshalber immer mit Bauxitelementen in der Nähe meines Kronenchakras…).

Von „social media“ halte ich für gewöhnlich nicht viel (und außerdem arbeite ich an einer Schule…), da dort jeder Grottenlurch rumolmen und sich „trollen kann“, was er/sie/es für richtig und wichtig hält (es sei denn, es wird zensiert…), und andere „folgen“ dem nach.
Versteht mich bitte richtig: mit sinnvollen Infos, also mit solchen, die mich als Mensch persönlich und die Gesellschaft als solches „voranbringen“, ist das ja alles gut, doch allerspätestens bei „Hatespeech“ und allzu schrägen Theorien (darf ja jeder haben) und Aussagen, die meinen Verstand und meine Intelligenz beleidigen, hört’s dann aber auf.

„Natürlich“ haben diese „alternativen“ Nachrichtenmedien (die ich mir nach dem „Mainstream“ dann noch zu Gemüte führe) dann vielleicht „einen etwas zweifelhaften Ruf“, doch als selbstbestimmer Mensch, der für gewöhnlich erst einmal gar nichts glaubt, bevor er überhaupt etwas glaubt, absolut kein Problem.
Und wenn zur Betrachtung des „eigenen Glaubens“ auch noch die Intelligenz, das Herz und der Bauch „vollumfänglich“ zur Verfügung stehen, ist das Nutzen jedweder Informationen einfach wunderbar einfach.

Haben schöne und manchmal sogar recht treffende Namen, diese Seiten, wie auch jene, die mich über etwas nachdenken ließ, was ich – ehrlich gesagt – nicht wirklich auf dem Schirm hatte:

Unsere studierenden (jungen) Erwachsenen, die zukünftig die „bestausgebildetsten“ und „hochqualifiziertesten“ Menschen in diesem unseren Lande darstellen sollen.

Es sind zwar an unserer Schule Studentinnen und Studenten (nicht nur auf Lehramt), mit denen ich zu tun habe, aber ich hatte kaum Ahnung, was mit denen war und was jetzt bald sein könnte, bzw. wird.

Klar, die Semestereinteilung blieb auch im Lockdown gültig und besteht auch weiterhin.

Das bedeutete dann Lockdown und „Infektionsschutzgesetz“, also kaum bis gar keine Vorlesungen direkt an den Uni’s/Hochschulen, aber dafür online, online, online.

Immer im Hinterkopf (wegen Bachelor/Master) „Punkte sammeln“ und Studienzeit einhalten, sonst gibt’s Ärger und wird teuer.

Kein „echter“ Austausch vor Ort mit den Lehrenden, Kommilitonen, kein „übliches Studentenleben“.

WIR haben damals schon die ein oder andere fette Party gefeiert, so ist das ja nicht. Und ich gehe davon aus, da Phasen des Erwachsenwerdens immer die selben Ansprüche und Aufgaben an einen selbst stellen – eben nur in die heutige Zeit eingebracht – das dem auch heute noch so ist.

Das Studium LEBT vom Austausch, und der geht nunmal am Besten, wenn man die „besten“ Informationen bekommt, nämlich direkt, „rückfrageoffen“ und vor allem persönlich dargebracht, um sich ein „sinnliches“ Bild von diesen Informationen machen zu können.

Klar kann „e-learning“, „online-learning“ gut funktionieren, vor allem, wenn es sowieso ein selbstgewählter und freier Entschluss ist (z.B „Fernuni“) und der ganze soziale Rest drumherum gut läuft, bzw. überhaupt vorhanden ist.

Doch jetzt ist das aufgezwungen und lässt dadurch zwangsläufig diejenigen zurück, deren „Vernetzung“ nicht so gut ausgebaut ist.
Die sich die Kohle für Wohnraum(?), einen stabilen Internetanschluss, Laptop/PC, Drucker, Druckerpatronen bzw. -kartuschen und -papier mal nicht so eben gut leisten können.

Nur, das Selbstlernen und das selbstbestimmte Lernen an sich, muss man ja auch erstmal selbst erlernt haben.
Und, dass das hiesige Bildungssystem dies noch nicht einmal ansatzweise leisten kann (will?), sage ich ja andauernd und sogar die Spatzen stimmen schon lange fröhlich pfeifend von den Dächern her mit ein.

Aber jetzt, so scheint es, kommt es im „Studium“ noch knüppeldicker, nämlich, wenn auch dort diese „freie Entscheidung“ zur „Impfung“ keine ist.
Ich sage nur: 3G – 2G – 1G?

Also entweder lasse ich mich diesbezüglich vakzinieren, oder gelte „glücklicherweise“ (zumindest eine bestimmte zeitlang) als Gene-sen, oder aber bezahle fröhlich murrend immer wieder diese kostenpflichtigen, nervtötenden (im wahrsten Sinne des Wortes…) „Selbsttests“.
Und da „die Gesetze des Marktes“ auch hier gelten, wird sich diese nun zwangsläufig verknappende Ware wohl baldigst (empfindlich?) verteuern.

Habe ich nichts dergleichen „vorzuweisen“, könnte es ja notfalls irgendwie „online“ weitergehen mit dem Studieren.
Mmh…, ob dafür dann immer noch die Ressourcen (bedingungsfrei) zur Verfügung gestellt werden?

„Unheimlich frei“ ist man dann doch in der eigenen Entscheidung, nicht wahr…?!

Auf der einen Seite durchaus clever, denn man bildet jetzt wohl zukünftig nur noch „BesserverdienerStudenten“ aus, also spreizt die Bildungsschere BEWUSST noch weiter auf.
Die bleiben dann sozusagen „unter sich“, die „Bildungseliten“.

Und auf der anderen Seite sowas von „clever dumm“ und mörderduschhaubenkurzsichtig und ignorant, dass mir wieder mal der Hut fortfliegen könnte, ob solcher bildungsresistenten Naivität.
„Fachkräftemangel“ leicht gemacht, oder „Fachkräftemangel für Anfänger bzw. Dummies“.
Denn ob das auch in der sogenannten dualen Ausbildung vielleicht bald so ähnlich wird, ist gar nicht mal so ganz abwegig, da eine Berufsschule eben auch nur eine Schule (z.B. Test- und Maskenpflicht) ist.

Intelligenz hat absolut nichts mit Kohle zu tun, aber mittlerweile scheint man die wohl , zumindest einen Teil davon, doch irgendwie kaufen zu können…

„Biodiversität“ gehört halt nun mal auch an jede Uni, an jede wie auch immer geartete Ausbildungseinrichtung, sonst gehen unter Umständen reihenweise geniale Denker* und Macher* verloren und das Land der Richter und Henker vegetiert weiterhin ängstlich-fröhlich vor sich hin.

…Bildung sei schließlich das höchste Gut!, heißt es doch so schön.

Wie immer ein richtig lustiger Witz.

Aber vielleicht hilft dann am Ende dem ein oder anderen Arglosen ein durchaus treffender Spruch von Groucho Marx:

„Es würde mir nicht im Traum einfallen, einem Klub beizutreten, der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen.“


P.S.: ich habe heute ein schönes neues Wort kennengelernt. Der hochgeschätze Professor Herr John P.A. Ioannidis hat es in einem ebenso (zumindest von mir) hochgeschätzten Artikel eingeflochten:

Wissenskommunismus.

Da musste ich erst mal drüber nachdenken…

Cool! ALLES Wissen steht ALLEN frei, wird mit ALLEN geteilt, ohne Selbstzweck, einfach so, weil es absolut Sinn macht.
Für den Kapitalismus zwar überhaupt nicht, aber für den ganzen anderen Rest schon.
Aber auch ohne gleich den Kapitalismus ganz abzuschaffen, geht das.

Zum Beispiel keine (nur monetär-fixierten) Patente mehr.
Kein Zurückhalten von Informationen mehr, die der Menschheit, Natur, Umwelt zu Gute kommen würden.
Keine Idee ist mehr so dermaßen finanziell ausnuckelbar, wie es heute durch „Marktmacht“ und/oder „Monopol“ und Abhängigkeiten möglich ist (Erdöl, Gas, Strom/Energie, (Trink)Wasser usw.).
Keine Bildung mehr, die irgendjemandem, irgendwo verwehrt oder schwer zugänglich gemacht werden kann, denn
Lernen + Bilden + Wissen = Freiheit.

Dem ist diesbezüglich nichts weiter hinzuzufügen.

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